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Forderung nach Umwandlung in öffentlich-rechtliche Universität

Drohende Insolvenz der Privat-Uni Witten/Herdecke

Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di fordert von Nordrhein-Westfalens Wissenschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP), die drohende Insolvenz der Privat-Universität Witten/Herdecke durch die Umwandlung der Einrichtung in eine öffentlich-rechtliche Hochschule abzuwehren. Auf diese Weise könnten die Einrichtung und ihre mehr als 1000 Studienplätze erhalten", sagte ver.di-Fachmann Uwe Meyeringh am Freitag (19. Dezember) in Düsseldorf. Auch der Erhalt der rund 600 unmittelbaren sowie 2000 mittelbaren Arbeitsplätze im Ruhrgebiet könne so gesichert werden. Die schwarz-gelbe Landesregierung will der Privat-Universität Zuwendungen in Höhe von 4,5 Millionen Euro streichen.

Die Mittelstreichung für Deutschlands älteste Privatuniversität Witten/Herdecke stößt derweil auf Kritik des Uni-Gründers Konrad Schily. Der FDP-Bundestagsabgeordnete sprach laut "Focus"-Vorabbericht vom Freitag von einer "massiven Fehlentscheidung des Landes", die vorschnell getroffen worden sei. "Die Uni war nie ein beliebtes Kind der Beamten", sagte Schily dem Magazin.

FDP-Minister Pinkwart hatte die Mittelstreichung damit begründet, dass die Hochschule die ordnungsgemäße Geschäftsführung nicht nachweisen könne und keinen Wirtschaftsplan vorgelegt habe. Der Jahresetat der Hochschule liegt bei rund 30 Millionen Euro. Der Privat-Uni droht nun die Pleite. Der Rektor der anthroposophisch ausgerichteten Hochschule war nach der Entscheidung des Landes zurückgetreten.

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