unfall

Zugunglück von Brühl

Prozess gegen vier Angeklagte beginnt am Freitag

Vor dem Landgericht Köln beginnt an diesem Freitag die strafrechtliche Aufarbeitung des Zugunglücks von Brühl vom Februar vergangenen Jahres. Der Lokführer des Unglückszuges sowie drei weitere Bahnmitarbeiter müssen sich unter dem Vorwurf der fahrlässigen Tötung und fahrlässigen Körperverletzung verantworten, wie das Gericht mitteilte. Bei dem Zugunglück am 6. Februar 2000 waren neun Menschen getötet. Außerdem gab es 149 Verletzte.

Chemie-Unfall

Der GAU auf der Schiene fand bei Schönebeck statt

1. Juni 1996: Ein herrlicher warmer Frühlingstag neigt sich seinem Ende. Hunderte Schönebecker verbringen den Samstag im Freien, sonnen sich oder grillen in den Gärten. Plötzlich durchbricht Sirenengeheul die idyllische Ruhe. Für Dutzende freiwillige Helfer beginnt damit einer der größten Einsätze in ihrer Laufbahn. Auf der zweigleisigen Bahnstrecke Magdeburg-Halle war nur einen Kilometer vom Bahnhof entfernt ein mit der gefährlichen Chemikalie Vinylchlorid beladener Kesselwagen entgleist und explodiert, weitere Waggons gerieten in Brand. Zu diesem Zeitpunkt ahnt von den Einsatzkräften niemand, welche brisante Ladung der Zug in sich birgt. Eine riesige, weithin sichtbare schwarze Rauchwolke steht an diesem Abend über dem Süden der Kreisstadt.

Radrennen

Lebensmüdes Huhn verursacht Unfall

Ein Huhn auf Erkundungstour hat am Sonntag im schleswig-holsteinischen St. Michaelisdonn einen schweren Unfall ausgelöst. Nach Polizeiangaben vom Montag war das freilaufende Huhn in der Nähe eines Bauernhofes plötzlich aus dem Straßengraben aufgetaucht und mitten in ein organisiertes Radrennen hineingelaufen. Ein Radrennfahrer konnte gerade noch ausweichen, doch der nachfolgende Sportler überfuhr das unvorsichtige Tier.