Große Mehrheit der Bevölkerung befürwortet Gaststätten ohne Qualm

73 Prozent

Mehr als ein Jahr nach der Einführung - und der späteren teilweisen Aufweichung - der Nichtraucherschutzgesetze in den Ländern steht eine große Mehrheit der Bevölkerung hinter Rauchverboten. Wie das Deutsche Krebsforschungszentrum am Dienstag in Heidelberg mitteilte, sprechen sich in einer Umfrage mehr als 73 Prozent für rauchfreie Gaststätten und bundesweit einheitliche Regelungen im Nichtraucherschutz aus. Vor der Einführung der Nichtraucherschutzgesetze in den Jahren 2007 und 2008 hatten sich fast 67 Prozent für den Nichtraucherschutz ausgesprochen. Vor allem bei den Rauchern nehme die Zustimmung zu, ergab die Befragung der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) von rund 2000 Deutschen im Alter von über 16 Jahren.

Bei den Gelegenheitsrauchern ist demnach ein Anstieg von 53 Prozent auf über 67 Prozent erfolgt, und selbst bei den regelmäßigen Rauchern befürwortet mittlerweile jeder dritte rauchfreie Gaststätten.

Das Deutsche Krebsforschungszentrums wertete die Umfrage als deutlichen Wunsch nach einer bundeseinheitlichen Regelung und solide Basis für eine erneute Initiative für ein Bundesgesetz, das auch die Gastronomie umfasse.