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Gehirnschäden

EU soll Exportverbot für Quecksilber beschließen

Der Deutsche Naturschutzring (DNR) fordert die EU-Umweltminister auf, den Export von Quecksilber zu verbieten. Das Verbot müsse auch für Produkte gelten, die Quecksilber enthalten und innerhalb der EU nicht verkauft werden dürfen. "Es ist absurd, gefährliche Produkte bei uns aus dem Verkehr zu nehmen, aber den Export in andere Länder weiterhin zu erlauben", meint DNR-Präsident Hubert Weinzierl. "Quecksilber breitet sich über Wasser und Luft weltweit aus und landet am Ende auch wieder bei uns, ganz egal, wo es freigesetzt wird." Am 13. Juni beginnen in Brüssel die Verhandlungen zu diesem Thema.

EU-Umweltministerrat

DNR fordert 30 Prozent weniger Treibhausgase bis 2020

Der Deutsche Naturschutzring (DNR) fordert von den Europäischen Umweltministern, die Reduktion der Treibhausgase um 30 Prozent bis 2020 verbindlich festzuschreiben. Auf der Sitzung des EU-Umweltministerrates am 20. Februar müsse Bundesumweltminister Sigmar Gabriel sein Gewicht als EU-Ratspräsident in die Waagschale werfen und "die unsinnige Bindung dieses Klimaziels an ein globales Abkommen" verhindern. Die EU trägt nach Auffassung von DNR-Präsident Hubert Weinzierl "eine große Mitschuld am Klimawandel".

"Einseitig"

DNR kritisiert geplante Reform des Gemeinnützigkeits- und Spendenrechts

Der Deutsche Naturschutzring (DNR) hat die geplante Reform des Gemeinnützigkeits- und Spendenrechts zum Teil heftig kritisiert. Bei den Beratungen der Reformvorschläge von Bundesfinanzminister Peer Steinbrück am Freitag sagte DNR-Generalsekretär Helmut Röscheisen: "Die Unterstützung ehrenamtlichen Engagements darf sich nicht nur auf Steuern zahlende Bürger beschränken. Gerade für Menschen, die durch Dauerarbeitslosigkeit wenig Perspektiven haben, kann bürgerschaftliches Engagement weiterhelfen und für sinnvolle Inhalte sorgen." Die von Steinbrück vorgesehene Ehrenamtspauschale von 300 Euro im Jahr müsse daher allen ehrenamtlich Tätigen zur Verfügung stehen. Wie einseitig manche Reformvorschläge seien, zeige sich auch daran, dass die neue Ehrenamtspauschale ausschließlich für den Sozialbereich gelte. Röscheisen sieht die Umweltverbände gegenüber den Sozial- und Sportvereinigungen sowie gegenüber den Kirchen benachteiligt. Es geht um die Verteilung von Zuwendungen des Bundes in Höhe von insgesamt 12 Milliarden Euro pro Jahr.

Agenda 2010

DNR sieht große Akzeptanz für Vorschläge der Grünen zur Agenda 2010

Der Deutsche Naturschutzring (DNR) unterstützt sehr nachdrücklich die aus den Reihen der Grünen Bundestagsfraktion gemachten Vorschläge zur Berücksichtigung ökologischer Anforderungen bei der Agenda 2010. Der Abbau ökologisch schädlicher Subventionen bei der Kohleproduktion und die Fortführung einer ökologischen Finanzreform mit dem Ziel, den Verbrauch an Öl, Gas und Kohle zu reduzieren seien ein wichtiger Beitrag für den Klimaschutz. Im Gesundheitsbereich könne der Ersatz krebserzeugender Chemikalien und anderer gesundheitsgefährdender Stoffe zu erheblichen Entlastungen beitragen. "Die Verbindung von sozialpolitischen, wirtschaftlichen und ökologischen Reformen wird in der Bevölkerung auf große Unterstützung stoßen", sagte DNR-Generalsekretär Helmut Röscheisen.

Atomreaktor Temelin

DNR kritisiert tschechische Geheimhaltungspolitik

Der Präsident des Deutschen Naturschutzrings (DNR), Hubert Weinzierl, hat heute die tschechische Regierung aufgefordert, im Zusammenhang mit dem Atomreaktor Temelin nicht weiter die Ängste der Bürger zu schüren, sondern vor allem deren Rechte anzuerkennen. "Angesichts der ununterbrochenen Pannenserie des Atomreaktors ist es zwingend erforderlich, dass im Rahmen einer grenzüberschreitenden Umweltverträglichkeitsprüfung auch eine Anhörung der betroffenen Bürgerinnen und Bürger in Deutschland stattfindet", forderte Weinzierl in Berlin.