Bonner Oberbürgermeisterin neue Präsidentin der Welthungerhilfe

Stellvertreter Töpfer

Die Bonner Oberbürgermeisterin Bärbel Dieckmann ist die neue Präsidentin der Deutschen Welthungerhilfe. Die SPD-Politikerin wurde am Donnerstag (27. November) auf der Mitgliederversammlung der Hilfsorganisation in Berlin gewählt. Ihr Stellvertreter ist der frühere Bundesumweltminister Klaus Töpfer (CDU). Die bisherige Vorstandsvorsitzende Ingeborg Schäuble hatte nach zwölf Jahren nicht mehr kandidiert.

Mit der Wahl stellte die Organisation ihre interne Struktur um. Statt eines ehrenamtlichen Vorstandes führt die Geschäfte nun ein ehrenamtliches Präsidium und ein hauptamtlicher Vorstand. Von der neuen Aufstellung erhofft sich die Organisation ein effektiveres Management und eine bessere Kontrolle der Finanzen.

Die Welthungerhilfe ist nach eigenen Angaben eine der größten privaten Hilfsorganisationen in Deutschland. Ihr Budget für Hilfsprogramme betrug im vergangenen Jahr rund 136 Millionen Euro. Die Welthungerhilfe sei derzeit in 46 Ländern auf drei Kontinenten mit rund 290 Projekten im Einsatz.