Münchner Ingenieurbüro versucht Transrapid nach Iran zu bringen

Pilger

Der deutsche Transrapid soll nun angeblich im Iran verwirklicht werden. Nach Informationen des ARD-Hörfunkstudios in Istanbul vom Mittwoch (27. Mai) haben das Münchner Ingenieur-Büro Schlegel, das Teheraner Ministerium für Verkehr und Transport sowie der Gouverneur in Mashad einen Vertrag zum Bau einer Hochgeschwindigkeitsstrecke unterzeichnet. Die Kosten sollen 6,7 Milliarden Euro betragen.

Demnach soll die Magnetschwebebahn künftig auf 860 Kilometern zwischen Teheran und der ostiranischen Pilgerstadt Mashad verkehren. Die Fahrzeit für die Busse betrage hier momentan knapp zwei Tage und für herkömmliche Züge fast neun Stunden. Der Transrapid soll drei Stunden benötigen. Mashad sei ein wichtiger schiitischer Wallfahrtsort, zu dem jährlich bis zu 15 Millionen Pilger kommen. Das Büro Schlegel wollte dazu keine Stellungnahme abgeben.

In Deutschland ist der Transrapid trotz jahrzehntelanger Bemühungen stets gescheitert.