gartenmöbel

"FSC-Siegel"

Exklusive Gartenmöbel

Exklusive Gartenmöbel gesucht? Der WWF Deutschland versteht unter Exklusivität insbesondere auch, dass das Holz für Gartenmöbel aus einer umweltverträglichen und sozial gerechten Bewirtschaftung von Wäldern stammt. Nach Einschätzung der Naturschutzorganisation garantiert dies das vom "Forest Stewardship Council" vergebene FSC-Siegel. "Produkte mit diesem Siegel stammen garantiert nicht aus Raubbau", so der WWF. Immer mehr Geschäfte bieten der Organisation zufolge eine immer breitere Palette an Holzprodukten "aus verantwortungsvoller Waldwirtschaft" an. Im gesamten Bundesgebiet kann man offenbar in über 1800 Filialen der großen Einzelhändler die verschiedensten FSC-Holzprodukte kaufen. Besonders groß sei das Angebot bei Gartenmöbeln. Schon ist aber auch Grillkohle mit dem FSC-Label im Handel erhältlich.

"Gesetzliche Regelung zum Urwaldschutz dringend notwendig"

Kaufhäuser und Kette "Butlers" handeln Tropenholz-Möbel aus dubiosen Quellen

Aktivisten der Umweltorganisation Robin Wood protestierten am Freitag vor Geschäften der Handelskette "Butlers" in Berlin und Hamburg gegen den Verkauf von Gartenmöbel aus Tropenholz. Die beanstandeten Möbel von Butlers sind aus dem Tropenholz Nyatoh. Dieses stamme aus einer Region Südostasiens in der Raubbau und illegale Holzgewinnung an der Tagesordnung seien, so die Umweltschützer. Einen Nachweis, dass es sich bei den Nyatoh-Möbeln um ökologisch unbedenkliche Ware handelt, habe Butlers nicht.

Illegale Abholzung

Umweltschützer warnen vor falschen Öko-Zertifikate für Gartenmöbel

Nach Informationen von Umweltschützern kommt das Holz für Gartenmöbel überwiegend aus illegalen Holzhandel. In südostasiatischen Ländern wie Burma, Kambodscha und Indonesien würden "in rasantem Tempo tropische Wälder zerstört", sagte Peter Gerhardt, Tropenwaldreferent der Umweltschutzorganisation Robin Wood. Funktionierende staatliche Kontrollen gegen illegalen Holzhandel fehlten in den betroffenen Ländern. Hier in Deutschland werde mit dem Holz Profit gemacht: Das Holz vieler Gartenmöbeln werde mit leeren Öko-Versprechen angepriesen. Das hätten Stichproben der Umweltorganisation ergeben. Denn das angeblich zertifizierte Holz sei in mehreren Fällen unklarer Herkunft.

Regenwälder

Handel verkauft weiterhin Tropenholz-Gartenmöbel aus Raubbau

Auch in der kommenden Saison werden auf dem deutschen Markt Gartenmöbeln aus Tropenholz erhältlich sein. Diese Bilanz zieht die Umweltorganisation Robin Wood nach Recherchen auf der internationalen Gartenmöbelmesse Spoga, die gestern in Köln zu Ende ging. Ein erheblicher Teil der auf der Messe präsentierten Holzmöbel sei aus tropischen Hölzern gewesen, so die Organisation.

Tropenholz aus Raubbau?

Kunden sollen Gartenmöbel zu Aldi zurückbringen

Die Umweltschutzorganisation Robin Wood empfiehlt allen Käufern, bei Aldi Nord gekaufte Tropenholz-Gartenmöbel zurückzugeben. Es sei nicht auszuschließen, dass das Holz dafür aus Regenwaldzerstörung stamme. Aldi weigere sich, Informationen über die Herkunft des Holzes zu geben. Die Umweltschützer kritisierten neben der Informationspolitik des Aldi-Konzerns auch die Gesetzeslage in Deutschland, die die Einfuhr illegal geschlagenen Holzes ermögliche und Kunden über dessen Herkunft in Unklaren lasse.

Proteste

Aldi verkauft Gartenmöbel aus Tropenholz

Vor einer Aldi-Filiale beim Anhalter Bahnhof in Berlin sind heute Robin Wood-Aktivisten aufgezogen. Sie protestieren gegen Gartenmöbel aus Tropenholz, die Aldi Nord seit heute früh in den Filialen anbietet. Vor dem Eingang haben die UmweltschützerInnen ein sechs Meter langes Transparent entrollt. Darauf steht in Anspielung auf die Eigenwerbung von Aldi: "Das Aldi-Prinzip: Profit ganz oben. Regenwald platt!" Robin Wood fordert, dass Aldi aus dem Geschäft mit Tropenholz aussteigt, sofern das Holz nicht nachweislich aus ökologisch und sozial akzeptabler Waldwirtschaft stammt und entsprechend zertifiziert ist.

Finger weg vom Tropenholz

Robin Wood gibt Tipps zum Gartenmöbelkauf

Etliche Geschäfte bieten auch in diesem Jahr wieder Gartenmöbel aus Tropenholz an, für die Regenwälder zerstört werden. Die Umweltschutzorganisation Robin Wood rät allen VerbraucherInnen, sich nicht von leeren Öko-Versprechen wie "aus kontrollierter Forstwirtschaft" blenden zu lassen und Raubbau-Möbel konsequent zu meiden. "VerbraucherInnen raten wir, FSC-zertifizierte Möbel aus heimischen Hölzern zu kaufen. Tropenholz ist immer zweite Wahl und allenfalls mit FSC-Siegel akzeptabel", sagt Peter Gerhardt, Tropenwaldreferent bei Robin Wood.

Gartenmöbel besser aus regionalen Hölzern

Für Tropenholzmöbel wird weiterhin Raubbau in Wäldern und Plantagen betrieben

Die Umweltschutzorganisation Robin Wood rät VerbraucherInnen, auch in der neuen Saison keine Gartenmöbel aus Raubbau-Tropenholz zu kaufen. Empfehlenswert seien Möbel aus regionalen Hölzern wie Lärche oder Kiefer, insbesondere wenn sie das Zertifikat des FSC (Forest Stewardship Council, Weltforstrat) tragen, der von Umweltorganisationen unterstützt wird. Tropenholzmöbel seien allenfalls dann akzeptabel, wenn sie mit dem Gütesiegel des FSC ausgezeichnet sind.