ausland

400 000 starten jährlich

Deutsche als Sextouristen im Ausland

Nach Schätzung von Experten brechen von deutschen Flughäfen jährlich rund 400 000 Sextouristen auf. Mindestens 50 000 von ihnen sollen es auf Minderjährige abgesehen haben. Ziele der deutschen Sextouristen sind insbesondere Thailand, die Philippinen, Sri Lanka und Länder in Afrika. Allein auf den Philippinen sollen gegenwärtig rund 100 000 Kinder ihren Körper verkaufen. In den meisten Fällen handelt es sich um Kinder, die zuvor bereits innerhalb der eigenen Familie sexuell missbraucht wurden.

Interventionsarmee mit Abschirmdienst

Militärgeheimdienst soll deutsche Soldaten im Ausland schützen

Der Militärische Abschirmdienst (MAD), bisher offiziell nur in Deutschland zur Sicherung der Bundeswehr tätig, soll künftig auch jenseits der Grenzen spionieren dürfen. Das Nachrichtenmagazin "Focus" zitiert am Sonntag vorab aus einem Gesetzentwurf der Bundesregierung, die deutschen Soldaten dürften bei Auslandseinsätzen "keinen geringeren Schutz erfahren als im Inland". Darum müsse an den jeweiligen Einsatzorten, ob im Kosovo oder in Afghanistan, der Militärgeheimdienst den Schutz vor Spionage oder terroristischen Anschlägen organisieren.

Verfassungsrechtler

Regierung könne unter Umständen allein Auslandseinsätze beschließen

Die Bundesregierung kann bei "Gefahr im Verzug" bewaffnete Auslandseinsätze der Bundeswehr auch ohne vorherige Zustimmung des Bundestages beschließen. Das sagte der Frankfurter Verfassungsrechtler Erhard Denninger. Die Regierung könne die Streitkräfte in diesem Fall "vorläufig" im Ausland einsetzen. Danach müsse die Exekutive aber möglichst schnell die Zustimmung des Parlaments einholen. Dies habe das Bundesverfassungsgericht in seinem Urteil zu Auslandseinsätzen aus dem Jahr 1994 entschieden, sagte Denninger.

Russland

Ausland mit 45 Milliarden Mark bei der Bundesrepublik verschuldet

Die Schulden ausländischer Staaten bei der Bundesrepublik Deutschland summieren sich auf 45,4 Milliarden Mark. Das berichtet die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf eine vertrauliche Auflistung des Bundesfinanzministeriums für den Haushaltsausschuss des Bundestages.

Deutschland im Ausland

Goethe-Institut feiert 50-Jähriges

Nach 50 Jahren Kulturarbeit im In- und Ausland zieht das Goethe-Institut in diesem Jahr mit einem umfangreichen Veranstaltungsprogramm Bilanz. Martin Schumacher, amtierender Generalsekretär von Goethe Institut Inter Nationes, erklärte in einer am Freitag in München, nach Ende der Bonner Republik müsse das Bild des neuen vereinigten Deutschland als Teil der europäischen Staatengemeinschaft vermittelt werden.