Heizen mit Holz – Tipps und Infos rund um Kaminöfen

Die wichtigsten Fragen und Antworten

Fragen und Antworten zum Thema brennen mit HolzKalte Winterabende gemütlich zu Hause vor dem Kamin verbringen – wer möchte das nicht? Doch wer die eigenen vier Wände mit Brennholz beheizt oder dabei ist, eine Immobilie mit Kamin zu kaufen, sollte einiges beachten. Hier finden Sie die wichtigsten Fragen und Antworten im Überblick.

Kann ich Geld sparen, indem ich mit Holz heize?

Ob Sie mit dem Heizen in Kamin und Kachelofen günstig fahren, hängt vor allem davon ab, wie teuer Öl, Gas und andere Energieträger sind. Hier gilt: Holz ist eine günstige Alternative, wenn die Preise dieser Energieträger hoch sind. In den vergangenen Jahren sind die Energiekosten für Verbraucher massiv gestiegen – die Preise für Holz jedoch kaum. Hält dieser Trend an, kann das Heizen mit Holz in Verbindung mit anderen Maßnahmen (z. B. Wärmedämmung, Photovoltaik-Anlagen) einen wichtigen Teil dazu beitragen, Energiekosten berechenbar und im Rahmen zu halten.

Ist Heizen mit Holz gesundheitsgefährdend?

Grundsätzlich gilt: Beim Verbrennen von Holz werden kleine Partikel freigesetzt und in die Luft abgegeben. Bei einem Teil davon handelt es sich um den gesundheitsgefährdenden Feinstaub. Dies sind kleinste Partikel, die weniger als 10 Mikrometer groß sind und sich in der Lunge festsetzen können. Aus diesem Grund raten Gesundheitsexperten dazu, Holz nicht in offenen Kaminen zu verbrennen.

Ist das Verbrennen von Holz umweltschädlich?

Landläufig herrscht oft die Meinung, dass man mit dem Verbrennen von Holz zur Rodung der Wälder beiträgt. Das ist jedoch falsch. Wer mit Holz heizt, trägt sogar aktiv zum Fortbestand der Wälder bei. Denn diese müssen regelmäßig durchforstet werden. Dabei wird Holz gesammelt. Auch Bruchholz, das nach Schneefall oder starkem Wind entsteht, wird für das Beheizen eingesetzt. Holz ist außerdem ein regenerativer Energieträger und schont somit – anders als Öl und Kohle - das Klima.

Muss ich in meinen Kamin einen Filter einbauen?

Wie oben erwähnt, setzt das Verbrennen von Holz Feinstaub frei. Dieser kann über den Schornstein in die Außenluft gelangen. Aus diesem Grund hat die Bundesregierung vor Kurzem neue Grenzwerte erlassen, die in der Bundesimmissionsschutz-Verordnung (BImSchV) festgelegt sind. Betroffen davon sind vor allem Immobilien-Besitzer mit älteren Kaminen oder Kachelöfen. Denn diese halten entsprechende Grenzwerte nicht ein – und müssen mit einem Filter nachgerüstet oder langfristig ausgetauscht werden. Bei neuen Anlagen gibt es diese Probleme in aller Regel nicht. Fragen Sie am besten Ihren zuständigen Schornsteinfeger beim nächsten Besuch, was er Ihnen empfehlen würde. Wer bei einem Neukauf auf der sicheren Seite sein will, sollte sich von seinem Händler eine Typbeschreibung mitgeben lassen. Diese kann dann bei einer Prüfung vorgelegt werden.

Unser Partner Jörg Waldman ist der Spezialist für Kaminofen in Braunschweig.