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Brennelemente zwischengelagert – Endlager ungeklärt

RWE erhält Genehmigung für erstes Atom-Zwischenlager in Deutschland

Die Kernkraftwerke Lippe-Ems GmbH, eine Mehrheitsbeteiligung der RWE Power, haben am Montag auf dem Postweg die vom Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) erteilte atomrechtliche Genehmigung für das Standort-Zwischenlager des Kernkraftwerks Emsland in Lingen erhalten. In dem Lager werden künftig verbrauchte Brennelemente des Kraftwerks in so genannten Castor-Behältern für maximal 40 Jahre zwischengelagert. Damit geht in Lingen das erste Standort-Zwischenlager Deutschlands in Betrieb, das nach der Änderung des Entsorgungskonzeptes errichtet wurde. Die an anderen Kernkraftwerksstandorten geplanten Standort-Zwischenlager sollen bis voraussichtlich 2005 fertig gestellt werden.

Atomkraft

RWE droht Bußgeld wegen Panne im Atomkraftwerk Biblis

Nach der jüngsten Panne im südhessischen Atomkraftwerk Biblis B muss die Betreiberfirma RWE Power AG wegen eines Verstoßes gegen die Vorschriften mit finanziellen Konsequenzen rechnen. Hessens Umweltminister Wilhelm Dietzel kündigte nach einem Treffen mit dem RWE-Vorstand an, die Einleitung eines Bußgeldverfahrens zu prüfen. Der Vorfall zeige, dass beim Sicherheitsmanagement "Optimierungsbedarf" bestehe.

Atommülllagerung

RWE verlangt Zwischenlager in Gundremmingen für den weiteren AKW-Betrieb

Auf eine Frage des Journalisten J. Bigelmayr der Günzburger Zeitung hat der zuständige RWE-Vorstand Jäger im Interview „Ohne Zwischenlager kein Weiterbetrieb in Gundremmingen“ (GZ vom 13.7.02) die Katze aus dem Sack gelassen. Der „Energiewende atomkraftfreies Schwaben e.V.“ verweist darauf, dass RWE das beantragte Atommüll-Lager will und braucht, sonst könne Gundremmingen abgeschaltet werden. Mit dieser Äußerung des RWE-Managers werde endlich Klarheit geschaffen, da bisher der Bevölkerung eingeredet wurde, es gebe woanders genügend Zwischenlager.

Gasmarkt

RWE expandiert nach Tschechien und wird Nummer vier in Europa

Die RWE Gas AG, Dortmund, hat am Montag von der Kartellbehörde der Tschechischen Republik die Genehmigung zum Erwerb von 97% der Anteile am Gasversorgungsunternehmen Transgas sowie zwischen rund 46 und 58% der Anteile an den acht regionalen Gasversorgungsunternehmen des Landes erhalten. Die Genehmigung wurde unter Auflagen erteilt, die im wesentlichen eine Minderheitsbeteiligung der Transgas und die Aktivitäten im Wärmegeschäft betreffen.

RWE-Hauptversammlung

Banken kontrollieren Energiekonzern

Beim Essener Energiekonzern RWE wurden auf der Hauptversammlung am Donnerstag neben einigen Kommunalpolikern erneut Spitzenmanager der Deutschen und der Dresdner Bank, der Westdeutschen Landesbank und des Versicherungsriesen Allianz in den Aufsichtsrat gewählt. Zahlreiche Gegenanträge, die sich gegen den Weiterbetrieb der Atomkraftwerke des Unternehmens wenden, wurden wie üblich abgewiesen.

Übernahme

RWE setzt sich gegen "Europas umweltfreundlichsten Großstromerzeuger" durch

Der Essener RWE-Konzern kann gegen den Willen des Verbund, Österreichs größtem Stromerzeuger und Transporteur, vom Bundesland Kärnten 49 Prozent der Anteile an der Kärntner Energieholding Beteiligungs GmbH (KEH) mit Sitz in Klagenfurt übernehmen. Während der Verbund einen gesamtösterreichischen Wasserkraftkonzern bilden wollte, dient die Übernahme für RWE nach eigenen Angaben als "strategisch wichtige Ausgangsposition für den Ausbau und die Stärkung der Marktposition in Südosteuropa".