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Welchen Einfluss hat der Brexit auf Kreditnehmer, Aktionäre und Sparer?

BREXIT - Was kommt auf uns zu

Brexit – England ist raus. Wie wird es sich in der EU entwickeln. Die wirtschaftlichen Folgen für deutsche Verbraucher sind noch nicht abschätzbarAm 23. Juni 2016 haben sich die Briten für den Austritt aus der Europäischen Union entschieden. Seit Wochen tobte ein erbitterter Kampf unter den rund 46 Millionen wahlberechtigten Befürwortern und Gegnern der EU. Der sogenannte „Brexit“ bestätigt jetzt den Austritt, denn die Mehrheit der Briten erteilte der Europäischen Staatengemeinschaft eine Absage - mit politischen und wirtschaftlichen Folgen für Europa. Doch welchen Einfluss hat der Brexit auf Kreditnehmer, Aktionäre und Sparer?

Das Weinanbaugebiet England und Wales

Ein junges Weinanbaugebiet macht von sich reden

England und Wales gehören zu den noch sehr jungen Weinanbaugebieten. Lange Zeit nahm man Weine aus dieser Region nicht für voll, schließlich ist das bekanntermaßen verregnete Gebiet nicht gerade für den Weinanbau prädestiniert. Dennoch konnte man in den letzten 20 bis 30 Jahren deutliche Verbesserungen auch bei den Qualitäten der Weine erkennen. Grund dafür: Die Klimaerwärmung. Angeboten werden vor allem Verschnitte aus verschiedenen Trauben, sortenreine Weine sucht man aus England und Wales schon etwas länger. Vor allen der Müller-Thurgau, die Schönburger Trauben und zahlreiche Neuzüchtungen werden in diesem Gebiet angebaut. Süße und schwere Dessertweine, leichte und erfrischende Weißweine, trockene Weine und Schaumweine sind im Angebot der mehr als 300 Winzer aus England und Wales.

Briten verlassen 2009 Osnabrück

Konzentration

Die britischen Streitkräfte geben den Stationierungsstandort Osnabrück auf. Ab Jahresbeginn 2009 sollen die dortigen Kasernen geschlossen werden und etwa 2450 Soldaten aus der Stadt abziehen, wie das Hauptquartier der britischen Streitkräfte am Montag in Mönchengladbach mitteilte. Zudem würden rund 200 britische Mitglieder des zivilen Unterstützungsstabes mit ihren Familien abgezogen.

Britischer Botschafter bei Gedenkveranstaltung zur Bombardierung Pforzheims

Reaktion auf deutschen Angriffskrieg

Erneut wurde in Deutschland einer Städtebombardierung am Ende des von der deutschen Wehrmacht begonnenen 2. Weltkrieges gedacht. Am Abend des 23. Februar 1945 hatten 367 Bomber der Royal Air Force zwischen 19.50 und 20.12 Uhr die süddeutsche Stadt Pforzheim angegriffen und die Innenstadt in Schutt und Asche gelegt. Der Bombenhagel erzeugte einen Feuersturm, der das alte Stadtzentrum völlig zerstörte. Nach Angaben des britischen Botschafters Sir Peter Torry wurde ein drei Kilometer langer und anderthalb Kilometer breiter Streifen der Stadt ein Opfer der Flammen. 83 Prozent der bebauten Fläche Pforzheims seien zerstört worden. "Mehr als 17 600 Einwohner Pforzheims verloren ihr Leben", sagte Torry. Das sei jeder vierte der damaligen Einwohner gewesen. Manche Schätzungen gehen von mindestens 20 000 Todesopfern aus.

Britische Forscher entdecken jahrelang gesuchtes Asthma-Gen

Genforschung

Forscher der britischen Oxford University haben ein neues Asthma-Gen entdeckt, das die Erblichkeit der Atemlosigkeit unterstreicht. Eine Mutation des Gens steigert die Anfälligkeit für Asthma und Allergien. Lange Zeit galten sie als klassische umweltbedingte Erkrankungen. Das Gen mit dem Namen PHF11 liegt auf dem langen Arm des Chromosoms 13. Dass das Chromosom ein Asthma-Gen enthält ist bereits seit vielen Jahren bekannt. Das Gen selbst wurde bis dato allerdings nicht entdeckt, heißt es in einer Aussendung der Universität. Es soll die Produktion einer Klasse von Antikörpern beeinflussen.

Deutsche Militärhistoriker prophezeien Niederlage der Briten und Amerikanern

Irak-Krieg

Noch nie in der Geschichte der Kriege sei, so Militärhistoriker, eine Großstadt wie Bagdad militärisch von einer Invasionsarmee erobert worden. Für die Alliierten im Irak gäbe es nur zwei Möglichkeiten, Badgad oder auch Basra zu erobern: Die Städte völlig zu verwüsten oder sie auszuhungern. Basra gilt schon jetzt als militärisches Ziel. Das heißt: Straßenkampf. Und der könne letztlich nicht gewonnen werden.

US-Behörden beschuldigen Briten des "größten militärischen Hacks"

Brite soll in NASA- Netzwerk eingedrungen sein

Ein 36-jähriger Brite soll in 92 Netzwerke des US-Militärs und der NASA eingedrungen sein. Wie die New York Times berichtet, haben US-Behörden in Virginia und New Jersey jetzt in acht Fällen Anklage gegen den arbeitslosen Systemadministrator Gary McKinnon erhoben. Dem Briten wird vorgeworfen, in zwölf Monaten insgesamt mit seinen Hacks über 900.000 Dollar Schaden verursacht zu haben. Einer seiner angeblichen Angriffe kurz nach dem 11. September 2001 führte zur Abschaltung eines militärischen Netzwerkes für mehrere Tage.

Königin segnet Klonverbot menschlicher Embryonen ab

Großbritannien

Elizabeth II. hat das per Eilverfahren beantragte Klonverbot menschlicher Embryonen zu Fortpflanzungszwecken abgesegnet. Bereits vergangene Woche wurde das Gesetz vom britischen Oberhaus gebilligt. Dem zufolge wird reproduktives Klonen mit bis zu zehn Jahren Gefängnis geahndet. Nach wie vor erlaubt ist das so genannte therapeutische Klonen, so ein ABC-Bericht.

Labour-Partei hat britische Unterhauswahlen gewonnen

Großbritannien

Die Labour-Partei von Premierminister Blair hat die britischen Unterhauswahlen gewonnen. Nach Auszählung von 629 Wahlkreisen kommt Labour auf 412 Mandate im 659 Sitze zählenden Parlament von Westminster. Auf die Konservativen unter Oppositionsführer Hague entfallen danach 161 Sitze. Die Liberaldemokraten liegen in 46 Wahlkreisen vorne. Landesweit kommt die Labour-Partei damit auf einen Stimmenanteil von etwa 43 Prozent. Die Wahlbeteiiligung lag bei nur rund 60 Prozent.

Regulierungsbehörde genehmigt Zusammenarbeit bei UMTS

Mobilfunk

Die deutschen Mobilfunkunternehmen dürfen bei der Nutzung von UMTS-Netzen unter bestimmten Bedingungen kooperieren. Wie der Präsident der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post, Matthias Kurth, am Dienstag mitteilte, sei eine gemeinsame Nutzung von Grundstücken, Masten, Antennen, Kabeln und Basisstationen nach den Vergabebedingungen zulässig. Die Netzbetreiber versprechen sich von dieser Auslegung erhebliche Einsparungen.