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Künast und Trittin versuchen parteiinterne Kritiker zu beschwichtigen

Keine Absage für SPD/Grüne/FDP

Im Streit um eine Wahlaussage zugunsten einer Ampelkoalition von SPD, Grünen und FDP gehen die Grünen-Spitzenkandidaten Renate Künast und Jürgen Trittin auf ihre parteiinternen Kritiker zu. In einem an die Landesvorsitzenden adressierten Brief äußerten sich Künast und Trittin selbstkritisch zur innerparteilichen Diskussion über die Strategie für den Bundestagswahlkampf, wie die "Westdeutsche Allgemeine Zeitung" berichtet. "Ganz offensichtlich sind unsere Aussagen zu möglichen Koalitionsbildungen so angekommen, als ob wir ein politisches Projekt ausrufen wollten statt unsere Inhalte ins Zentrum des Wahlkampfes zu stellen. Das war nicht beabsichtigt. Aber wir nehmen selbstkritisch zur Kenntnis, dass dieser Eindruck entstanden ist", schrieben die Grünen-Spitzenkandidaten.

Selbstkritisch formulieren Künast und Trittin, die innergrüne Debatte zum Wahljahr 2009 sei in eine "Schieflage" geraten. Eine Wahlaussage sei "kein politisches Bekenntnis", sondern bilde "eine Brücke zwischen dem Wünschenswerten und dem Machbaren".

Die Grünen-Spitzenkandidaten vermeiden in ihrem Schreiben allerdings eine Absage an ein Ampelbündnis aus SPD, Grünen und FDP.