Frauenhäuser bundesweit einheitlich bedarfsdeckend finanzieren

"Flucht vor häuslicher Gewalt"

Die Finanzierung von Frauenhäusern muss nach Auffassung der frauenpolitischen Sprecherin der Linksfraktion, Kirsten Tackmann, "endlich bundeseinheitlich und bedarfsgerecht abgesichert werden". Nach der von der Linksfraktion initiierten Anhörung des Ausschusses für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zur Situation der Frauenhäuser, sagte Tackmann, jede von Gewalt betroffene Frau und ihre Kinder bräuchten diesen gesicherten Zugang zu einer Schutzeinrichtung. "Der Bund muss die bundesweit ungleichen Verhältnisse in der Notsituation bei Flucht vor häuslicher Gewalt beenden."

"Ich sehe sowohl die Bundesfrauenministerin als auch den Bundesarbeitsminister in der Pflicht diesen katastrophalen Zustand zu beenden", so Tackmann.

Die Situation der Frauenhäuser sei erstmalig in einem Antrag der Linksfraktion im November 2007 angesprochen worden, der eine bundeseinheitliche Finanzierung der Frauenhäuser forderte "sowie einen freien Zugang für alle Frauen unabhängig von ihrem Einkommen, ihrer Herkunft oder ihres Aufenthaltstatus".