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Erneuerbare Energien stärken Wirtschaftsstandort Deutschland

Infobrief 07/14

Erneuerbare Energien stärken Wirtschaftsstandort DeutschlandDie FDP versucht derzeit mit irritierenden Aussagen zur Atomkraft zu punkten. Jüngst erläuterte FDP-Vize Wolfgang Kubicki, dass er Atomstrom dem Strom aus einem Kohlekraftwerk vorziehe. Auch der liberale Spitzenkandidat für die Europawahl, Alexander Graf Lambsdorff, sieht nicht ein, an der Entscheidung des schwarz-gelben Atomausstiegs „stur festhalten zu müssen“. Damit holt die FDP drei Jahre nach Fukushima die alten Atomparolen aus dem Keller hervor, um pünktlich zur EEG-Novellierung die Energiewende schlecht zu reden.

Klassen A+ und A++ sind neue Effizienzklassen für Kühl- und Gefriergeräte

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Für Kühl- und Gefriergeräte gelten seit März diesen Jahres bundesweit zwei neue Energieeffizienzklassen. Mit den Kategorien A+ und A++ werden ab sofort Produkte gekennzeichnet, die besonders wenig Strom verbrauchen. Darüber informiert die Initiative EnergieEffizienz und rät zum Kauf stromsparender Haushaltsgeräte. Grund für die Einführung der beiden Effizienzklassen ist der zunehmende Anteil von Kühl- und Gefriergeräten der Kategorie A, der eine Differenzierung energieeffizienter Geräte kaum noch zuließ.

Geld vom Staat fürs Energiesparen

Förderprogramme

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) hat in Zusammenarbeit mit BINE Informationsdienst " eine Broschüre zu Energieförderprogrammen in Deutschland veröffentlicht. Basierend auf der von BINE erstellten Datenbank FISKUS werden ca. 400 Förderprogramme von EU, Bund, Ländern, Kommunen und Energieversorgern mit Stand Mai 2003 kurz vorgestellt. Die 83-seitige Broschüre ermöglicht einen schnellen Überblick über Fördermittel für Energiesparmaßnahmen.

Energiemanagement hilft Kommunen beim Sparen und Klima schützen

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Mit 250 Energiebeauftragten aus der gesamten Bundesrepublik, die am 24. und 25. November in der Klima-Bündnis-Stadt Bad Homburg tagen, ist der 9. Deutsche Fachkongress der kommunalen Energiebeauftragten ausgebucht. Im Mittelpunkt des Kongresses, der unter dem Motto "Energiemanagement hilft sparen" steht, sind der gegenseitige Erfahrungs- und Informationsaustausch anhand von erfolgreichen städtischen Klimaschutzprojekten sowie neue technische Entwicklungen bei den erneuerbaren Energien.

Mehr Geld für ökologisches Wohnen

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Die Bundesregierung stellt zusätzliche 160 Millionen Euro Fördergelder pro Jahr für Energiespar- und Klimaschutzmaßnahmen bei Wohngebäuden bereit. Damit stehen für die Förderung entsprechender Sanierungen bis zum Jahr 2005 jährlich 360 Millionen Euro Haushaltsmittel zur Verfügung. Mit zinsgünstigen KfW-Krediten sollen energetische Sanierungsmaßnahmen an Altbauten der Baujahre bis 1978, der Austausch von Altheizungen und der Einbau von Solaranlagen in Kombination mit modernen Gas- und Ölbrennwertkesseln durch zinsgünstige Darlehen gefördert werden.

Deutsche für nächtliches Energiesparen

Energieverschwendung

Fast alle Deutschen sind dafür, dass nachts massiv Energie gespart wird. 84 Prozent meinen, dass nachts viel weniger elektrisches Licht brennen sollte, und 92 Prozent sind der Ansicht, dass in Bürogebäuden nachts alle Lichter gelöscht sein sollten, wenn nicht gearbeitet wird. Das hat eine repräsentative Umfrage des Wissensmagazins P.M. ergeben, durchgeführt vom Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid mit 1.000 Befragten. 43 Prozent glauben, "dass die Menschen generell besser schlafen würden, wenn die Nächte nicht so hell wären". Der Umfrage zufolge haben 33 Prozent aller Deutschen und 44 Prozent der unter 30-Jährigen noch nie die Milchstraße gesehen.