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Exklusive Gartenmöbel

"FSC-Siegel"

Exklusive Gartenmöbel gesucht? Der WWF Deutschland versteht unter Exklusivität insbesondere auch, dass das Holz für Gartenmöbel aus einer umweltverträglichen und sozial gerechten Bewirtschaftung von Wäldern stammt. Nach Einschätzung der Naturschutzorganisation garantiert dies das vom "Forest Stewardship Council" vergebene FSC-Siegel. "Produkte mit diesem Siegel stammen garantiert nicht aus Raubbau", so der WWF. Immer mehr Geschäfte bieten der Organisation zufolge eine immer breitere Palette an Holzprodukten "aus verantwortungsvoller Waldwirtschaft" an. Im gesamten Bundesgebiet kann man offenbar in über 1800 Filialen der großen Einzelhändler die verschiedensten FSC-Holzprodukte kaufen. Besonders groß sei das Angebot bei Gartenmöbeln. Schon ist aber auch Grillkohle mit dem FSC-Label im Handel erhältlich.

Umweltschützer warnen vor falschen Öko-Zertifikate für Gartenmöbel

Illegale Abholzung

Nach Informationen von Umweltschützern kommt das Holz für Gartenmöbel überwiegend aus illegalen Holzhandel. In südostasiatischen Ländern wie Burma, Kambodscha und Indonesien würden "in rasantem Tempo tropische Wälder zerstört", sagte Peter Gerhardt, Tropenwaldreferent der Umweltschutzorganisation Robin Wood. Funktionierende staatliche Kontrollen gegen illegalen Holzhandel fehlten in den betroffenen Ländern. Hier in Deutschland werde mit dem Holz Profit gemacht: Das Holz vieler Gartenmöbeln werde mit leeren Öko-Versprechen angepriesen. Das hätten Stichproben der Umweltorganisation ergeben. Denn das angeblich zertifizierte Holz sei in mehreren Fällen unklarer Herkunft.

Giftige Pflanzen im Garten können für Kinder gefährlich sein

Gefahren im Alltag

Goldregen, Engelstrompete und Herbstzeitlose - viele Pflanzen tragen schöne Namen und sehen auch noch hübsch aus. Für Kinder können sie im Garten aber gefährlich sein. Besonders die Kleinsten nehmen gern bunte Früchte, grüne Blätter oder duftende Blüten in den Mund. Bei den meisten Pflanzen macht das nichts, bei einigen kann es aber zu ernsthaften Vergiftungen kommen - dazu gehören beispielsweise die berüchtigten Tollkirschen. Deshalb sollten sich Eltern und Gartenbesitzer informieren, rät die Bundesarbeitsgemeinschaft Kindersicherheit (BAG).

Zähler für unsere Gartenvögel gesucht

22. Mai 2004

Der NABU veranstaltet die Mitmach-Aktion am 22. Mai gleichzeitig in vielen Bundesländern. In Hessen sind alle Naturfreunde aufgerufen, eine Stunde lang - von 9.00-10.00 Uhr - alle Vögel zu notieren, die sie beim Blick in den Garten oder Kleingarten, vom Balkon oder der Terrasse aus beobachten können. Amsel, Drossel, Fink und Star und weitere - ganz gleich, welcher Art sie angehören. Es zählen also Menschen in großer Zahl fast überall in Deutschland nach gleicher Methode ihre Amseln, Buchfinken, Zaunkönige oder Rotkehlchen in ihrem persönlichen Wohnumfeld.

Robin Wood gibt Tipps zum Gartenmöbelkauf

Finger weg vom Tropenholz

Etliche Geschäfte bieten auch in diesem Jahr wieder Gartenmöbel aus Tropenholz an, für die Regenwälder zerstört werden. Die Umweltschutzorganisation Robin Wood rät allen VerbraucherInnen, sich nicht von leeren Öko-Versprechen wie "aus kontrollierter Forstwirtschaft" blenden zu lassen und Raubbau-Möbel konsequent zu meiden. "VerbraucherInnen raten wir, FSC-zertifizierte Möbel aus heimischen Hölzern zu kaufen. Tropenholz ist immer zweite Wahl und allenfalls mit FSC-Siegel akzeptabel", sagt Peter Gerhardt, Tropenwaldreferent bei Robin Wood.

Regenwasser für Garten, Spülung und Waschmaschine erlaubt

Trinkwasserverordnung

Durch in Kraft treten der Trinkwasserverordnung zum 01.01.2003 hat sich gezeigt, dass sowohl aus den Reihen der Wasserversorger als auch der Gesundheitsämter sowie verschiedener Verwaltungsinstanzen, Falschinformationen zum Thema Wäsche waschen mit Regenwasser verbreitet werden. Die Fachvereinigung Betriebs- und Regenwassernutzung e.V. (fbr) ruft alle zuständigen Stellen der Bundesregierung, der Landesregierungen, der Gesundheitsämter, der Handwerkskammern und in den Kommunen auf, klarzustellen, dass Wäsche waschen mit Regenwasser in der eigenen Verantwortlichkeit des Verbrauchers erlaubt ist.

Bremer Blindengarten ist Vorbild für Anlagen in ganz Deutschland

Gartenbummel mit Gefühl

Udo Busch tastet Stiele, Knospen und Blätter ab. Der Bremer erfühlt die Oberflächenstrukturen und Formen, nimmt die mannigfaltigen Düfte auf. Mit seinem Tast- und Geruchssinn erschließt er sich die Welt der Pflanzen, denn Udo Busch ist blind. Obwohl er die Pflanzenpracht nicht sehen kann, hat er Spaß an Veilchen oder Winterjasmin, die im Bremer Blindengarten wachsen. Der im Ortsteil St. Magnus gelegene rund 1.600 Quadratmeter große Garten mit rund 600 Pflanzenarten wird vom Verein Blindengarten Bremen getragen. Die Idee geht auf den Vereinsvorsitzenden Lothar Kranz zurück, dessen private botanische Sammlung als eine der umfangreichsten in Deutschland gilt. Mit der Eröffnung Ende der 80er Jahre wurde der Blindengarten zu seinem Lebenswerk.

Chemikalien in Haus und Garten gefährden die Gesundheit

Warnung vor hormonell wirksamen Pestiziden und Bioziden

Tausende Tonnen Pestizide und Biozide werden in Deutschland jährlich auf Feldern, in Gärten oder Wohnräumen eingesetzt, um Menschen, Pflanzen, Lebensmittel und Gebrauchsgegenstände vor Schädlingen zu schützen. Doch viele Stoffe sind hochgiftig, beeinträchtigen den Hormonhaushalt und können dadurch die menschliche Gesundheit und die Umwelt schädigen. Säuglinge und Kleinkinder sind besonders betroffen. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie, die der WWF und die Verbraucher-Zentrale NRW heute vorgestellt haben. Die Studie beruht auf aktuellen Daten der Europäischen Kommission und des Bundesinstituts für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin (BGVV).