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Für unter 40 Dollar erhältlich

Windows 8 Upgrade zum Schleuderpreis verfügbar

Das neue Steckenpferd von Microsoft, Windows 8, ist zwar bisher noch in der Entwicklung und steht noch nicht in den Verkaufsregalen. Doch schon jetzt ist bekannt, dass bis Ende Januar 2013 die Upgrade Version des neuen Microsoft Betriebssystems zum Schleuderpreis von gerade einmal 39,99 US-Dollar verfügbar sein wird.

Einsparen

Microsoft kürzt Sozialleistungen

Das Softwareunternehmen Microsoft hat die Einsparung von Sozialleistungen bekannt gegeben. Obwohl das Unternehmen Liquiditätsreserven von 50 Milliarden Dollar habe, wolle es nach Angaben des Wall Street Journals seine Unterstützungszahlungen für verschreibungspflichtige Arzneimittel und die Rabatte für Belegschaftsaktien reduzieren, um mindestens 80 Millionen Dollar im Jahr einzusparen. Die Einsparungen werden "unsere Zuschüsse besser mit denen unserer Konkurrenz abgleichen, während sie dennoch über dem Marktdurchschnitt bleiben", so Kenneth A. DiPietro, der Vizepräsident für Human Resources, in einem E-Mail an die Belegschaft. Auch Urlaubszeiten sollten verkürzt werden.

Kostenlos und besser als Microsoft Office

Freies Office-Paket OpenOffice in Version 1.1.1 erhältlich

Die Office-Suite OpenOffice.org steht ab sofort in der Version 1.1.1 in Deutsch zum kostenlosen Download bereit. Das Büro-Software-Paket hat in verschiedenen Tests von Fachzeitschriften kommerzielle Programme wie Microsoft Office um Längen geschlagen. Die neue Version bringt vor allem mehr Komfort für die Anwender mit. Mit dem integrierten Autopiloten DicOOo etwa können Nutzer die 78 verfügbaren Sprachversionen der Rechtschreibprüfung, des Thesaurus sowie der automatischen Silbentrennung einfach nachträglich installieren.

Kartellrechtsverfahren

EU weist Kompromissvorschlag von Microsoft zurück

Der US-Softwarekonzern Microsoft hat der EU-Kommission einen Kompromiss-vorschlag unterbreitet, der die Richter im Kartellrechtsverfahren von einer Strafe abbringen soll. Wie die Financial Times (FT) berichtet, will Microsoft den mit seiner Software ausgelieferten PCs eine CD-ROM mit Konkurrenzprodukten beilegen. Die Kommission habe diesen Vorschlag allerdings als nicht ausreichend zurück gewiesen. Seit vier Jahren bereits ermittelt die Kommission gegen Microsoft wegen Missbrauchs seiner marktbeherrschenden Stellung. Besonders die Microsoft-Praxis, den Media-Player mit dem Betriebssystem zu verknüpfen, könne dem Unternehmen eine Strafe von bis zu zehn Prozent seines jährlichen Umsatzes einbringen.

Verhandlungen

Microsoft will Google

Microsoft bemüht sich um die Gunst des erfolgreichen Suchmaschinen-Betreibers Google. Unbestätigten Meldungen der New York Times zufolge verhandelt Redmond bereits seit zwei Monaten über eine mögliche Beteiligung oder Übernahme. Bereits Ende August hatte Google-Gründer und Präsident Sergey Brin erklärt, er stehe einem Übernahmeangebot von Microsoft nicht ablehnend gegenüber. Wie die New York Times unter Berufung auf "gut informierte Kreise" berichtet, sträube sich Google aber zur Zeit noch, dem Werben des weltgrößten Softwarekonzerns nachzugeben.

Linux und Co.

Fernost entwickelt gemeinsam Microsoft-Alternativen

Japan, China und Südkorea wollen künftig zusammenarbeiten, um gemeinsam mit führenden Hightech-Unternehmen Open-Source-Alternativen zu Microsoft-Software zu entwickeln. Der Schritt wird als Antwort vieler Regierungen auf die Tatsache gesehen, dass Microsofts Betriebssysteme zunehmend Zielscheibe von Virus-Attacken sind, berichtete das Wall Street Journal (WSJ) am Dienstag. Darüber hinaus richte sich die Zusammenarbeit gegen die dominierende Marktstellung von Microsoft.

Microsoft warnt

Sicherheitsloch bei Windows

Microsoft warnt vor einem kritischen Sicherheitsloch, das die Betriebssysteme Windows 98, Me, 2000 und NT 4.0 betrifft. Daneben sind nach Mitteilung des Unternehmens besonders Systeme mit einem installierten Microsoft Internet Information Server (IIS) gefährdet. Windows XP sei dagegen nicht betroffen. Das Leck betreffe eine Reihe von Komponenten, die unter "Microsoft Data Access Components" (MDCA) zusammengefasst werden und für die Kommunikation zwischen Webserver und Browsern mit Online-Datenbanken sorgen. Ein Angreifer könne durch die enthaltene Sicherheitslücke die Kontrolle über das betroffene System übernehmen.

Negativ-Auszeichnungen für Daten-Schnüffler

BigBrother-Award Deutschland geht an Microsoft

Der Windows-Hersteller Microsoft hat am Freitag in Bielefeld bei der deutschen Verleihung der BigBrother-Awards nicht nur den Lifetime-Award, sondern auch den Hauptpreis erhalten. Begründet wurde die Entscheidung mit der Einführung von Digital-Rights-Management-Systemem (DRM) zum vermeintlichen Schutz von Urheberrechten. Dabei habe sich der Konzern großzügige Rechte eingeräumt, die jeden User von MS-Produkten endgültig ans "Gängelband" des Unternehmens nehmen. Der BigBrother-Award wird in Deutschland vom Verein FoeBuD als "Negativ-Preis für Daten-Kraken" vergeben. BigBrother-Awards werden inzwischen bereits in 14 Ländern verliehen.

Gefahr Microsoft

Dialer und was dagegen getan werden kann

Durch Dialer gefährdet sind bisher nur Windows-Rechner. Die Gefahr liegt in Internet Explorer und Outlook Express, die über Microsofts "ActiveX"-Methode unkontrolliert Software installieren können. Wer unbedingt diese Programme weiter nutzen will, sollte die Option "ActiveX" ausschalten: "Extras" > "Internetoptionen" > "Sicherheit" > "Stufe anpassen". Besser ist es, auf Alternativen wie Opera oder notfalls Netscape oder Mozilla umzusteigen. Linux-Nutzer sind gar überhaupt nicht betroffen - bei ihnen haben Dialer systembedingt keine Chance. In jedem Fall sollte man vor dem Mausklicken das Gehirn einschalten. Unaufgefordert versandte Software oder angeblich nötige Plug-ins sollten die Alarmglocken ebenso schrillen lassen wie Dateien mit doppelter Endung (etwa "toller_film.avi.vbs" - Windows zeigt in der Standardeinstellung nur "toller_film.avi" an).

Windows gegen Lindows

Gericht zieht Microsoft-Marke "Windows" in Zweifel

Microsoft ist mit seinem Versuch gescheitert, eine einstweilige Verfügung gegen das Softwareunternehmen Lindows.com wegen Verletzung der Markenrechte zu erwirken. Brisant dabei ist die Begründung von Richter John Coughenour. Der Vorsitzende des United States District Court des Western District of Washington in Seattle bezweifelt, dass "Windows" als ein Wort der Alltagssprache geschützt werden könne. Trotzdem will Microsoft den Anspruch auf den Markennamen weiterhin vor Gericht vertreten.

Microsoft

Richter lehnt Microsoft-Vergleich mit Privatklägern ab

US-Richter Fredrick Motz lehnt den von Microsoft vorgeschlagenen Vergleich mit seinen Privatklägern ab. Unter der vorgeschlagenen Regelung hätte der Softwarekonzern für die Einstellung der privaten Sammelklagen Software und PCs im Wert von einer Mrd. Dollar an die 12.500 ärmsten Schulen der USA verteilt. Die mehr als hundert privaten Sammelklagen werfen dem Unternehmen vor, dass es seine Marktmacht für überhöhte Preise ausgenutzt habe.

Wettbewerb

EU prüft Monopolvorwürfe gegen Microsoft

EU-Wettbewerbskommissar Mario Monti will den Softwarekonzern Microsoft offenbar auf einen wettbewerbswidrigen Missbrauch seiner Marktdominanz prüfen. Montis Behörde habe zahlreiche Fragen zum neuen Windows XP an das Unternehmen gerichtet, wie die "Financial Times Deutschland" berichtet.

Monopol

US-Berufungsgericht lehnt Zerschlagung Microsofts ab

Der Software-Gigant Microsoft wird vorerst nicht in zwei Teile zerschlagen. Ein Berufungsgericht in Washington lehnte am Donnerstag die Teilung des in Redmond ansässigen Konzerns ab. Es hob damit das Urteil eines US-Bezirksgerichts vom vergangenen Jahr auf, in dem die Aufteilung des Konzerns in zwei Unternehmen angeordnet worden war. Das Berufungsgericht entschied zugleich, dass der Bezirksrichter Thomas Penfield Jackson von diesem Fall abgezogen wird. Die Klage der US-Regierung gegen den Software-Konzern wegen vermeintlichen Monopolmissbrauchs müsse vor einem anderen Richter neu verhandelt werden. Gleichzeitig stellte das Berufungsgericht fest, dass Microsoft ein Monopol für PC-Betriebssysteme habe. Dies sei aber kein Gesetzesverstoß.