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Migration: Migranten und der deutsche Rhein

Nicht jeder braucht Deutsch

Die Migration ist Karl Feldkamp wichtig! Zunächst scheinen sie nicht viel gemeinsam zu haben, die Migranten und der deutsche Rhein. Immerhin aber haben beide ihre Quelle im Ausland. Für manchen sogenannten Ausländer war der Beginn in Deutschland möglicherweise ein Reinfall. Und für den deutschesten aller Flüsse ist es noch immer der Rheinfall. Viele Migranten werden wohl bis zum ihrem Tod in Deutschland bleiben. Der Rhein fließt weiter in die Niederlande, um dort in der Nordsee, auch Mordsee genannt, sein Ende zu finden. Mancher Migrant fand seine (M)Nordsee, die auch deutsche Strände und Ufer hat, in Deutschlands Arbeitsstätten, in denen er als Arbeiter seine Gesundheit ließ. Vergleiche soll man nicht überstrapazieren. Schließlich sind auch nicht alle Deutschen Rheinländer so wie nicht alle Rheinländer deutschen Blutes sind. Und das deutsche Blut wird erstaunlicher Weise nicht in der deutschen sondern in der Nationalhymne des Auch-Rheinlandes Niederlande besungen.

Weltbürger Sinti und Roma

Dennoch könnten einige besonders idealistische Globalisierungsfreunde auf die Idee kommen, den Rhein zu einem ihrer Sinnbilder zu erheben. Nun kommt aber auch keiner auf die Idee, nomadisierende Sinti und Roma zu den eigentlichen Weltbürgern auszurufen, nur weil sie keine feste Heimat haben und grundsätzlich in mehreren Ländern zu Hause sein könnten.

Um trotzdem noch einmal auf den Rhein zu kommen: Alles ist im Fluss. Migranten wandern, sind aber keine Nomaden, da sie kein bewegliches Zuhause suchen, sondern wenigstens zeitweise eine neue Heimat finden wollen. Aussteiger sind sie auch keine sondern Einsteiger. Aber wenn einer schon räumliche Veränderungen eingeht, dann sollte der gefälligst auch sonst zu Veränderungen bereit sein! Nicht nur der deutscheste aller Flüsse kennt keinen Stillstand. Während der Deutsche an sich – eigentlich ganz unrheinisch - eher der bleiben möchte, der er immer schon zu sein glaubte. Deutsches Eichenholz ist eben besonders haltbar und ein wahrer Teutone - wie seine Möbel – Eiche antik! Da mögen die Ölbäume des vorderen Orients auch noch so viel älter werden.

Natürliche Überflutungsflächen

Aber natürlich sind wir wahren Deutschen keine Unmenschen. Und selbstverständlich haben wir grundsätzlich nichts gegen Ausländer. Die Teilnahme an einem Deutschkurs jedoch wird man ja wohl noch fordern dürfen.

Wie sollen Menschen sich denn ohne gemeinsame Sprache verständigen? Immerhin weiß ich als intelligenter Deutscher auch, was Merhaba heißt und was Döner sind. Wir können uns doch nicht von Fremden und Fremdem einfach so überschwemmen lassen. Der Rhein tritt zwar gelegentlich auch über seine Ufer. Da helfen nun einmal nur höhere Deiche und Hochwasserschutzmauern, um den Unbändigen in seinem leider schon längst nicht mehr natürlichen Bett zu halten.

Allerdings soll es auch schon Experten geben, die ihm die einst natürlichen Überflutungsflächen erhalten wollen.

Karl Feldkamp

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