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Berlin nimmt 125 Flüchtlinge aus dem Irak auf

Arbeitsgenehmigungen

Das Land Berlin wird 125 Flüchtlinge aus dem Irak aufnehmen. Dabei handele es sich um Menschen, die derzeit in syrischen und jordanischen Flüchtlingslagern leben, sagte eine Sprecherin der Senatsverwaltung für Integration am Donnerstag (19. März). Die ersten Iraker sollen im April in Berlin ankommen.

Den Angaben zufolge laufen die Vorbereitungen zur Unterbringung und Betreuung der Flüchtlinge. Wie die Senatssprecherin weiter mitteilte, kommen die Iraker zunächst in ein Aufnahmelager in Marienfelde. Dort würden sie auf das Leben in Deutschland vorbereitet. So gebe es Sprachkurse und Unterstützung bei Behördengängen, aber auch medizinische und psychologische Betreuung.

Die Flüchtlinge erhalten eine dreijährige Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigung. Einige sprächen bereits Deutsch und seien hochqualifiziert. Das zuständige Jobcenter werde versuchen, ihnen eine Arbeit zu vermitteln. Zudem hätten einige Flüchtlinge Verwandte in Berlin, bei denen sie unterkommen könnten. Ziel sei es, dass die Iraker dauerhaft in Deutschland bleiben und hier eine neue Heimat finden, sagte die Sprecherin weiter.

Eine erste Maschine mit rund 120 Insassen landete bereits am Donnerstag auf dem Flughafen Hannover. Dabei handelt sich um das erste Kontingent von insgesamt 2500 Flüchtlingen aus dem Irak, die die Bundesrepublik in den kommenden Monaten aufnehmen wird. Darunter sind asylsuchende Angehörige religiöser Minderheiten wie Christen sowie politisch Verfolgte. Zu den Schutzbedürftigen gehören auch alleinerziehende Mütter und kranke Menschen. Die EU hatte im November beschlossen, 10 000 irakische Flüchtlinge in Europa aufzunehmen.

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