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Verbraucherschutz

Gericht bewertet Zeckenbiss als Unfall - Versicherung muss zahlen

Ein Zeckenbiss, aus dem eine Borreliose-Erkrankung entsteht, stellt eine Unfallverletzung dar, hat das Amtsgericht Dortmund entschieden (Az.: 128 C 5745/03). Wie das Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau" berichtet, wurde eine Unfallversicherung verurteilt, Krankenhaustagegeld für die Dauer einer Borreliose-Behandlung zu zahlen. Eine Klinikeinweisung aus diesem Grund ist allerdings nur sehr selten nötig.

Hitzewelle und Trockenheit

Waldbrandrisiko durch Abkühlung nicht gebannt - Sommergewitter gefürchtet

Durch Blitzschlag sind nicht nur Gebäude gefährdet. "Trockene" Gewitter ohne Regen können auch neue Waldbrände auslösen. "Unsere Wälder sind so trocken wie nie. Auch ein kurzer Regen ändert daran nichts", sagt Brandenburgs Landesbrandmeister Jürgen Helmdach, der in den vergangenen Tagen selbst durch mehrere große Einsätze gefordert war.

Wichtige Versicherung nicht für alle verfügbar

Bedingungen bei Berufsunfähigkeitsversicherungen genau studieren

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist eine gute Geldanlage - "Jeder braucht eine Berufsunfähigkeitsversicherung", meint etwa die Stiftung Warentest. Aber nicht jeder bekommt eine: Bauarbeiter und Feuerwehrleute, aber auch Lehrer und Musiker mit einer Ablehnung ihres Vertrages oder zumindest hohen Prämien rechnen. Wer das Glück hat, eine Versicherung zu bekommen, sollte zudem auf die Konditionen achten.

Focus

Lebensversicherer fordern HIV-Test von Homosexuellen

Mehrere Lebensversicherer fordern einen aktuellen HIV-Test, wenn sie annehmen, dass ihr Vertragspartner homosexuell ist. Das berichtet das Nachrichtenmagazin "Focus" unter Berufung auf Briefe von den Versicherungsunternehmen R+V Versicherung und Cosmos. Die Unternehmen verlangten den Test, weil männliche Klienten als Bezugsberechtigte im Todesfall einen Mann eintragen wollten. Auf diese "Risikoauslese" sei das Unternehmen angewiesen, zitiert das Blatt aus einem Schreiben der R+V Versicherung.

Umwelt

Naturkatastrophen verursachten 2001 höhere Schäden als im Vorjahr

Die Versicherungswirtschaft musste im zu Ende gehenden Jahr für durch Naturkatastrophen verursachte Schäden deutlich tiefer in die Tasche greifen als im Vorjahr. Vor allem Stürme und Erdbeben in Nord- und Mittelamerika hätten 2001 versicherte Schäden in Höhe von 11,5 Milliarden Dollar (Vorjahr: 7,5 Milliarden Dollar) verursacht, heißt es in einer am Freitag veröffentlichten Schadensbilanz der Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft. Auch die volkswirtschaftlichen Schäden hätten mit rund 36 Milliarden Dollar deutlich über dem Vorjahresniveau von 30 Milliarden Dollar gelegen. Nach Berechnungen des Versicherungskonzerns kamen bei den etwa 700 erfassten Naturkatastrophen mindestens 25 000 Menschen ums Leben, mehr als doppelt so viel wie im Vorjahr mit geschätzten 10 000 Opfern.

Versicherungsriese

Terroranschläge und Bayer-Skandal drücken Bilanz der Münchener Rück

Die Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft ist auf Grund der Terroranschläge in den USA und wegen des Rückrufs des Bayer-Medikaments Lipobay im laufenden Geschäftsjahr tief in die roten Zahlen gerutscht. Ungeachtet des zweistelligen Umsatzwachstums werde das Ergebnis für das Gesamtjahr gegenüber 2000 deutlich zurückgehen.

EU-Kommission

Allianz darf Dresdner Bank übernehmen

Die Kommission der Europäischen Union hat der Übernahme der Dresdner Bank durch die Allianz zugestimmt. Dies bestätigte eine Sprecherin von EU-Wettbewerbskommissar Mario Monti am Donnerstag in Brüssel. Die neue Gruppe habe zugesagt, ihre gemeinsame Beteiligung an dem Versicherer Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft AG bis Ende 2003 von derzeit 31,3 Prozent auf 20,5 Prozent zu senken. Ferner wollten Allianz und Dresdner ab sofort keine Stimmrechte mehr auszuüben, die über dem Anteil von 20,5 Prozent liegen.