konkurrenz

Konkurrenz der Bundesländer

Minister Stratthaus kritisiert Länderfinanzausgleich

Der baden-württembergische Finanzminister, Gerhard Stratthaus (CDU), kritisiert den gegenwärtigen Länderfinanzausgleich. Durch die bestehende Gleichmacherei gebe es für die Länder nur wenig Interesse sich selbst anzustrengen, sagte Stratthaus der Chemnitzer "Freien Presse". Wenn mehr Geld zu sparen in die Landeskasse komme, werde es sofort wieder verteilt. Nach Ansicht des CDU-Politikers trägt eine derartige Umverteilung nicht zu mehr Wachstum bei, "sondern schadet eher der wirtschaftlichen Entwicklung".

Billigkonkurrenz

Wieder vier Millionen Erwerbslose

Der Aufschwung in Deutschland hat einen kleinen Dämpfer bekommen. Am Mittwoch gab die Bundesagentur für Arbeit (BA) in Nürnberg bekannt, dass im Dezember wieder mehr als vier Millionen Menschen erwerbslos gemeldet waren. Nach geltender offizieller Zählweise waren in der Bundesrepublik Weihnachten 4.008.000 Menschen ohne Job. Somit lag die Zahl der registrierten Erwerbslosen um 12.000 höher als noch im November, aber um 597.000 niedriger als im Vorjahresmonat. Die Erwerbslosenquote verharrt den Angaben zufolge unverändert bei 9,6 Prozent.

"Attraktive Angebote"

Deutsche Forscher bekommen Konkurrenz von "Hochqualifizierten"

Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble möchte die Zuwanderung von "hochqualifizierten Forschern" nach Deutschland erleichtert. "Mit der Umsetzung der EU-Forscherrichtlinie wollen wir einen weiteren Schritt gehen", sagte Schäuble der Tageszeitung "Die Welt". Die Forscher würden berechtigt, in einem unkomplizierten Verfahren ihr Visum zu erhalten, in Deutschland zu forschen und zu lehren. Der "Wirtschaftsstandort Deutschland" müsse den Hochqualifizierten "attraktive Angebote machen, zu uns zu kommen", so Schäuble. Mit dem Aufenthaltsrecht allein lasse sich "ein Hochqualifizierter" nicht motivieren.

Druck vom US-Präsidenten

Ägyptens Machthaber Mubarak hat Konkurrenz bei der Präsidentschaftswahl

Bei den am Mittwoch beginnenden Präsidentschaftswahlen in Ägypten hat der langjährige Amtsinhaber Hosni Mubarak erstmals neun Gegenkandidaten. Auf Druck des US-Präsidenten George W. Bush hatte Mubarak dieser Wahlrechtsänderung zugestimmt. Allgemein wird davon ausgegangen, dass der seit 1981 mächtigste Mann im Staat sich auch diesmal durchsetzen wird.

Konkurrenz für Anwälte

Zypries plant Rechtsbehelf zur Beschleunigung von Gerichtsverfahren

Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) plant die Einführung von Rechtsmitteln zur Beschleunigung von Gerichtsverfahren. Wie die Ministerin am Freitag auf dem Verbandstag des Deutschen Anwaltsvereins (DAV) in Dresden sagte, werde sie dem Bundestag den Vorschlag unterbreiten, einen Rechtsbehelf zur Durchsetzung kürzerer Verfahren einzuführen. Gleichzeitig verteidigte die Politikerin ihren Entwurf des Rechtsdienstleistungsgesetzes (RDG). DAV-Präsident Hartmut Kilger hatte Nachbesserungen an dem seit Mitte April vorliegenden RDG-Referentenentwurf gefordert. Laut RDG könnten auch Kfz-Mechaniker, Versicherungsvertreter oder Bankangestellte ihre Kunden in einfachen Rechtsfragen beraten. Nach Ansicht des DAV wären jedoch die Bürger die Leidtragenden, da für sie häufig nicht erkennbar sei, mit welchem Interesse sie beraten würden.

Private Anbieter sehen Konkurrenz

Bundesanstalt für Arbeit will im Dezember eigene Online-Jobbörse starten

Die Bundesanstalt für Arbeit will am 1. Dezember ihren virtuellen Arbeitsmarkt starten. Gegen dieses Projekt laufen die vier führenden Jobportale Deutschlands Sturm. Jobscout 24, Jobpilot, Monster Deutschland und Stepstone sehen sich in ihrer Existenz gefährdet, berichtet der Kontakter.

Allianz regionaler Agenturen

Konkurrenz für Reuters und Co

Die auf Wirtschafts- und Finanznachrichten spezialisierten Agenturen AFX News, Xinhua Financial Networks und CBS MarketWatch wollen gemeinsam den internationalen Größen Reuters, Bloomberg und Dow Jones Konkurrenz machen. Die drei regional starken Nachrichtenagenturen haben sich unter dem Namen World Business News (WBN) zu einer globalen Allianz zusammengeschlossen, berichtet das Wall Street Journal (WSJ). Damit hofften sie den Kunden ein deutlich billigeres Angebot für professionelle Wirtschafts- und Finanznachrichten liefern zu können als die etablierte Konkurrenz. Die drei Allianzpartner sollen als eigenständige Unternehmen erhalten bleiben.

Alternative Energien

Neue Technik soll Solarzellen konkurrenzfähig machen

Da Solarzellen aus äußerst reinem und damit in der Produktion teurem Silizium bestehen, kann Solarstrom bisher wirtschaftlich noch nicht mit konventionellen Energiearten konkurrieren. Wissenschaftler der University of California/Santa Barbara haben jetzt eine laut eigenen Angaben kostengünstige Alternative zu herkömmlichen Solarzellen entwickelt. Der Trick: Die Aufgaben des Siliziums in der Solarzelle wurden auf ein mehrschichtiges Material verteilt. Bislang betrage die Effizienz, mit der das vielschichtige Material Sonnenlicht in elektrischen Strom umwandele, allerdings weniger als ein Prozent. Im Vergleich dazu erreichen Silizium-Solarzellen rund 15 Prozent. Die Forscher rechnen jedoch damit, dass durch eine Vergrößerung der Oberfläche die Effizienz gesteigert werden kann.

Connex-Gruppe eröffnet neue Linie

Bahn bekommt Konkurrenz

Die Konkurrenz privater Bahnunternehmen für den Branchenriesen Deutsche Bahn AG wächst auch im Fernverkehr. Die Connex-Gruppe, Tochter des französischen Vivendi-Konzerns, eröffnet mit Partnern am 15. Dezember eine neue Fernlinie zwischen Lausitz und Ostsee. Die neue Verbindung Görlitz-Berlin-Stralsund wird an den Hauptreisetagen Freitag, Samstag, Sonntag und Montag einmal täglich verkehren, gaben die für den Betrieb verantwortlichen Unternehmen Connex Verkehr GmbH, LausitzBahn GmbH und Ostmecklenburgische Eisenbahngesellschaft mbH am Freitag in Görlitz bekannt.

Agrarwende

Künast: deutsche Bauern konkurrenzfähig machen

Bundeslandwirtschaftsministerin Renate Künast (Grüne) hat vor ihrem Auftritt auf dem Deutschen Bauerntag in Münster die Notwendigkeit einer Agrarwende unterstrichen. Künast sagte der Tageszeitung "Die Welt" am Mittwoch: "Wenn es jetzt in Deutschland nicht zu einer Wende in der landwirtschaftlichen Produktion kommt, dann werden viele Betriebe spätestens nach dem Beitritt der Osteuropäer überhaupt nicht mehr konkurrenzfähig sein." Das Ziel müsse sein ,"gesunde Lebensmittel umweltschonend zu ehrlichen Preisen" herzustellen, betonte Künast. Auch im Ostblock gebe es bereits jetzt sehr gute Ökobauern, die nur darauf warteten, die lukrativen Nischen hierzulande zu besetzen, warnte die Ministerin.