Bezüge der Rentner 2008 laut Studie real um 1,8 Prozent gesunken

Preissteigerung von 2,6 Prozent

Die Bezüge der rund 20 Millionen Rentner sind einer Untersuchung zufolge 2008 inflationsbereinigt erneut real gesunken. Wie das Forschungszentrum Generationenverträge (FZG) an der Universität Freiburg errechnete, gingen die Einkünfte aus der gesetzlichen Rentenversicherung unter dem Strich um 1,8 Prozent zurück, so ein Zeitungsbericht. Grund für das Minus sei die hohe Preissteigerung von 2,6 Prozent gewesen, sagte FZG-Wissenschaftler Olaf Weddige. Dadurch hätten die Rentner trotz der Rentenerhöhung von 1,1 Prozent zum 1. Juli 2008 Einkommensverluste hinnehmen müssen.

Das reale Rentenminus ist bereits das fünfte in Folge, heiß es unter Berufung auf frühere Berechnungen des Instituts für Wirtschaft und Gesellschaft (IWG) in Bonn. Danach sank die Kaufkraft der Ruheständler von 2004 bis 2008 um insgesamt rund 8,5 Prozent. Grund seien Nullrunden sowie minimale Rentensteigerungen bei gleichzeitiger Inflation.