Sodann wollte den Kapitalismus "schon immer abschaffen"

Rohstoffe der Erde

Der Bundespräsidentschaftskandidat der Linken, Peter Sodann, sagte der "Leipziger Volkszeitung", er habe den Kapitalismus "schon immer abschaffen" wollen. "Ich denke schon, dass eine freie Marktwirtschaft nicht geht, ich denke schon, man muss einigermaßen über Pläne reden", sagte der frühere "Tatort"-Kommissar. Man müsse darüber nachdenken, was die Menschheit brauche und was nicht.

Beim Blick in seinen Kleiderschrank stelle er fest, dass er vieles nicht brauche. Sodann verwies zur Begründung unter anderem darauf, dass die Rohstoffe der Erde in 50 Jahren aufgebraucht seien.

Sodann hatte nach seiner Nominierung unter anderem gesagt, Deutschland sei keine Demokratie. Außerdem würde er Bankchef Ackermann verhaften, wenn er Polizeikommissar wäre.