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Unsere Elite

Wer wird Millionär | Nix da, Experte!

wer wird millionär. Günter Jauch und andere wetteifern Sie bestechen mit Bildung, Zitaten, Jovialität und dem, was am Ende des Tages herauskommen wird, wann auch immer dieses Ende sein mag: Die Experten. Experten gelten als das Allheilmittel im sozialen Chaos. Sicher ist es besser sein kaputtes Auto zu einem Kfz-Mechaniker zu bringen, denn zu einem Bäcker, dies mag zumindest statistisch beweisbar sein, und doch gehen sich Experten selbst immer wieder auf den Leim. Sei es Peer Steinbrück oder Dirk Müller, Hans-Olaf Henkel oder Oskar Lafontaine. Alle binden sich selbst einen Bären auf und wir alle kuscheln mit dem Bären. Eines der liebsten Werkzeuge eines Experten, um sich zu etablieren, ist die Prognose. Jeder hat seine eigenen Prognosen, wie es mit Europa auf oder ab gehen wird, wenn dieses oder jenes getan wird, oder eben nicht. Man sieht an diesem Satz schon: Mit den Prognosen ist es so eine Sache. Anders als der Kfz-Experte, der selbst etwas tut und immer die Folgen seines Tuns beobachten kann, tappen die Politik- oder Ökonomieexperten im Dunklen. Dort lassen sie ihr kleines Licht leuchten in der Hoffnung, andere mögen sich darin bewundernd sonnen.

Viele Experten skeptisch

Bundesverfassungsgericht verhandelte über Zulässigkeit von Wahlcomputern

Die Zulässigkeit von Wahlcomputern steht auf dem Prüfstand des Bundesverfassungsgerichts. Bei der mündlichen Verhandlung am Dienstag (28. Oktober) in Karlsruhe beurteilten viele Experten die Geräte skeptisch. Vertreter des Bundesinnenministeriums halten dagegen "die Sicherheit für hinreichend".

Nicht-öffentliches Expertengespräch

Banken und Bankenaufsicht mit Rettungspaket zufrieden

Das Rettungspaket der Bundesregierung für die Banken stößt bei diesen und der Bankenaufsicht auf ein weitgehend positives Echo. Das wurde am Mittwochnachmittag (15. Oktober) bei einem nichtöffentlichen Expertengespräch in einer gemeinsamen Sitzung des Haushaltsausschusses und des Finanzausschusses deutlich, wie die Bundestagspressestelle mitteile.

Experten schlagen Alarm

100.000 Lehrer und 80 000 Erzieher sollen fehlen

Unmittelbar vor dem Beginn der "Bildungsreise" von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) schlagen Bildungsexperten Alarm, weil in den kommenden Jahren hunderttausende Lehrer und Erzieher in Deutschland fehlen. Allein in den Schulen müssten in den nächsten fünf Jahren gut 100.000 Lehrer, die in Pension gehen, ersetzt werden, sagte der Chef der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Ulrich Thöne, dem "Tagesspiegel". Darüber hinaus fehlten bis 2013 gut 80.000 Erzieher und Tagespflegerinnen, damit für die von Bund und Ländern geplante Austockung der Kinderkrippenplätze auch Personal zu Verfügung steht.

Autoverkehr

Verkehrsexperten: Autolicht am Tag senkt Unfallzahlen

Auch in Deutschland sollen Autofahrer tagsüber nach Ansicht von Verkehrsexperten mit Licht fahren. Eine entsprechende Empfehlung komme von der Bundesanstalt für Verkehrswesen in einer Stellungnahme für das Bundesverkehrsministerium, schreibt das Bielefelder "Westfalen-Blatt". Die deutschen Fachleute berufen sich auf eine Studie ihrer niederländischen Kollegen, die im Auftrag der EU-Kommission erstellt wurde. Die Untersuchung des Instituts Road Safety Research weise nach, dass Anzahl und Schwere der Unfälle zurückgingen, wenn tagsüber mit Licht gefahren werde. Laut EU-Kommission könnte damit die Zahl der Unfälle um bis zu 15 Prozent gesenkt werden.

U-Boot-Detektor stört Wale hunderte Meilen weit

Experten warnen vor Sonarattacke auf Sinnesorgane der Meeressäuger

Wissenschaftler haben Militärs erneut vor den Gefahren von Sonarsystemen für Meeressäuger gewarnt. Das neueste Sonarsystem, das U-Boote aufspürt, ist so laut, dass ein einziger Ton Tiere über eine Fläche von 3,8 Mio. Quadratkilometer stören könne, berichtet die Umweltgruppe Ecoterra. Die Militärs wissen, dass das rund 510 Mio. Euro teure System, das mit ultra-low-Frequenz arbeitet schon im Vorfeld zum Tod mehrerer Wale geführt hat. Forscher haben bewiesen, dass bei den Tieren Gehörsysteme stark beschädigt waren.

Keine Regelungen vorhanden

Experten warnen vor Gesundheitsgefahren durch Tattoo-Farben

Farbstoffe in Tattoos und Permanent-Make-up können gesundheitsschädlich sein. Nach Angaben des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) sind diese Farbstoffe im Gegensatz zu Kosmetika zum Auftragen auf die Haut wie Rouge, Lidschatten oder Eyeliner hinsichtlich ihrer gesundheitlichen Auswirkungen nicht geprüft. Schwere allergische Hautreaktionen sowie Entzündungen seien deutschen Hautärzten zufolge die häufigsten unerwünschten Folgen.

Expertenmeinungen

Künstlicher Nebel nicht geeignet gegen Terror

Atomkraftwerke bei drohenden Terror-Anschlägen mit Nebel und Rauch zu verhüllen, kann kaum als Schutz gelten. Diese Ansicht vertreten britische Fachleute und kritisieren damit entsprechende Pläne des Bundesumweltministeriums, berichtet das Wissenschaftsmagazin New Scientist. "Nebel und Rauch als Schutzmaßnahmen sind nur bedingt geeignet", so Ben Eden, CEO von PeaSoup, einem Unternehmen, das Nebel und Maschinen, die Nebel erzeugen, herstellt. Der größte Feind bei einem solchen Unterfangen sei das Wetter. "Wenn es nämlich richtig windig ist, hat man bereits verloren", so der Experte, der zudem darauf hinweist, dass zum Einnebeln eines größeren Gebäudes eine Vielzahl von Nebelmaschinen benötigt werde, die zudem bis zu zehn Minuten zum Starten bräuchten. Auch Chris Foss vom Industriemagazin Jane's Defence Weekly, hält die Nebel-Methode für wenig sinnvoll.

Welthunger kein Argument für Gentechnik

Experten: "Goldener Reis" lässt sich auch konventionell züchten

Das Gentechnik-Unternehmen Zeneca hatte im Januar 2000 angekündigt, eine neue Variante von gentechnisch modifiziertem Reis auf den Markt zu bringen, die mehr Beta-Karotin enthält. Dies ist für die Bildung von Vitamin A notwendig, welches wiederum für die menschliche Gesundheit, speziell die Augen und das Immunsystem, von großer Bedeutung ist. Zeneca hatte - ein Sonderfall in der Gentechnikbranche - bekannt gegeben, das Saatgut für diesen "Goldenen Reis" kostenlos an Entwicklungsländer abzugeben.

Gefahr nicht gebannt

Experten warnen vor neuem Sars-Ausbruch

Experten sind der Ansicht, dass SARS gegen Ende des Jahres erneut ausbrechen könnte. Erst vor knapp zwei Wochen erklärte die WHO, dass die Infektionskrankheit, die rund 800 Todesopfer und 8.000 Infizierte forderte, keine Gefahr mehr darstelle. Experten zeichnen aber ein anderes Bild: Ihrer Meinung nach könnte die Erkrankung schon in wenigen Monaten erneut wieder ausbrechen, berichtet BBC-online. Laut einer Umfrage des britischen Journal of Epidemiology and Community Health unter neun Experten seien sich alle Wissenschaftler sich einig gewesen, dass Gesundheitsbehörden zu schnell eine generelle Entwarnung gegeben hätten, da die Risikofaktoren von SARS immer noch nicht geklärt seien.

Kaum Experten

Chinesisches Gesundheitssystem mit SARS überfordert

Das Gesundheitsvorsorge-System im ländlichen China ist mit einem großen SARS-Ausbruch gänzlich überfordert, dies bestätigt der chinesische Premier Wen Jiabao. Laut Wen hapert es vor allem an den Einrichtungen. Die technischen Möglichkeiten seien unzureichend und Epidemie-Überwachungssysteme schlecht. Wen bestätigt offiziell auch die Befürchtung vieler Spezialisten, wonach eine rasche SARS-Ausbreitung in das arme ländliche chinesische Hinterland noch viel schlimmer als der SARS-Ausbruch in Peking sein werde.

Konjunkturexperten dafür, IfW dagegen

Geteilte Meinung über Tarifforderung

Die Konjunkturexperten mehrerer deutscher Wirtschaftsforschungsinstitute haben die Tarifforderung der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di für die Beschäftigten des Öffentlichen Dienstes begrüßt. Die Gewerkschaft geht mit einer Forderung nach Einkommensverbesserungen von "deutlich mehr als drei Prozent" bei einer Laufzeit von zwölf Monaten in die Tarifrunde für die rund 2,8 Millionen Beschäftigten. Der Deutsche Beamtenbund (dbb) verlangt für die 1,5 Millionen Beamten des Öffentlichen Dienstes ein Plus von 3,5 Prozent.

Experten zerstreuen Hoffnungen

Hartz-Konzept bringt kaum neue Jobs

Entgegen der weit verbreiteten Euphorie über die Hartz-Vorschläge warnen Arbeitsmarkt-Experten vor überzogenen Erwartungen an das Reformkonzept des Gremiums. Der Chef der Bundesanstalt für Arbeit (BA), Florian Gerster, sagte: "Sich von der Optimierung der Bundesanstalt die Gesundung des Arbeitsmarktes im Großen zu erwarten, ist eine Naivität, die ich erstaunlich finde."

Nach dem Insolvenzantrag

Experten beraten über Zukunft von CargoLifter

Eine Expertenanhörung zur Zukunft der insolventen CargoLifter AG ist am Donnerstag in der Luftschiffwerft Brand südlich von Berlin eröffnet worden. Die Fachleute erörtern nach Unternehmensangaben die technische Realisierbarkeit, Marktchancen und finanziellen Voraussetzungen zum Bau von Schwerlastluftschiffen, Kranballons und Plattformen nach der "Leichter-als-Luft"-Technologie. Insolvenzverwalter Rolf-Dieter Mönning erhofft sich davon fundierte Aussagen für ein Sanierungskonzept und für Verhandlungen mit Investoren.

Starker Euro

Experten befürchten Konjunktur-Dämpfer

Wegen der anhaltenden Euro-Stärke befürchten Wirtschaftswissenschaftler einen spürbaren Dämpfer für die deutsche Konjunktur. Die Euro-Aufwertung verteure Exporte, was europäische Anbieter weniger wettbewerbsfähig mache und den Aufschwung schwäche, sagte der Präsident des Hamburgischen Welt-Wirtschafts-Archivs (HWWA), Thomas Straubhaar. Gleichzeitig würden Importe billiger, so dass Europas Unternehmen auch daheim verschärft unter Konkurrenzdruck gerieten. Allerdings mindere sich auch die Inflationsrate, was die Binnennachfrage von Verbrauchern und Investoren stärke.

"Marketing völlig außer Kontrolle"

Suchtexperten fordern Verbot der Alkoholwerbung

Die europaweite Organisation "Eurocare" fordert ein Verbot der Alkoholwerbung. Die Zeit der Freiwilligkeit bei der Beschränkung sei endgültig vorbei, sagte Derek Rutherford, Sekretär von "Eurocare", am Freitag auf der Frühjahrstagung der Organisation in Hamburg. Die Prävention wirke bei dem großen Werbeaufkommen der Industrie nicht mehr. "Das Marketing gerade für die junge Zielgruppe ist völlig außer Kontrolle geraten, da macht jeder, was er will", sagte Rutherford. Vor allem dem Sponsoring von Musik- und Sportveranstaltungen durch Alkoholfirmen müsse Einhalt geboten werden.

Atomkraft

Experten fordern Jodtabletten für alle

Die Bundesrepublik ist nach Ansicht von Experten nicht ausreichend auf einen Atomunfall innerhalb der eigenen Grenzen vorbereitet. Rainer Stephan von der Deutschen Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs forderte von der Bundesregierung eine flächendeckende Verteilung von Jodtabletten an alle Haushalte, Kindergärten und Schulen.

Sachverständigenrat

Experten für Ökosteuer, Einweg-Abgabe und Abbau der Kohle-Subventionen

Umweltexperten dringen aus Klimaschutzgründen auf die langfristige Fortsetzung der Ökosteuer. Die Steuersätze sollten auch über das Jahr 2003 hinaus "kontinuierlich und für alle Beteiligten voraussehbar" steigen, fordert der Rat von Sachverständigen für Umweltfragen (SRU) in seinem Umweltgutachten 2002. Das Gremium bescheinigt der Bundesrepublik im Umweltschutz in seinem 835 Seiten starken Papier eine "Vorreiterrolle" insbesondere im Klimaschutz. Allerdings gebe es dennoch bei der Reduzierung von Kohlendioxid-Emissionen, bei der Lärmbelastung und der Abfallpolitik erheblichen Reformbedarf, betonte der stellvertretende Ratsvorsitzende Martin Jänicke am Donnerstag in Berlin. Die Experten forderten statt eines Dosenpfandes eine Abgabe auf den Einweg-Müll sowie den Abbau der deutschen Steinkohle-Subventionen.

Suchtexperten kritisieren

Werbefeldzug für Einstiegsdroge Bier-Mix-Getränke

Suchtexperten kritisieren die Brauindustrie für die verstärkte Vermarktung von Bier-Mixgetränken. "Wir wissen, dass gerade Jugendliche auf diese Mixgetränke abfahren", sagte Jost Leune von der Drogenhilfe der "Welt am Sonntag". Die Aufmachung der neuen Mixgetränke wirke besonders auf junge Konsumenten. Rolf Hüllinghorst von der Deutschen Hauptstelle gegen die Suchtgefahren sagte dem Blatt: "Mit Hilfe der süßen Mixgetränke werden bereits Kinder an den bitteren Geschmack von Alkohol gewöhnt."

Sicherheit

Experten besorgt über Bioterrorismus

Experten fordern einen besseren Schutz vor Bioterrorismus in Deutschland. Die neue Gefahrenlage mache besondere Anstrengungen erforderlich, mahnte Professor Bernd Domres von der Arbeitsgruppe Katastrophenmedizin der Chirurgischen Universitätsklinik Tübingen. Er warnte, weltweit könnten Terroristen ABC-Kampfstoffe mit verheerenden Folgen einsetzen.