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Mehr Wind um weniger Geld

Gemeinsame Initiative verlangt mehr Transparenz

Erneuerbare Energien senken Strompreis auf der Börse. Gemeinsame Initiative verlangt mehr Transparenz.

Erneuerbare Energien haben einen stark kostensenkenden Effekt auf der Strombörse. Durch eine gemeinsame Emailaktion machen Umweltorganisationen diesen wichtigen Faktor bei der Bevölkerung publik und fordern die Bürger zur Teilnahme auf.

Die Aktion

Auf der Stromrechnung erscheinen sehr transparent die Differenzkosten der Erneuerbaren Energien. 2,047 Cent pro Kilowattstunde Strom fließen derzeit in die Vergütung der Erneuerbaren Energien. Die Erneuerbaren Energien sparen allerdings durchgehend viel Geld, denn vor allem der Strom aus Wind und Sonne beeinflusst unsere Strompreise. Dieser Kosten senkende Effekt soll auch auf der Stromrechnung erscheinen fordern nun Umweltorganisationen und animieren Bürger zur Teilnahme an einer Emailaktion auf der Aktionsseite www.nein-zu-atomkraft.de .

Hintergrund

Während der Strom aus Kernenergie häufig als günstig bezeichnet wird gelten die Erneuerbaren Energien fälschlicherweise als Kostentreiber. Bei einem Blick auf die tatsächlichen Kosten dreht sich allerdings das Bild um 180 Grad. Strom aus Kernkraftwerken wird zwar billig produziert. In dem Preis fehlen allerdings viele Kosten, die fast unbemerkt über Steuergelder oder über versteckte Subventionen finanziert werden. Dagegen sieht jeder Verbraucher die Kosten der Erneuerbaren Energien sehr transparent auf der Stromrechnung. Die positiven Effekte bleiben jedoch verborgen. Die Initiativen fordern nun einen Ausgleich. "Die Menschen sollen wenigstens erfahren, dass die Erneuerbaren Energien den Preis auf der Strombörse deutlich senken. Deshalb machen wir jetzt mehr "Wind um weniger Geld" meint Trudel Meier-Staude von projekt21plus.

Erneuerbare als unbekannte Kostensenker

Die Erneuerbaren Energien haben eine deutliche Auswirkung auf die Strombörse. Wenn viele Erneuerbare Energien ins Netz fließen, werden teure Kraftwerke derzeit oft nicht mehr zugeschaltet. Dadurch sinkt der Preis an der Börse und damit der Strompreis für den gesamten europäischen Markt deutlich. Im Jahr 2005 senkten die Erneuerbaren Energien den Großhandelspreis zum Beispiel um etwa 4 Milliarden Euro. Die Umweltorganisationen fordern deshalb, dass auf der Stromrechnung, neben der Vergütung der Erneuerbaren Energien, auch ausgezeichnet werden muss, welchen preissenkenden Einfluss die Erneuerbaren Energien für den Verbraucher auf der Strombörse erwirtschaften.

Begeisterte Teilnahme

Derzeit unterstützen 9 Organisationen die Aktion. Täglich steigen weitere Initiativen ein. Die Aktion wird seit dieser Woche von allen Organisationen über einen breiten und wachsenden Verteiler beworben. Mit einer großen Verbreitung möchte die gemeinsame Initiative vor allem informieren.

Mehr Informationen zu Strompreisen, Energie-Szenarien, Erneuerbaren Energien und Laufzeitverlängerungen stehen auf der Aktionsseite www.nein-zu-atomkraft.de .

Für Fragen steht Ihnen Frau Trudel Meier-Staude (089-35 65 33 44 oder 0177-598 33 97) von projekt21plus gerne zur Verfügung.

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