tierquälerei Nachrichten & Informationen

Tierhaltung | Tierquälerei und Astrid Grotelüschen

Industrielle Tierhaltung – profitable Tierquälerei und Billigwurst

Die Landwirtschaftsministerin und Agrarindustrielle Astrid Grotelüschen steht für die weitere Entwicklung der Tierhaltung in Niedersachsen. Mittlerweile ist es bekannt: Masttierhaltung bringt Billigfleisch, das sich jeder leisten kann. Die Nachteile überwiegen jedoch bei weitem. Billigfleisch vernichtet Wälder, gefährdet unser Klima und kurz- bis mittelfristig die Gesundheit der Menschen – besonders von Kindern und chronisch Kranken.

"Brieffreundschaft" mit einem Serienmörder

Entwicklung vom Tierquäler zum Mörder

„Brieffreundschaft“ mit einem Serienmörder, lautet der Buchtitel. Sein Inhalt zeigt die Entwicklung vom Tierquäler zum Mörder. Abgespaltene Kindheitserlebnisse sind früh zu erkennen. Sie prägen ein Leben lang. Am Extrembeispiel eines Serienmörders wird die Struktur des Missbrauchs von Kindern deutlich.

Tierschutzbund fordert Schlachten nur mit Betäubung

Islamisches Opferfest

Anlässlich des am 8. Dezember beginnenden dreitägigen islamischen Opferfestes (Kurban Bayrami) appelliert der Deutsche Tierschutzbund an die Muslime in Deutschland, Tiere nur nach vorheriger Betäubung zu schlachten. Die Tierschützer lehnen das so genannte Schächten ohne Betäubung strikt ab, "da es aus Sicht des Tierschutzes mit erheblichen und vermeidbaren Qualen für die Tiere verbunden ist". Die Tierschützer weisen darauf hin, dass Schächten grundsätzlich verboten ist. Ausnahmeregelungen von diesem Verbot seien an strenge Genehmigungsverfahren sowie strikte Auflagen geknüpft. Der Tierschutzbund fordert die zuständigen Stellen auf, alle verwaltungsrechtlichen Mittel auszuschöpfen, um solche Genehmigungen zu versagen. Darüber hinaus müsse das illegale Schächten durch strikte Kontrollen verhindert und gegebenenfalls strafrechtlich geahndet werden, so die Tierschützer.

Vorwürfe gegen Polizei-Ausbilder einer Polizeihundeschule

Anonymer Brief

Nach schweren Anschuldigungen gegen Ausbilder der Polizeihundeschule im oberpfälzischen Herzogau werden Forderungen nach Konsequenzen laut. Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) verlangte am Mittwoch die Schließung der Einrichtung. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) mahnte personelle Veränderungen an, sollten sich die Vorwürfe auch nur in Teilen bestätigen. Die Regensburger Staatsanwaltschaft kündigte unterdessen an, bis spätestens Anfang nächster Woche erste Ermittlungsergebnisse vorzulegen.

Mehr oder weniger Schutz für "Masthühner"?

"Massiv tierquälerische Richtlinie"

Widersprüchlicher könnte die Bewertung des Beschlusses der EU-Agrarminister über eine Richtlinie für Mindestvorschriften zum Schutz von "Masthühnern" nicht sein. Der deutsche Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Horst Seehofer, sprach von einem großen Erfolg für die tiergerechtere Haltung von Masthühnern. "Ich freue mich besonders über diese Einigung. Sie zeigt, dass in allen europäischen Mitgliedstaaten der große Wille besteht, beim Tierschutz voranzukommen. Dies entspricht ganz klar dem, was die Verbraucher europaweit wollen", so Seehofer. Ganz anders lautet der Kommentar des Bundesverbandes Menschen für Tierrechte: In deutschen Ställen dürften dadurch "Enge und Tierquälerei noch verstärkt werden". Anstelle von bislang rund 25 dürften künftig etwa 30 Hühner auf einem Quadratmeter gehalten werden. Der Verband wirft der Regierung vor, diese "massiv tierquälerische Richtlinie" unter deutscher Ratspräsidentschaft zum Abschluss gebracht zu haben.

Tierschützer fordern Festessen ohne Tierquälerei

"Schmackhafte Alternative"

Der Deutsche Tierschutzbund appelliert an die Verbraucher, bei den weihnachtlichen Festessen das Leid der Tiere im Auge zu behalten. Was als knuspriger Braten serviert werde, habe "meist einen langen, leidvollen Weg" hinter sich. Man solle daher auf artgerechte Haltung der Tiere zu achten. Viele "Delikatessen" wie Gänseleber, Ente oder Lachs kämen aus "grausamer Massentierhaltung". Eine schmackhafte Alternative sei das vegetarische Menü.

Hessens Umweltminister will Tiertransporte außerhalb der EU verhindern

EU-Agrarpolitik

Nach Auffassung des Hessischen Umweltministers Wilhelm Dietzel können "tierschutzwidrige" Lebend-Transporte von Schlachttieren außerhalb der Europäischen Union durch eine veränderte EU-Politik abgeschafft werden. In einem Brief an Bundesverbraucherschutzminister Horst Seehofer hat Dietzel vorschlagen, dass die EU künftig nicht mehr den Export von lebendem Vieh durch Exporterstattungen finanziell fördern solle, sondern nur noch den Export von in heimischen Betrieben geschlachteten Tieren. Auf diese Weise könnte die Tierquälerei außerhalb der EU-Grenzen ein Ende haben.

Islands Walfangschiffe starten in die neue Jagdsaison

Tierschutz

In Island sind die ersten Walfangschiffe ausgelaufen, teilte der IFAW (Internationaler Tierschutz-Fonds) mit. Das sei der Startschuss für die neue Jagdsaison auf Wale. Seitens der isländischen Regierung gab es keine offizielle Ankündigung, doch bereits vor einigen Wochen empfahl das isländische Meeresinstitut (MRI) eine Quote von 39 Walen. Das sei die höchste Fangquote seit der Wiederaufnahme des Walfangs in 2003.

Kaninchen sind keine Ostergeschenke

Tierschutz

Viele Eltern möchten ihre Kinder zu Ostern nicht nur mit einem Schokohäschen überraschen, sondern sogar mit einem lebenden. Ohne groß darüber nachzudenken, werden kleine Kaninchen gekauft, die dem Idealbild des "echten Osterhasen" sehr nahe kommen. Doch leider werden die neuen Kaninchenbesitzer häufig rasch der niedlichen Mitbewohner überdrüssig. Jedes Jahr werden kurz nach Ostern tausende Tiere ausgesetzt. Viele Tierheime sind im Moment noch überfüllt mit "lebenden Oster- und Weihnachtsgeschenken" aus dem letzten Jahr.

Neue Beschlüsse zu Tiertransporten in Europa

EU-Ministerentscheidung

Die EU-Landwirtschaftsminister haben am Montag Abend neue EU-Tiertransportbedingungen beschlossen. Um überhaupt eine Regelung schaffen zu können, die verbindlichen Charakter besitzt, mussten große Abstriche beim Tierschutz gemacht werden, klagen deutsche und europäische Tierschutzverbände. Die Situation bleibe äußerst kritisch: Jährlich würden über 360 Millionen Tiere in Europa, oder über seine Grenzen hinweg, hin- und hertransportiert. Regelmäßig komme es dabei zu Verletzungen und zu Verstößen gegen die ohnehin sehr industriefreundlichen Auflagen. Diese würden nun mit einem satelitengestützten System überwacht werden. Trotzdem seien die dringendsten Themen wie Transportzeiten und Ladedichten auf Jahre hin verschoben worden. Hier würden die derzeit gültigen Regelungen und damit die bestehenden massiven Probleme übernommen.

Bundesrat lehnt Tierschutzklage ab

Tierschutzgesetz

Die Bundesratsmehrheit hat am Freitag den Gesetzentwurf des Landes Schleswig-Holstein zur Einführung von Beteiligungs- und Klagerechten im Tierschutz, der Tierschutzklage, rundheraus abgelehnt. "Dies ist ein einmaliger und skandalöser Vorgang", so Wolfgang Apel, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. "Die Entscheidung ist keinesfalls hinnehmbar. Wir fordern die Bundesländer auf, sich erneut mit dem Entwurf zu befassen und gegebenenfalls Änderungsanträge einzubringen, um zu einer einvernehmlichen Lösung für den Tierschutz zu kommen. Auch Bundesregierung und Bundestag müssen sich jetzt in der Tierschutzklage einschalten."

Gegen den Boom fragwürdiger Delphin-Therapien

Schwimmen mit "Flipper"

Die Gesellschaft zur Rettung der Delphine (GRD) warnt vor schwimmen mit gefangenen Delphinen. Diese Tierquälerei drohe zum Sommerhit zu werden. Viele Reiseveranstalter versuchen durch solch Publikumsträchtige Aktionen die Kassen wieder zu füllen. Allerdings, freut sich der GRD, gibt es auch einige Veranstalter, die verantwortungsvoll handeln. So hat zum Beispiel Tchibo nach Protesten der GRD eine acht-tägige Badereise inklusive Schwimmen mit Delfinen sofort aus dem Programm genommen.

Tierschützer fordern Klagerecht gegen Misshandlung von Tieren

Tierrecht

Seit 2002 ist der Tierschutz im Grundgesetz verankert. In der Praxis hat sich für die Tiere aber wenig verbessert, so der Deutsche Tierschutzbund. Er sieht die Ursache darin, dass Tierschutzorganisationen selbst in Fällen schlimmster Tierquälerei keine Möglichkeit haben mit Klagen einzuschreiten. Das "Bündnis Tierschutz", bestehend aus dem Deutschen Tierschutzbund, dem Bund gegen Missbrauch der Tiere und dem Bundesverband Tierschutz, fordert deshalb ein Tierschutz-Klagerecht.

Deutscher Tierschutzbund fordert Verzicht auf Pelze

Pelzmesse ab 11.03.04

Am 11. März eröffnet die Pelzindustrie einmal mehr ihren blutigen Markt der Grausamkeiten in Frankfurt. "Auch nach über 50 Jahren haben die Veranstalter dieser skrupellos praktizierten Tierquälerei noch nicht akzeptiert, dass die aufgeklärte Bevölkerung Pelzprodukte für verwerflich hält und ablehnt", kritisiert Wolfgang Apel, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. Modemacher und Pelzindustrie wollen den Verbrauchern weismachen, dass Pelz salonfähig sei. Der Deutsche Pelzverband behauptet sogar der Pelz erlebe sein Comeback. Stagnierende Umsätze beweisen jedoch, dass der Rubel mit tierquälerischen Pelzen nicht mehr rollt. Lediglich ungekennzeichneter Pelzbesatz und Fellaccessoires finden hierzulande noch Käufer. "Vor diesem Hintergrund ist es nicht weiter verwunderlich, dass die Messe nun Russland, China und die EU-Beitrittsländer in ihr Visier genommen hat", so Apel weiter. Erstmals erheben die Veranstalter nicht mal mehr eine Eintrittsgebühr.

Strafanzeige gegen Verursacher der Ölpest in der Nordee

Tierquälerei

Der Deutsche Tierschutzbund hat Strafanzeige gegen den noch unbekannten Verursacher der Ölkatastrophe in der Nordsee erstattet, die bislang rund 600 Seevögeln das Leben gekostet hat. Die Organisation sehe den Straftatbestand der Tierquälerei als gegeben, so Wolfgang Apel, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. Bislang sind über 3.000 Vögel von der Katastrophe betroffen. Es ist davon auszugehen, dass die meisten der mit Öl verschmutzten und geschwächten Tiere in den nächsten Tagen verenden werden. Nach Angaben der Wasserschutzpolizei Husum hätten erste Analysen ergeben, dass es sich bei der Verschmutzung um Schweröl mit Anteilen von Motoröl handelt.

Tierschutz-Aufruf gegen "Ei mit 3"

Eier-Kennzeichnung

Seit dem Jahreswechsel müssen in der gesamten Europäischen Union alle Eier für Endverbraucher mit einem Herkunftsnachweis versehen werden. Während die Null für ökologische Freilandhaltung steht, steigen die Zahlen an, je schlechter es den Hennen geht. Die Drei steht dabei für Käfighaltung, in denen die Tiere kaum Platz haben, sich einmal um sich selbst zu drehen. Tierschützer fordern daher die Verbraucherinnen und Verbraucher unter dem Motto "Kein Ei aus Quälerei! Kein Ei mit 3!" auf, auf die Herkunft der Eier zu achten.

Keine Tierprodukte aus Massentierhaltung für die Festtagstafel

Weihnachten

Rechtzeitig vor den Weihnachtsfeiertagen bereiten schon jetzt viele Verbraucher ihren Festtagsspeiseplan vor. Aber, was als scheinbar schmackhafte Delikatesse auf der Festtafel landet, hat allzu häufig nichts mit gutem Geschmack zu tun. Vielfach kommen die Produkte aus Massentierhaltung. Die Tiere wurden zur Befriedigung der saisonalen Nachfrage gemästet. "Ein liebevoll zubereitetes Weihnachtsmenü darf nicht in Verbindung mit Tierquälerei stehen", betont Wolfgang Apel, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. "Achten Sie darauf, was Sie kaufen, Alternativen zu tierquälerischen Produkten gibt es genug."

Hoffnung auf baldiges Ende der Affenmisshandlung in Münster

Tierschutz

"Wir begrüßen die schnelle Reaktion von Bärbel Höhn auf die Missstände im Versuchstierlabor." Mit diesen Worten kommentierte Wolfgang Apel, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, die Mitteilung des NRW-Umweltministeriums, gegen das Tierversuchslabor Covance, ein Widerrufsverfahren der Erlaubnis zur Haltung von Versuchstieren einzuleiten. Convace ist eines der größten Affenversuchslabors weltweit, das auch für namhafte deutsche Pharma- und Chemiekonzerne Tierversuche durchführt. "Mit der Einleitung des Widerrufsverfahrens und mit der Forderung einer kontinuierlichen Videoüberwachung hat Ministerin Höhn konkrete Maßnahmen ergriffen, um weitere Misshandlungen und Quälereien von Tieren zu unterbinden."

Forderung nach neuem Bundesjagdgesetz untermauert

Jagdbilanz 2002/3

Mit der Vorstellung der aktuellen Daten für die Jagdstrecke 2002/3 in Deutschland untermauerte der Deutsche Naturschutzring (DNR) seine Forderung nach einer grundlegenden Reform des Bundesjagdgesetzes. "Die hohen Abschusszahlen bestandsgefährdeter Tiere wie Dachs, Wiesel, Iltis, Rebhuhn, und Waldschnepfe und zehntausender Hunde und Hauskatzen machen die baldige Vorlage des neuen Jagdgesetzes durch Bundesministerin Künast erforderlich", betonte DNR-Generalsekretär Helmut Röscheisen.

Proteste gegen Nerzfarm

"Tierquälerei"

Aktivisten der Tierschutzorganisation Vier Pfoten demonstrieren am heutigen Freitag vor der Nerzfarm Melle. Sie fordern von den Behörden die Schließung der Anlage. Der Organisation liegt nach eigenen Angaben Videomaterial mit umfangreichen Aufnahmen aus der Nerzfarm vor, das eine tierquälerische Käfighaltung der Tiere zeigt. Analysen der Abwässer, die vom Farmgelände in einen öffentlichen Bach geleitet werden, wiesen außerdem erhebliche fäkale Verunreinigungen auf. Mit ihrer Demonstration möchte die Organisation auf die Untätigkeit der Behörden hinzuweisen.