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<<Wunderliche Welten>>

Ulrich Wickert: Warum werden Eltern immer älter?

Die Gesellschaft wandelt sich - Eltern werden immer älter In der vergangenen Woche wurde bekannt: Ulrich Wickert wird noch einmal Vater. Politisch korrekt wie ich bin und immer positiv denkend, sollte ich wohl sagen: „Na ok, das ist doch toll. Ein Kindchen mehr auf dieser Welt“ aber irgendwas in mir denkt: „Oh nein, schon wieder so ein Potenzprotz, der das Altern nicht akzeptieren kann - das arme Kind.“ Ob es nun Ulrich Wickert ist, der sich doch lieber an Enkeln erfreuen sollte, oder andere kauzige Männer der Medienwelt. Alle fangen auf einmal an, von späten Vaterfreuden zu schwärmen. Ist das nicht auch wieder so eine Egosache?

Buch-Tipp

Buch Adoption - Ein Standardwerk

Buch-Tipp: Harald Paulitz, das Standardwerk über die AdoptionDas Thema Adoption beherrscht die gesellschaftliche Debatte immer wieder aufs Neue. Ein wesentlicher Grund dafür ist die stetig zunehmende Anzahl unfreiwillig kinderloser Paare, was unterschiedlichste Ursachen hat. Für die meisten dieser Paare ist die Adoption eines Kindes gewissermaßen die letzte Chance zur Familiengründung.

"Einbrüche im Familieneinkommen"

Mehr staatliche Unterstützung für Eltern gefordert

Das deutsche Bildungs- und Betreuungsangebot für Kinder hat nach Ansicht eines Expertengremiums entscheidende Mängel. In dem am Donnerstag in Berlin vorgestellten 12. Kinder- und Jugendbericht kritisiert eine siebenköpfige Experten-Kommission einen "unübersehbaren Nachholbedarf". Zu lange habe sich die deutsche Politik bei der Halbtags-Betreuung von Kindern und Jugendlichen auf eine "geschlechtsspezifisch organisierte Familie" verlassen, heißt es in dem von der Bundesregierung in Auftrag gegebenen Bericht.

Bildung

Lehrer und Eltern fordern Abschaffung des gegliedertes Schulwesens

Der Bundeselternrat (BER) und die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) haben auf die vielfältigen Probleme hingewiesen, die das frühe Einsortieren der Kinder in verschiedene Schulformen mit sich bringt. "Die Wahl der Schulform am Ende der Grundschulzeit überfordert Kinder, Eltern und Lehrkräfte. Alle Untersuchungen belegen zudem, dass das Einsortieren der Zehnjährigen in Haupt-, Realschüler und Gymnasiasten in höchstem Maße ungerecht ist und Zukunftschancen verbaut. Das gegliederte Schulwesen muss zum Auslaufmodell gemacht werden", sagten GEW-Schulexpertin Marianne Demmer und BER-Vorsitzender Wilfried Steinert am Freitag in einer gemeinsamen Presseerklärung.

Entlastung für Eltern

Wie Kindererziehung in der Pflegeversicherung belohnt werden könnte

Bis Ende des Jahres muss die Bundesregierung ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Pflegeversicherung umsetzen. Das Gericht hatte bemängelt, dass Eltern und Kinderlose den selben Beitrag in die Pflegekasse einzahlen müssen. Dieser beträgt derzeit 1,7 Prozent des Bruttolohns. Die Gesundheitspolitiker von Rot-Grün favorisieren eine Änderung dahingehend, Kinderlosen über 23 Jahre einen Zuschlag von 0,25 Prozentpunkten bei der Pflegeversicherung abzuverlangen. Gegenmodelle sehen direkte Zahlungen an diejenigen vor, die Kinder erziehen.

Nur ein Elternteil

Immer mehr Kinder wachsen bei allein Erziehenden auf

Immer mehr Kinder in Deutschland leben bei allein erziehenden Elternteilen. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte, wuchsen im Mai 2003 knapp 2,2 Millionen Kinder unter 18 Jahren bei einer allein erziehenden Mutter oder einem allein erziehenden Vater auf. Somit fehlte fast bei jedem siebten (15 Prozent) der rund 14,9 Millionen minderjährigen Kinder in Deutschland ein Elternteil bei der Erziehung. Gegenüber 1996 sei der Anteil der Kinder von allein Erziehenden - bei rückläufigen Kinderzahlen - um drei Prozentpunkte gesunken.

Initiative

Vergiftungs-Informations-Zentrale versorgt Eltern mit Notkoffern

Rund 8.400 Eltern von Kleinkindern im Alter bis zu vier Jahren haben im vergangenen Jahr bei der Vergiftungs-Informations-Zentrale (VIZ) Freiburg wegen eines Vergiftungsunfalls ihrer Kinder angerufen. Nach Angaben der VIZ - für ganz Baden-Württemberg die Anlaufstelle bei Vergiftungsunfällen - ist diese Zahl seit dem Jahr 2001 um über 50 Prozent angestiegen. Wichtig für eine optimale Erstversorgung sei, dass Eltern die richtige Anlaufstelle für schnelle Hilfe kennen und die geeigneten Gegenmittel zur sofortigen Anwendung vorrätig haben. Eine gemeinsame Initiative der VIZ in Kooperation mit dem Landesapothekerverband Baden-Württemberg (LAV) und der Techniker Krankenkasse (TK) habe nun gezeigt, dass dieses Ziel mit einer Notfall-Box gegen Vergiftungen bei Kindern erreicht werden könne.

Statt "Keine Macht den Drogen"-Kampagnen

Sportler und Eltern sollen nicht rauchende Vorbilder sein

Eltern und Sporttrainer müssen nach Ansicht von Experten mehr tun, um Jugendliche von der Zigarette fernzuhalten. Nach Ansicht des Deutschen Sportbundes (DSB) müssten etwa rauchende Trainer auf Sportplätzen ein absolutes Tabu sein. Es sei "grotesk", Betreuer von Jugend-Sportgruppen mit Zigaretten im Mund am Rand von Fußballfeldern mitlaufen zu sehen, sagte DSB-Gesundheitsexperte Winfried Banzer am Donnerstag im Vorfeld des Welt-Nichtrauchertages. Der Gesundheitswissenschaftler Wolfgang Settertobulte fordert auch die Eltern auf, mit gutem Beispiel voran zu gehen. Rauchende Elternteile hätten kaum eine Handhabe, ihre Kinder vom Rauchen abzuhalten.