gewinn Nachrichten & Informationen

Verbraucherschutz: Kaffeefahrt statt Gewinnauszahlung

Neues Jahr – alte Masche Gewinnmitteilungen von „Konrad Herzog & Partner“ -

Ende Dezember verschickte der angebliche Finanzdienstleister Konrad Herzog & Partner Gewinnmitteilungen mit einer Einladung zur "nachträglichen Gewinnübergabe" von 951,72 Euro. Fast identische Schreiben kennt die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz mit Absendern wie Schubert – Klein – Richter oder Dr. Müller & Partner oder Dr. Böhm & Schneider. Sie sieht in den Briefen wieder einmal den raffinierten Versuch, nicht zu einer Gewinnübergabe sondern auf eine Verkaufsveranstaltung zu locken.

British American Tobacco | Philip Morris International - die Gewinner

Schulden, Lügen und Profite

Rund ein Siebtel des weltweit produzierten Rohtabaks stammt aus Lateinamerika. Es sind vor allem Kleinbäuerinnen und -bauern, die in mühevoller Handarbeit die hochgiftigen Pflanzen säen und ernten. Ihnen gegenüber stehen zwei Rohtabakkonzerne und die großen Zigarettenhersteller Philip Morris International und British American Tobacco. Sie machen die Profite, während den PflanzerInnen nur Schulden, Krankheit und zerstörte Böden bleiben. BLUE 21 erstellte 2010 eine Studie zum Thema. Neben grundlegenden Daten zur Tabakproduktion in lateinamerikanischen Ländern bietet die Studie u.a. Details zur Zigarrenproduktion.

300 Millionen Gewinn pro Jahr pro Kraftwerk

Post an Frau Merkel 03

300 Millionen: Ein laufendes Kernkraftwerk sorgt für etwa 300 Millionen Euro zusätzlichen Gewinn des Betreibers pro Jahr. 300.000 Arbeitsplätze: Im Jahr 2009 hatten in Deutschland etwa 300.000 Menschen ihren Arbeitsplatz im Bereich der Erneuerbaren Energien. Das sind über 7mal mehr Arbeitsplätze, als im Bereich der Kernkraft. 30.000 Liter: Im Juli 2008 ereigneten sich in Tricastin gleich 3 Unfälle. Unter anderem liefen 30.000 Liter Flüssigkeit mit insgesamt 360 Kilogramm Uran aus einem undichten Tank und gelangten in die Flüsse Rhone und Lauzon.

Kabinett berät Reform des Zugewinnausgleichs bei Scheidungen

"Mogeleien verhindern"

Die Möglichkeit zu Mogeleien bei Vermögenswerten zulasten des Ex-Partners soll bei Scheidungsverfahren künftig eingeschränkt werden. Mit der Reform des Zugewinnausgleichs würden "einige Ungereimtheiten" in den bisherigen Regelungen bereinigt, sagte Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) am Dienstag (19. August) in Berlin. Die Gesetzesänderungen, die am Mittwoch auf der Tagesordnung des Bundeskabinetts stehen, schaffen laut Zypries mehr Gerechtigkeit bei der güterrechtlichen Auseinandersetzung im Scheidungsfall. Familienrechtsexperten forderten derweil weitergehende Reformen der Ausgleichssysteme nach Scheidungen.

Gewinner und Verlierer der Artenschutzkonferenz

CITES

Die Welt-Artenschutzkonferenz hat eine Reihe an Verbesserungen für den Schutz bedrohter Arten beschlossen.

Italienische Firma muss versprochenen Gewinn auszahlen

Erneut verbraucherfreundliches Urteil

Erneut ging am Donnerstag ein Prozess wegen unseriöser Gewinnversprechen zu Gunsten der Verbraucher aus: Eine italienische Firma muss ihr Gewinnversprechen einlösen und einem Mann aus dem Raum Heilbronn 15 000 Euro auszahlen, entschied das Oberlandesgericht Stuttgart. Da die Firma im Herbst 2002 schrieb, die Geldübergabe habe bereits stattfinden sollen, sei damit der Eindruck eines realen Gewinns erweckt worden, sagte der Vorsitzende Richter Werner Müller in der Begründung. Unterdessen warnt die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein vor weiteren unseriösen Gewinnversprechen, mit denen vor allem Senioren Geld aus der Tasche gezogen werden soll.

Klüger fahren, Sprit sparen: Seminare bringen Gewinn für Klima und Kasse

Autoverkehr

Dreißig Prozent des Energieverbrauchs in Deutschland entfallen auf den Verkehr. Damit sind Autos, LKW und Busse die größten Energieschlucker - und stoßen noch dazu besonders viele Abgase aus, vor allem das Treibhausgas Kohlendioxid, das maßgeblich für den Klimawandel verantwortlich ist. Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) e.V. hat nun gemeinsam mit dem Umweltbundesamt (Berlin) ein Projekt initiiert, bei dem Unternehmen in speziellen Seminaren gezeigt werden soll, wie ihr Fuhrpark mit weniger Sprit auskommt.

Versandhandel muss Gewinnversprechen auszahlen

Urteil

Dubiose Gewinnversprechen von Versandhandelsunternehmen müssen an Verbraucher ausgezahlt werden. Diese Entscheidung des Hanseatischen Oberlandesgerichts Bremen macht einen Kunden um 25 000 Euro reicher, wie ein Sprecher am Montag mitteilte.

Unternehmen muss für Gewinnversprechen zahlen

Versprochen ist versprochen

Ein als Werbung gedachtes Gewinnversprechen kommt eine Versandhandelsfirma aus Florenz teuer zu stehen. Eine aus dem oberbayerischen Weilheim stammende Frau hat das italienische Unternehmen vor dem Münchner Landgericht erfolgreich auf Zahlung von rund 25.000 Euro und Zinsen verklagt, wie das Gericht am Freitag mitteilte. Die Zivilkammer begründete ihr Urteil damit, dass ein Unternehmer, der Gewinnzusagen an Verbraucher sendet und durch die "Gestaltung dieser Zusendung den Eindruck erweckt, dass der Verbraucher einen Preis gewonnen hat", diesen Gewinn auch zu leisten hat.

Handel macht mit Einwegpfand Gewinne

Komplizierte Rückgabe

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hat den Handel aufgefordert, die seiner Meinung nach zu Unrecht einbehaltenen Pfandgelder an die Verbraucher zurückzuzahlen. Weil Verbraucher bislang Einwegverpackungen nur an der Verkaufsstelle zurückgeben können, habe der Einzelhandel seit Einführung des Dosenpfands monatlich zweistellige Millionenbeträge durch nicht zurückgegebene Verpackungen verdient. Es könne nicht angehen, dass einzelne Lobbygruppen sich permanent über geltendes Recht hinwegsetzten. Derweil zogen Umweltverbände sowie Brauereien und der Getränkefachhandel eine positive Zwischenbilanz beim Dosenpfand. Seit seiner Einführung seien zwei von drei Bierdosen durch Mehrweg ersetzt worden. Auch bei Mineralwasser und Limonaden entschieden sich die Verbraucher nun verstärkt für Mehrweg, so Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe e.V. Die Umweltverbände würden nun Testkäufer losschicken und jeden Verstoß zur Anzeige bringen.

In Werbung versprochene Gewinne müssen gezahlt werden

OLG-Urteil

In Werbebriefen versprochene Gewinne müssen ausgezahlt werden. Und das auch dann, wenn der Gewinn an anderer Stelle in der Werbung von eigenem Ermessen abhängig gemacht wurde. Das hat das Oberlandesgericht Oldenburg in einem am Montag veröffentlichten Urteil entschieden. Die Richter sprachen einer Frau aus dem Ammerland 4.090 Euro zu und bestätigten damit ein Urteil des Amtsgerichts Westerstede.

Alcatel will wieder gewinnen

23.000 Kündigungen bis 2003

Der französische Telekomausrüster Alcatel hat die Kündigung von 23.000 Mitarbeitern bis Ende 2003 angekündigt. Wie das Unternehmen am Freitag mitteilte, soll dadurch eine Rückkehr in die Gewinnzone gelingen. Mit den geplanten Konsolidierungsmaßnahmen wird sich die Zahl der Mitarbeiter von 83.000 auf 60.000 verringern. Für die nächsten drei Quartale will Alcatel Abschreibungen in der Höhe von 500 Mio. Euro vornehmen. Mit der heutigen Ankündigung setzt Alcatel seinen Mitarbeiterabbau weiter fort. Erst vor wenigen Tagen kündigte das Unternehmen die Entlassung von zwei Dritteln der Belegschaft von der Alcatel-Tochter Optronics an.

Der Gewinn blieb aus

Teilprivatisierung der Bundeswehr erfolglos

Die Privatisierung von Teilbereichen der Bundeswehr bringt nicht den erhofften Erfolg. Die Bilanz der bundeseigenen Gesellschaft für Entwicklung, Beschaffung und Betrieb (GEBB) sei "ernüchternd", sagte der SPD-Haushaltsexperte Hans Georg Wagner dem Wirtschaftsmagazin "Focus Money". In diesem Jahr würden die Einnahmen nur die Kosten der Gesellschaft decken. Offenbar seien die Erwartungen überzogen gewesen, sagte Wagner. Ex-Verteidigungsminister Rudolf Scharping (SPD) hatte bereits im vorigen Jahr mit Einsparungen in Höhe von einer Milliarde Mark (rund 500 Millionen Euro) gerechnet.

Lufthansa erzielt mehr Gewinn als erwartet

Kranich im Aufwind

Die Deutsche Lufthansa hat die Erwartungen des Marktes im ersten Halbjahr übertroffen und ihre Prognose für das Gesamtjahr angehoben. Der operative Gewinn wurde im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mit 332 Millionen Euro mehr als verdreifacht, teilte die Airline am Mittwoch in Frankfurt am Main mit. Die Erwartungen für das operative Ergebnis am Jahresende liegen nunmehr bei "mindestens" 500 Millionen Euro. Auf der Hauptversammlung waren noch 400 Millionen Euro in Aussicht gestellt worden. Die Börse reagierte freundlich. Zum Auftakt legte die Lufthansa-Aktie um 4,3 Prozent 12,68 Euro zu.

Schreibwarenhersteller will bis Jahresende Gewinn erzielen

Herlitz-Sanierung

Der durch Forderungsverzicht der Gläubiger vor der Pleite gerettete Berliner Büro- und Schreibwarenhersteller Herlitz erwartet zum Ende des Geschäftsjahres 2002 schwarze Zahlen. "Wir werden dieses Jahr mit Gewinn abschließen", sagte Vorstand Christian Supthut am Montag in Berlin. Im ersten Halbjahr habe das Unternehmen einen Umsatz von 171 (Vorjahr: 193) Millionen Euro erzielt. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit sei von minus 32 Millionen Euro auf minus 5,5 Millionen Euro verringert worden. Dabei seien die Insolvenzeffekte bereits berücksichtigt. Beim operativen Ergebnis habe Herlitz damit um acht Millionen Euro über dem Plan gelegen.

Gewinner des Potsdamer Studentenfilmfestival

"Sehsüchte"

Beim Potsdamer Studentenfilmfestival "Sehsüchte" sind am Sonntag die Gewinner gekürt worden. Insgesamt wurden Preise in neun Kategorien mit Dotierungen im Gesamtwert von 27 500 Euro vergeben, wie Anke Bergmann von der Hochschule für Film und Fernsehen (HFF) sagte. Der Spielfilmpreis mit 5000 Euro ging an "Lotus Style" von Birgit Möller (Berlin). Den ebenfalls mit 5000 Euro dotierten Produzentenpreis holte sich der Film "Die rote Jacke" von Kai Lichtenauer (Hamburg). Den Publikumspreis erhielt "Treitum" von Javier Ruiz (Spanien). 2500 Euro waren der Lohn für seine Arbeit. An den sechs Festivaltagen hatten über 10 000 Besucher 173 Streifen von Filmstudierenden und Amateurfilmern aus 28 Ländern gesehen. Das Internationale Studentenfilmfestival gehört zu den größten seiner Art in Europa.

Kleine Sparer zahlen Zins-Steuer, Spekulationsgewinn-Steuer ist freiwillig

Bundesrechnungshof-Kritik

Einkünfte aus privaten Veräußerungsgeschäften mit Wertpapieren sind einkom-mensteuerpflichtig, wenn sie 512 Euro überschreiten und wenn zwischen Ankauf und Verkauf nicht mehr als ein Jahr liegt. Die Bedeutung solcher steuerpflichtiger Erträge (sog. "Spekulationsgewinne") ist in den letzten Jahren erheblich gestiegen. Der Bundesrechnungshof sieht eine dem Gesetz entsprechende, vollständige Besteuerung nicht gewährleistet. In einem am Freitag dem Deutschen Bundestag vorgelegten Bericht weist er darauf hin, dass es im Ergebnis den Steuerpflichtigen überlassen bleibe, ob und in welcher Höhe sie solche Veräußerungsgewinne in ihren Steuererklärungen angeben. Die Finanzverwaltung verfüge kaum über die Möglichkeit, fehlende oder falsche Angaben zu erkennen oder zu überprüfen.

Gewinn-Schere zwischen West und Ost weit geöffnet

Agrarbericht

Die Landwirte im Westen verdienen deutlich besser als ihre Kollegen im Osten. Das geht aus dem Agrarbericht 2002 hervor, den das Bundeskabinett am Mittwoch billigte. Die Betriebe in den neuen Ländern hätten vor allem unter der Trockenheit im Sommer 2000, der geringeren EU-Beihilfen für Flächensaaten und der geringeren Bedeutung der Schweinehaltung gelitten, sagte Bundesverbraucherministerin Renate Künast (Grüne) bei der Vorstellung des Berichts in Berlin. Zugleich stieg dem Bericht zufolge die Zahl der ökologisch wirtschaftenden Betriebe um 22 Prozent auf 12 740 Betriebe bundesweit. Dies war der größte Zuwachs seit 1993.

DGB kritisiert wachsende Schere zwischen Lohn- und Gewinnbesteuerung

Gewinnsteueraufkommen sinkt um 20 Prozent

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) kritisiert die wachsende Schere zwischen der Besteuerung von Löhnen und von Gewinnen zu Lasten der Arbeitnehmer und Verbraucher. So werde der Anteil der Unternehmensteuern am gesamten Steueraufkommen von 15,9 Prozent im Jahr 1999 auf 12,5 Prozent im Jahr 2002 sinken, erklärte der DGB am Mittwoch in Berlin unter Hinweis auf die Steuerschätzungszahlen des Bundesfinanzministeriums. Dagegen steige der Anteil der Lohnsteuer im gleichen Zeitraum leicht von 29,5 auf 29,6 Prozent. DGB-Vorstandsmitglied Heinz Putzhammer bezeichnete diese Entwicklung als "skandalös".

Greenpeace gewinnt vor Gericht gegen Ölmulti

Internet-Streit

Der Oelkonzern TotalFinaElf ist mit seinem Versuch, Greenpeace eine Internet-Seite ueber Oelverschmutzung in Russland zu verbieten, vorerst gescheitert. Das Berliner Kammergericht entschied heute, dass Greenpeace ab sofort wieder die Internet-Domain www.oil-of.elf.de nutzen darf. Unter dieser Adresse hatte die Umweltorganisation Informationen ueber die katastrophalen Umweltverhaeltnisse in sibirischen Oelfoerdergebieten verbreitet und die Mitverantwortung von TotalFinaElf aufgezeigt. Das Gericht hob damit eine anderslautende Entscheidung des Berliner Landgerichtes vom Maerz diesen Jahres auf. Greenpeace wird nun baldmoeglichst mit der Seite "oil-of-elf.de" wieder im Internet vertreten sein.