Maget wirft Beckstein "dümmliche Demagogie" vor

"Gotteskrieger"

SPD-Spitzenkandidat Franz Maget hat den Wahlkampfstil der CSU-Spitze scharf kritisiert. Aus dem "biederen Landesvater" Günther Beckstein (CSU) sei ein "bibbernder Landesvater" geworden, "der in seiner Not in die unterste Schublade dümmlicher Demagogie greifen muss", sagte Maget am Dienstag (26. August) in München. Er verwies besonders auf die Vorwürfe Becksteins gegen SPD-Bundeschef Kurt Beck im Zusammenhang mit dem Verhältnis zur Linkspartei. Jetzt werde von der CSU auch noch der Höllenwahlkampf und ein Kreuzzeug ausgerufen, kritisierte Maget.

Kreuzzüge seien "immer Ausdruck von Fundamentalismus und Intoleranz". Diese mittelalterliche Kampfform sei in den vergangenen Jahrhunderten islamischen "Gotteskriegern" überlassen worden. "Und jetzt kommt Erwin Huber dazu und reiht sich ein", sagte Maget in Richtung des CSU-Vorsitzenden.