csd

Ein starkes Stück

Dortmund: Lesben, Schwule und Transidente

Schwule und Lesben in Dortmund und der SLADO Vorstand „Rechtlich hat sich in den letzten Jahren viel für Lesben und Schwule in der Gesellschaft getan. Wir haben uns mit unserem Engagement einen Platz in der Mitte der Dortmunder Stadtgesellschaft erkämpft, darauf sind wir stolz. Aber in den Köpfen der Menschen ist Homosexualität noch lange keine Normalität. Hier gibt es noch viel zu tun “ , erklärt Frank Siekmann vom SLADO e.V. Vorstand. Die rechtliche Gleichstellung und Anerkennung von Transidenten steht dagegen noch am Anfang. Hier wird es Zeit, dass das bestehende „Transsexuellengesetz“ grundlegend reformiert wird.

Queer im Revier - CSD Dortmund 2010

Schwule und Lesben Party

part bei den lesben und schwulen auf dem cds tag in dortmund 2010 „Queer im Revier“ - CSD Dortmund 2010 Straßenfest & Live-Musik u.a. mit Schlagerstar NIC / Buntes Programm in der CSD-Woche Unter dem Motto „Queer im Revier“ findet am Samstag, den 28. August 2010, der CSD Dortmund auf dem Reinoldikirchplatz statt.

Diskriminierungsschutz

Lesben und Schwule verlangen Ergänzung des Grundgesetzes

Schwule und Lesben verlangen eine Ergänzung des Grundgesetzes zur Festschreibung ihrer Rechte. Auf einem Bundestreffen der Vertreter der Christopher Street Day-Vereine wurde beschlossen, im Jahr 2009 die Erweiterung von Artikel 3 des Grundgesetzes um die Rechte von Lesben und Schwulen zum zentralen Thema zu machen. Im kommenden Jahr werde in weit über 30 Städten der Bundesrepublik der Christopher Street Day (CSD) gefeiert "und mit Demonstrationen gegen die fehlende Gleichberechtigung von Lesben und Schwulen protestiert", kündigten Axel Hochrein und Jürgen Kiesslich vom Lesben- und Schwulenverband (LSVD) beziehungsweise dem CSD Deutschland e.V. an.

Disput mit Bischof Fürst

Baden-Württembergischer Sozialminister Renner tritt zurück

Der baden-württembergische Sozialminister Andreas Renner (CDU) tritt zurück. Das gab Ministerpräsident Günther Oettinger (CDU) am Freitag in Stuttgart bekannt. Grund seien kritische Äußerungen Renners gegenüber dem Rottenburger Bischof Gebhard Fürst, die "ungehörig" und "nicht akzeptabel" seien.

Christopher Street Day

Schwule und Lesben "machen Berlin anders"

Unter dem Motto "Wir machen Berlin anders - Weltoffen.Tolerant.Queer." rollt am 22. Juni die bunte Christopher Street Day-Parade durch Berlin. In diesem Jahr fordert die politische Demonstration der Schwulen und Lesben insbesondere eine andere Gesellschafts- und Familienpolitik. Zugleich richte sie sich gegen Diskriminierung, sagte Michael Schmidt von der CSD-Organisation. Dazu gehöre das Adoptionsrecht für eingetragene Lebenspartnerschaften und ein gemeinsames Sorgerecht für Kinder in gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaften. Es müsse endlich anerkannt werden, dass auch in homosexueller Lebensform Familienleben stattfinde.

Am Wochenende

Kölner Christopher Street Day zur Homo-Ehe

Die Forderung nach der staatlichen Anerkennung für homosexuelle Lebensgemeinschaften steht im Mittelpunkt des diesjährigen "Christopher Street Day" (CSD) in Köln. Am Wochenende werden über 350.000 Teilnehmer zu dem schwul-lesbischen Straßenfest in der Kölner Altstadt erwartet, wie die Organisatoren am Montag mitteilten. Auf mehrere Bühnen soll es ein 18-stündiges Show- und Diskussionsprogramm geben. Das Veranstaltungsmotto "Im Namen des Volkes: Traut Euch" soll ein Plädoyer für das Gesetz zur Eintragung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften sein. Gleichzeitig wollen die Teilnehmer gegen Bestrebungen protestieren, dieses Gesetz vom Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe kippen zu lassen.

Christopher-Street-Day

Eine halbe Million feierte in Berlin "que(e)r gegen Rechts"

Mit einem schrillen Fest in Berlins Innenstadt haben am Samstag Lesben und Schwule den 23. Christopher-Street-Day in der Hauptstadt gefeiert. Über 500.000 Menschen kamen nach Veranstalterangaben zum acht Kilometer langen Umzug und zur anschließenden Kundgebung. Bei der traditionellen Parade, die in diesem Jahr unter dem Motto "Berlin stellt sich que(e)r gegen Rechts!" stand, zogen rund 80 bunt geschmückte Wagen vom Kurfürstendamm bis zur Siegessäule.

Christopher-Street-Day

Homosexuelle feiern zuerst in Hamburg

"Fast schon zum Hamburger Karneval" sei der Christopher-Street-Day geworden, freut sich Hamburgs Oberbürgermeister Ortwin Runde. Der CSD gehöre inzwischen zu den "großen und nicht mehr wegzudenkenden Events der Stadt". Mit ihm beginnt von Freitag an eine ganze Reihe von Festen, Umzügen und Paraden der Schwulen und Lesben in Deutschland. Anders als Jecken und Pappnasen verbinden Schwule und Lesben ihre Paraden und Parties mit politischen Forderungen. So wollen sie Verbesserungen im Adoptionsrecht, einen effektiven Schutz gegen Diskriminierung und ein entschiedenes Einschreiten bei Gewalt gegen Homosexuelle. Außerdem solle das Asylrecht auch bei Verfolgung wegen sexueller Orientierung greifen. Zudem sähe man auf dem Hamburger Rathaus gern eine Regenbogenfahne.

"Lesbenfrühling"

3000 Lesben statten Rostock Pfingst-Besuch ab

Das bundesweite LesbenFrühlingsTreffen unter dem Motto "Ost-West - (k)ein Thema unter Lesben" findet in diesem Jahr in Rostock statt. Mit bis zu 3.000 Frauen rechnen die Organisatorinnen des traditionellen Treffens am Wochenende in der Hansestadt, wie Pat Wunderlich vom Rostocker Verein "Lena" am Dienstag sagte. Erstmals ist damit eine ostdeutsche Stadt zu Pfingsten Gastgeber für homosexuelle Frauen aus Deutschland und Westeuropa. Seit 1972 gibt es das Frühlingsfest, dessen Traditionen bis ins Berlin der 20er Jahre reichen.