Von der Leyen will haushaltsnahe Dienstleistungen noch besser fördern

Putzfrau, Kindermädchen & Gärtner

Besserverdienende dürfen sich freuen. Familienministerin Ursula von der Leyen (CDU) hat erneut eine bessere Förderung von haushaltsnahen Dienstleistungen gefordert. Die Ministerin sagte am Dienstag (8. Juli) in Berlin, sie erwarte, dass es zu einer besseren steuerlichen Förderung und einer "Harmonisierung" des "bislang undurchschaubaren Wirrwarrs" in diesem Bereich komme. Nur ein Prozent der Familien nutzten bislang Vermittlungsagenturen für diese Dienstleistungen, die Strukturen bei Haushaltshilfen und ähnlichen Berufen seien "noch völlig intransparent".

Von der Leyen kündigte an, dass das Kabinett im Sommer über einen Bericht zu diesem Thema unter der Federführung des Bundesfinanzministeriums beraten werde. Zwischen der Familienministerin und Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) war es in der Vergangenheit häufiger zu Differenzen über die Finanzierung von Familienleistungen gekommen.