headerquote

Seite 1 bei Google kann so einfach sein.

unabhängige Autoren mit eigener Meinung

bauernverband

Demo in Berlin gegen Agrarindustrie

Grüne Woche Berlin: Kampfschweine attackieren Bauernverband

Bauernverband wird angegriffen. Grüne Woche ProtestaktionEin Meer aus grünen, gelben und weißen Fahnen flatterte im eisigen Ostwind, als 25.000 Menschen aus ganz Deutschland am 19. Januar gegen Gift, Gülle und Gentechnik protestierten. „Wir haben Agrarindustrie satt!“ Unter diesem Motto hatten Umwelt- und Dritte-Welt-Verbände, Biobauern, Imker, Vegetarierinnen, Tierschützerinnen, Landfrauen und andere ihre Leute mobilisiert, um während der Grünen Woche und der Agrarministerkonferenz in Berlin Flagge zu zeigen für eine andere Landwirtschaft, eine andere Ernährung. Sie kamen mit Hunderten von Bussen aus Franken und Schwaben, aus Hessen und Westfalen, aus Brandenburg und Niedersachsen – ländliche Regionen deutlich in der Überzahl.

"Vertrauensbruch"

Bauernverband kritisiert geplante Subventionskürzungen für Großbetriebe

EU-Landwirtschaftskommissarin Mariann Fischer Boel will die Direktbeihilfen von knapp 43 Milliarden Euro im Jahr umverteilen. Von der Umverteilung sollen Betriebe betroffen sein, die derzeit mehr als 100.000 Euro Direktbeihilfen erhalten. Nach Angaben des Bundeslandwirtschaftsministeriums sind dies in Deutschland rund 5700 Höfe, 90 Prozent davon in Ostdeutschland. Der Deutsche Bauernverband kritisiert die von der EU geplanten Subventionskürzungen für Großbetriebe als "Vertrauensbruch". "Diese einseitige Schwächung der deutschen Landwirtschaft ist nicht akzeptabel", sagte Verbandspräsident Gerd Sonnleitner. Da müsse sich noch "etwas bewegen". 185.000 und damit 50 Prozent der bäuerlichen Betriebe in Deutschland sind nach seinen Worten von den Kürzungen betroffen. In Italien treffe es nur 8,7 Prozent, in Portugal sogar nur 7,5 Prozent der Höfe. Wenn die EU tatsächlich zusätzliche Kürzungen von rund 500 Millionen Euro in Deutschland durchsetze, drohten Entlassungen und die Drosselung der Produktion. Pläne für größenbezogene "Obergrenzen und Untergrenzen" bei den EU-Direktzahlungen werden vom Bauernverband strikt abgelehnt. Die Landwirte bräuchten Planungssicherheit und politische Verlässlichkeit. Daher müsse die EU-Agrarreform aus dem Jahr 2003 in inhaltlicher wie finanzieller Hinsicht wie zugesagt bis 2013 Bestand haben. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) begrüßte hingegen die EU-Agrarreform.

"Praxisgerechte Lösung"

Bauernverband will weniger Schutz für Schweine und Legehennen

Der Deutsche Bauernverband hat die Bundesregierung aufgefordert, EU-Vorgaben nur noch 1:1 umzusetzen. Europäischer Tierschutz dürfe nicht zu einem Wettbewerbsnachteil für die deutschen Bauern führen, mahnte der Verband am Donnerstag in Berlin anlässlich einer Tierschutzdebatte im Bundestag. Hintergrund sind Regierungspläne, wonach die unter Rot-Grün durchgesetzte Nutztierverordnung wieder gekippt und das darin ab 2007 festgelegte Käfighaltungsverbot aufgehoben werden soll. Die EU wolle das Käfigverbot erst 2013 einführen.

Bauernverband

Der Landwirt wird zum Energiewirt für Sonne Wind und Biomasse

EUROSOLAR begrüßte am Donnerstag das klare Bekenntnis des Präsidenten des Deutschen Bauernverbandes, Gerd Sonnleitner, für die Erneuerbaren Energien. Anläßlich des in Rostock stattfindenden Deutschen Bauerntages hatte Sonnleitner Christdemokraten und FDP aufgefordert, im Falle eines Regierungswechsels nicht das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) in Frage zu stellen. Sonnleitner betonte die wichtigen volkswirtschaftlichen Perspektiven der Bioenergie. "Wir freuen uns, dass das EUROSOLAR-Motto 'Der Landwirt als Energiewirt' auch vom Deutschen Bauernverband aufgegriffen wird," erklärt Irm Pontenagel, Geschäftsführerin von EUROSOLAR.

Niedrige pH-Werte

Bauernverband fordert schnelle Reaktion auf massive Waldschäden

Der Deutsche Bauernverband (DBV) fordert schnelle Reaktionen auf das wieder zunehmende Waldsterben. Laut "Waldzustandsbericht 2004" weist mit nur noch 28 Prozent gerade einmal ein gutes Viertel aller Bäume keine sichtbaren Schäden auf - so wenig wie noch nie. Umgekehrt muss mit 31 Prozent ein knappes Drittel des Baumbestandes als stark geschädigt gelten - so viel wie noch nie seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 1984.

Ökoprodukte

Bauernverband fordert Bio-Siegel mit nationaler Herkunftsbezeichnung

Der Deutsche Bauernverband (DBV) fordert eine Modifizierung des Bio-Siegels. Den Nutzern des staatlichen Qualitäts- und Erkennungszeichens für Ökoprodukte müsse es auf freiwilliger Basis ermöglicht werden, das Siegel mit der nationalen Herkunft zu kennzeichnen, sagte ein DBV-Sprecher am Donnerstag in Berlin. Damit würden Verbraucher mehr Information über die in der Regel höheren Anforderungen an die Produktion der deutschen Bioware im Vergleich zu Importen erhalten. Der bereits zur "Geburtsstunde" des Bio-Siegels vom DBV geäußerte Vorschlag sei durch die Marktentwicklung wieder aktuell geworden.

Ökolandbau

Bauernverband fordert Überarbeitung des Öko-Siegels

Bio-Lebensmittel aus heimischer Landwirtschaft stehen derzeit unter enormem Preisdruck. Eine Ursache seien die Kriterien des Bio-Siegels, das auch kostengünstigere Importe aus Ländern mit niedrigen Anforderungen und Standards kennzeichnet, so dass der Verbraucher sie im Angebot gleichrangig mit den deutschen Produkten bewertet, die unter höheren Standards aufwändiger erzeugt wurden. Das fordert der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Gerd Sonnleitner. Um das Problem zu lösen, solle das Bio-Siegel um die Angabe der nationalen Herkunft des jeweiligen Erzeugnisses ergänzt werden.

Deutscher Bauernverband

Abgabenerhöhungen träfen vor allem die Öko-Betriebe

Der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Gerd Sonnleitner, wirft der Bundesregierung vor, eine für die Öko-Bauern "kontraproduktive Politik" zu betreiben. Der Anstieg der Lohnnebenkosten durch die Erhöhung der Sozialabgaben und die ebenfalls geplante Anhebung der Mehrwertsteuerpauschalierung für Land- und Forstwirte schadeten vor allem arbeitsintensiv wirtschaftenden Betrieben wie den Öko-Bauern, sagte Sonnleitner der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Diese seien oft wegen der zu geringen Kapitaldecke nicht in der Lage, die Mehrbelastungen auszugleichen.

Dauerregen führt zu Ernteausfällen

Bauernverband fordert Unterstützung

Die starken und dauerhaften Regenfälle haben die Bauern mitten in der Getreideernte hart getroffen. Das berichtet der Deutsche Bauernverband (DBV). In vielen Regionen könne das reife Getreide wegen der dauernassen Böden bisher nicht geerntet werden. In den besonders betroffenen Gebieten seien die landwirtschaftlichen Flächen überflutet und Hofstellen stehen unter Wasser.

Diesjährige Ernte

Bauernverband kritisiert marktbeherrschende Stellung weniger Einzelhandelsketten

Die diesjährige Ernte bringt in Deutschland mehr Getreide, aber deutlich weniger Kartoffeln, Obst und Zuckerrüben ein. Wie der Deutsche Bauernverband (DBV) am Freitag in Berlin mitteilte, werden die Landwirte etwa 46,3 Millionen Tonnen Getreide einfahren, gut zwei Prozent mehr als im vergangenen Jahr. Wegen der nasskalten Witterung im April und Mai werde die Obsternte geringer ausfallen als im Vorjahr. Bei der Apfelernte rechnet der DBV mit einem Rückgang um 21 Prozent auf 890.000 Tonnen, bei Birnen soll der Ertrag sogar um 31 Prozent auf 45.000 Tonnen zurückgehen.

Bauernkongress

Bauernverband für Gläserne Produktion aber gegen Agrarwende

Der Deutsche Bauernverband will mit einer "Gläsernen Produktion" das Vertrauen der Verbraucher zurückgewinnen. Dazu beitragen sollen auch die regionale Direktvermarktung sowie Kontrollen auf den Höfen. Der Natur-, Umwelt- und Tierschutz lasse sich aber nur mit europaweit einheitlichen Richtlinien durchsetzen, sagte Bauernpräsident Gerd Sonnleitner am Mittwoch zu Beginn des Deutschen Bauerntages in Münster. Nationale Alleingänge gefährdeten langfristig Arbeitsplätze in Deutschland.