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solarzellen

"Deutlicher Beschäftigungszuwachs"

Neuartige Solarzellen aus Berlin-Adlershof

Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesumweltministerium Michael Müller (SPD) hat am Mittwoch (19. November) in Berlin-Adlershof eine Fertigungsstätte für neuartige Dünnschicht-Solarzellen eingeweiht. "Deutschland ist Spitze in der Produktion und bei der Installation neuer Solaranlagen", so Müller. Rund 3800 Megawatt Leistung seien bislang in Deutschland in Betrieb genommen worden. Mehr als 75 Unternehmen produzierten Solaranlagen in Deutschland. "Die Photovoltaik ist eine hochinnovative und wachstumsstarke Branche. Mit dem Ausbau der erneuerbaren Energien ist ein deutlicher Beschäftigungszuwachs verbunden", sagte Müller.

Erneuerbare Energien

Deutsche Solarzellenproduktion soll 2005 um 66 Prozent gewachsen sein

Das rasante Wachstum der deutschen Solarindustrie setzt sich nach Angaben des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW) fort. Im Jahr 2005 seien in Deutschlands Solarfabriken 66 Prozent mehr Solarzellen produziert worden als 2004. Zugleich sei es gelungen, den Export von Solarzellen im gleichen Zeitraum von 30 auf 34 Prozent zu steigern. Der Umsatz der gesamten Photovoltaikbranche in Deutschland sei 2005 auf über drei Milliarden Euro gewachsen. Derzeit gebe es in Deutschland mehr als 5.000 Solarunternehmen, in denen über 30.000 Menschen beschäftigt seien.

Erneurbare Energien

Forscher entwickeln Solarzellen zum Aufpinseln

Am Fraunhofer-Institut in Freiburg entwickeln Forscher eine neue Generation von Solarzellen, die nicht nur billiger, sondern auch flexibler einsetzbar sein sollen. Ein Beispiel sei die funktionale Kleidung: "Es wäre auf diese Weise möglich, ein kleines tragbares Radio zu betreiben", sagt Fraunhofer-Projektleiter Andreas Hinsch. Die Solarzellen der Zukunft, an denen weltweit intensiv geforscht werde, seien so dünn und biegsam, dass sie sich etwa als Abziehfolie auch auf unebene Flächen schmiegten - oder sogar einmal wie eine Art Farbe aufgepinselt werden könnten.

Erneuerbare Energien

Mehr Solarzellen für Baden-Württemberg

Baden-Württemberg will mit einer neuen Initiative die mittelständische Solarzellenindustrie fördern. Das Bundesland habe mit den dort ansässigen Forschungseinrichtungen die weltweit höchste F&E- Konzentration in der kristallinen Silizium-Solartechnologie, so das Fraunhofer Institut für solare Energiesysteme (ISE). Das Know-how solle in der Forschungsallianz Kristalline Silizium- Solarzellentechnologie" (FAKT) gebündelt werden. Strom von der Sonne werde gerade für kommende Generationen eine wichtige Rolle im Energiemix spielen.

Alternative Energien

Neue Technik soll Solarzellen konkurrenzfähig machen

Da Solarzellen aus äußerst reinem und damit in der Produktion teurem Silizium bestehen, kann Solarstrom bisher wirtschaftlich noch nicht mit konventionellen Energiearten konkurrieren. Wissenschaftler der University of California/Santa Barbara haben jetzt eine laut eigenen Angaben kostengünstige Alternative zu herkömmlichen Solarzellen entwickelt. Der Trick: Die Aufgaben des Siliziums in der Solarzelle wurden auf ein mehrschichtiges Material verteilt. Bislang betrage die Effizienz, mit der das vielschichtige Material Sonnenlicht in elektrischen Strom umwandele, allerdings weniger als ein Prozent. Im Vergleich dazu erreichen Silizium-Solarzellen rund 15 Prozent. Die Forscher rechnen jedoch damit, dass durch eine Vergrößerung der Oberfläche die Effizienz gesteigert werden kann.

Alternative Energien

Leistungsfähige Solarzellen sind nur Millimeter dünn

"PowerFilm" nennt sich eine neue Art von Solarzellen, die am 12. Januar bei der International Consumer Electronics Show in Las Vegas vorgestellt wird. Nach Angaben der Herstellerfirma Iowa Thin Film Technologies (ITFT) sollen die papierdünnen Stromerzeuger gerollt und verbogen werden könne. Auch freier Fall oder das Betereten der Flächen, wie auch die Durchlöcherung mit Kugeln solle die prinzipielle Funktionsfähigkeit nicht beeinträchtigen.

1,3 Millionen Euro für Solarzellenentwicklung

Deutsche Solar AG und TU Bergakademie Freiberg bekommen InnoRegio-Förderung

Staatsminister Rolf Schwanitz hat am Montag in Freiberg an die Deutsche Solar AG und die TU Bergakademie einen Fördermittelbescheid aus dem InnoRegio-Programm über 1,3 Millionen Euro übergeben. Die Deutsche Solar AG erhält 509 000 Euro, die TU Bergakademie 771 000 Euro. Deutsche Solar AG und TU sind Teilnehmer des prämierten InnoRegio-Projektes RIST (Regionale Innovationsnetzwerke Stoffkreisläufe), dessen Ziel ist, ein kostengünstiges und umweltgerechtes Verfahren zum Recycling von Solarzellen und Solarmodulen zu entwickeln.

Ganz neue Möglichkeiten

Forscher entwickeln billige Solarzellen aus Plastik

Chemikern der University of California, Berkeley, ist es gelungen, kostengünstige Solarzellen aus Plastik zu entwickeln. Die Zellen sollen flexibel genug sein, um auf jeder Oberfläche befestigt zu werden, und Strom für tragbare elektronische Geräte liefern. Noch ist ihr Wirkungsgrad allerdings auf 1,7 Prozent beschränkt. Der heutige Standard im Wirkungsgrad der kommerziellen Photovoltaik liegt bei zehn Prozent. Die besten Solarzellen, hochpreisige Halbleiter-Laminate, können aber bereits bis zu 35 Prozent der Sonnenenergie in Elektrizität umwandeln.

Sonnenenergie

Solarzellen in abrollbarer Tapetenform

Wissenschaftler der Universität Arizona sind der Entwicklung abrollbarer Solarzellen näher gerückt. Mittels Siebdruck, stellt das Team um Ghassan Jabbour von der Uni Arizona Solarzellen aus Plastik her. Die Technik gilt als weiterer Schritt, um Solarenergie in eine flexible Form zu bringen In Zukunft könnten Solarzellen auf Rollen billig tapezierbar werden. Noch ist die Kombination der photovoltaischen Zellen hin zu einer funktionierenden Einheit allerdings zu teuer.