Kampeter dementiert seine Forderung nach Verkauf von Goldreserven

Finanzkrise

Der CDU-Haushaltsexperte Steffen Kampeter hat einen Medienbericht zurückgewiesen, wonach er zur Schuldentilgung den Verkauf der deutschen Goldreserven fordert. "Das wäre ökonomisch völlig falsch", sagte der CDU-Politiker am Dienstag (27. Januar) in Berlin. Das Politikmagazin "Cicero" hatte Kampeter in einem Vorabbericht mit den Worten zitiert: "Ich frage mich, wie groß muss eigentlich die Finanzkrise werden, damit die Gold- und Devisenreserven als Interventionskraft berücksichtigt werden."

Kampeter sagte, die Passage sei aus einem längeren Interview ausgekoppelt und "pointiert zugespitzt" worden. Gleichzeitig räumte der CDU-Haushälter ein, er hätte sich "vielleicht präziser ausdrücken" sollen.

Kampeter betonte, er habe in dem "Cicero"-Interview lediglich kritisiert, dass die Bundesbank in der Vergangenheit Optionen zum Goldverkauf nicht genutzt habe. Die Forderung nach einer Auflösung des Goldschatzes sei dagegen "abstrus".