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Soldat tot in brandenburgischer Kaserne aufgefunden

Vor Afghanistan-Einsatz

In der Hans-Joachim-von-Zieten-Kaserne im brandenburgischen Beelitz ist am Freitagmorgen ein Soldat tot aufgefunden worden. Bei dem Toten handele es sich um einen 29-jährigen Oberleutnant aus dem Land Brandenburg, der für einen in diesem Monat beginnenden Einsatz in Afghanistan eingeplant war, wie Staatsanwaltschaft und Polizeipräsidium Potsdam sowie die Bundeswehr Brandenburg mitteilten. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt lägen keine Hinweise auf Fremdeinwirkung vor. Der Tote gehörte nach Angaben des Landeskommandos Brandenburg dem Logistikbataillon 172 an. Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) hatte am Donnerstagabend bei einem Appell 330 Soldaten der Einheit in den Auslandseinsatz nach Afghanistan verabschiedet.

Das Bataillon ist ab Ende Oktober für vier Monate in Masar-I-Sharif stationiert und soll dort den gesamten Norden Afghanistans logistisch versorgen.

Zur genauen Klärung der Todesumstände des Soldaten hat die Staatsanwaltschaft eine Obduktion angeordnet. Der Bundeswehrangehörige war am Morgen leblos aufgefunden worden. Ein unmittelbar alarmierter Notarzt habe nur noch den Tod des Soldaten feststellen können, hieß es. Medienberichte, wonach der Soldat durch Fremdeinwirkung ums Leben gekommen sein soll, bestätigten die Behörden nicht. Die Ermittlungen werden durch die Staatsanwaltschaft Potsdam zusammen mit der Kriminalpolizei geführt.

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