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Täuschend echt und trotzdem ein Spam

Das Erkennen gefälschter E-Mails wird immer schwieriger

Der Weihnachtstrubel hat längst begonnen und mit ihm auch das online-Geschäft. Wer viel surft und online einkauft, ist es gewohnt, per E-Mail Vertrags- oder Zahlungsbestätigungen, Rechnungen oder Informationen der Anbieter zu erhalten. „Es ist aber mittlerweile gar nicht mehr so einfach, eine echte E-Mail von einer gefälschten zu unterscheiden“, erklärt Janine Hartmann von der Verbraucherzentrale Sachsen. Selbst derjenige, der die Dienste gar nicht in Anspruch genommen hat, kann bei der einen oder anderen Nachricht ins Grübeln geraten. Noch schwieriger wird es aber für Verbraucher, die Kunden oder Nutzer des in der Nachricht genannten Dienstes sind. Hier steckt der Teufel im Detail:

Gefälschte E-Mails immer schwerer zu erkennen – Verbraucherzentrale Sachsen: Nicht auf Spam-Filter vertrauen

SPAM: Kein Tag ohne Betrug

Es gibt kaum jemanden, der inzwischen nicht über ein Amazon- oder Paypal-Konto verfügt. So verwundert es nicht, dass betrügerische Spam-Mails besonders oft unter dem äußeren Schein dieser beiden Internet-Giganten daherkommen. Wer regelmäßig bei Amazon oder Paypal aktiv ist, erhält naturgemäß auch viele Mails dieser Anbieter. „Umso leichter übersieht man eine Mail, die nur auf den ersten Schein genauso aussieht und anmutet wie eine echte Mail – etwa von Amazon. Selbst erfahrene Internetnutzer tappen in die von Betrügern gestellten Spam-Fallen“, weiß Katja Henschler von der Verbraucherzentrale Sachsen aufgrund der täglichen Nachfragen.

Verbraucherzentrale Sachsen: Nicht auf Spam-Filter vertrauen

Spam-Mails: Kein Tag ohne Betrug

„Wenn es die Sparkasse ist, dann muss es wichtig sein“, denken sich wohl viele Verbraucher, wenn sie eine E-Mail des Geldhauses mit einer angekündigten wichtigen Information in ihrem Postfach finden und öffnen die Mail unbedacht. Auch Mails mit dem Betreff „Ihre Rechnung“, „Mahnung“ oder „nicht bezahlte Rechnung“ bewegen Nutzer zum Öffnen nicht nur der E-Mail selbst, sondern oftmals auch des Anhangs beispielsweise mit dem Dateinamen „Rechnung“.

Nervenden Werbemails den Kampf ansagen

Landgericht Erfurt: Bei „Spam“-Mails 250.000 Euro Ordnungsgeld möglich

Das Landgericht in Erfurt zeigt Spammer, das Spam-Mails seh teuer werden können.„Spam“-Mails verstoßen täglich gegen Ihr Persönlichkeitsrecht bzw. verletzen Ihre Firmenrechte Wenn Sie sich wehren, kann es für den Spammer teuer werden. 250.000 € Ordnungsgeld bei weiterer Belästigung durch den Spammer Erfurter Landgericht entscheidet im Einstweiligen Verfügungsverfahren. Was soll ich bei Spam-Mails tun? Es gibt aus unserer Sicht nur zwei Alternativen: 1. Spams ignorieren. Dann laufen Sie Gefahr, dass Sie noch mehr Spams bekommen. Denn die Spammer verdienen Geld damit, und das nicht zu knapp. Recherchen zufolge werden pro E-Mail Adresse, welche mit Werbung befeuert werden können, bis zu 1 € bezahlt. Und, wenn Sie sich nicht wehren, besteht die Gefahr, dass man auch Ihre Adresse an Dritte verkauft, mit der Folge, dass dann noch mehr Werbung per Email kommt. Spams ignorieren ist daher die schlechteste Taktik. 2. Den Spammer angreifen: Immer mehr Menschen fühlen sich durch die täglichen Spammails in ihrem Persönlichkeitsrecht verletzt.

Verbraucherzentrale warnt vor betrügerischen E-Mails

SPAM MAIL - so schützen Sie sich wirkungsvoll

Internetnutzer können selbst dazu beitragen, dass sie sicher im Netz unterwegs sind. Zum Beispiel sollten sie E-Mails mit zip-Anhängen von unbekannten Absendern keinesfalls öffnen. Denn diese Mails, die derzeit wieder verstärkt im Umlauf sind, enthalten Schadsoftware. Stefan Hellmer von der Verbraucherzentrale Brandenburg klärt auf: „Betrüger versenden E-Mails im Namen von Firmen wie der Telekom, Weltbild oder Vodafone, um ihnen Glaubwürdigkeit zu verleihen. Neuerdings versenden sie auch gefälschte Anwaltsgebührenrechnungen. In den E-Mails werden Verbraucher in der Regel dazu aufgefordert, eine sich im Anhang befindliche Rechnung zu begleichen. Dort lauert das Problem: Wir gehen davon aus, dass sich in den zumeist als zip-Datei verpackten Anhängen Schadsoftware befindet.

Von echten Namen und falschen Rechnungen

Spam- und Phishing-E-Mails mit persönlicher Anrede

Lautet die Anrede in E-Mails mit überraschenden Rechnungen und Mahnungen „Sehr geehrter Kunde…“ oder auch „Sehr geehrter Nutzer…“, sind viele Verbraucher mittlerweile derart sensibilisiert, dass sie die allgemeine Anrede als ein Anzeichen für Spam erkennen. Kommen dann noch Grammatik- und/oder Orthographiefehler hinzu, so wandert die E-Mail mit ungeöffnetem Anhang regelmäßig ohne längeres Zögern in den virtuellen Papierkorb. Werden Verbraucher aber mit ihrem richtigen Namen angesprochen und sieht die E-Mail zudem noch täuschend echt aus, zeigen sich viele Verbraucher verunsichert.

Spam

Anwalt Olaf Tank soll unschuldig sein

Viele Internet-Nutzer erhalten derzeit eine Massen-Email, vermeintlich von Rechtsanwalt Olaf Tank versendet. Nach Darstellung der Verbraucherzentrale Sachsen ist der Anwalt der Schmidtlein-Brüder Olaf Tank zwar "bei Internet-Usern nicht beliebt, hat er doch zu viele mit Forderungen für die Inanspruchnahme von Diensten auf Internetseiten wie zum Beispiel P2P-heute.com behelligt". Doch für den Zorn, den er sich aktuell zuziehe, könne er vermutlich nichts, vermutet die Juristin der Verbraucherzentrale Sachsen, Bettina Dittrich. Dennoch sei Vorsicht geboten: Im Anhang der Email unbekannter Herkunft befinde sich ein schädlicher Trojaner.

Bußgeld bis 50.000 Euro

Spam-Mails sollen stärker "bekämpft" werden

Die Versendung so genannter Spam-Mails soll künftig stärker als bisher bekämpft werden. Das sieht ein Gesetzentwurf der Bundesregierung vor, den der Bundestag am Donnerstag in Berlin mit den Stimmen der großen Koalition und der FDP-Fraktion verabschiedete. Danach droht bei Verletzung bestimmter Informationspflichten bei der E-Mail-Werbung ein Bußgeld von bis zu 50.000 Euro. So darf in der Kopf- und Betreffzeile weder der Absender noch der kommerzielle Charakter der Nachricht verschleiert oder verheimlicht werden.

Eine Million Spam-Mails

Verbraucherschützer fordern Gesetz gegen Spam-Mails

Bei der Spam-Beschwerdestelle des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) ist nach Angaben des Verbandes die Millionengrenze erreicht. Seit Beginn des Anti-Spam-Projekts im Juli letzten Jahres hätten Verbraucher mehr als eine Million der lästigen Spam-Mails "zur Verfolgung" an die Verbraucherschützer weitergeleitet. Die Verbraucherzentrale kritisierte eine "unzureichende Gesetzeslage". Zwischen dem wirtschaftlichen Schaden und den Möglichkeiten, wirksam gegen Spam vorzugehen, bestünde "ein krasses Missverhältnis", sagte Patrick von Braunmühl und forderte gesetzliche Regelungen. Ein entsprechender Gesetzentwurf sei wegen der Neuwahlen im vergangenen Jahr nicht mehr verabschiedet worden. Die neue Regierung plane aber kein Anti-Spam-Gesetz.

Werbemüll

Jagd auf Spam soll Standort Deutschland stärken

Verbraucherschützer, Wettbewerbshüter und die Internetbranche wollen juristisch gegen Spam-Versender vorgehen, um das "erschütterte Vertrauen von Verbrauchern in E-Mail und Internet zurückgewinnen". Durch einen gestärkten Informationsaustausch ohne "schwarze Schafe" soll auch der Wirtschaftsstandort Deutschland gestärkt werden, heißt es in einer gemeinsamen Stellungnahme des Verbraucherzentrale Bundesverband, der Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs und des Verbandes der deutschen Internetwirtschaft (eco). Das Aktionsbündnis konzentriere sich zunächst auf die Rechtsverfolgung von gewerblichen Spammern.

Virus und Spams

85 Prozent der Emails sind Spam

Der E-Mail-Verkehr ist im vergangenen Monat mit mehr als 85 Prozent von Spam dominiert worden. Zusätzlich waren rund sieben Prozent der E-Mails mit einem Virus infiziert. Zu diesen Ergebnissen kommt der E-Mail-Filter-Experte Email Systems, der die aktuellen Daten zum Virus- und Spamverhalten in E-Mails misst. Dem Bericht zufolge überschritten die verschickten Spams an sechs Tagen des vergangenen Monats die 90-Prozent Grenze. Nur 18 Prozent der E-Mails im August seien "legale" E-Mails gewesen mit einem Tiefpunkt von nur sechs Prozent an einem Sonntag.

Unseriöse 0190-Masche bleibt verboten

Gericht bestätigt Verbot von Telefon-Spamming

Das Verwaltungsgericht Köln hat mit einem am Montag bekanntgegebenen Beschluss das Verbot einer weiteren unseriösen Geschäftsmethode von Telefon-"Mehrwertdienste"-Anbietern bestätigt. Die Richter lehnten es ab, eine einstweilige Anordnung gegen eine Verfügung der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) zu erlassen, die einer niederländischen Firma untersagt hatte, mit einer gefälschten Anruferkennung deutsche Telefonkunden anzurufen. Bei dieser beliebten Masche werden als Rufnummer des Anrufers deutsche 0190- oder 0137-Nummern angezeigt. Die Verbindung wird aber sofort wieder beendet, um den Angerufenen zum Rückruf zu motivieren.

Spam

Ausgaben für E-Mail-Marketing sollen sich in den USA verdreifachen

Bis 2008 sollen sich die Ausgaben fürs eMail-Marketing in den USA nahezu verdreifachen und auf 6,1 Mrd. US$ steigen. Bereits im vergangenen Jahr wurden in den USA 2,1 Mrd. US$ für die Kundenansprache per eMail ausgegeben, rechnen die Experten von Jupiter Research in ihrem neusten Report vor. Und für die nächsten fünf Jahre prognostizieren sie einen weiteren steilen Anstieg.

Verbraucherschutz

SPD plant Haftstrafen gegen Spam-Aussender

Spammer sollen in Zukunft in Deutschland eingesperrt werden können. Dies geht aus einem Gesetzesentwurf der SPD hervor, den die Arbeitsgruppe Telekommunikation und Post der Bundestagsfraktion ausgearbeitet hat. Demnach soll das Versenden von unerwünschten Massenmails künftig strafbar werden und mit Freiheitsentzug oder Geldstrafe geahndet werden. Laut dem Vorentwurf ist nur noch die Dauer der Freiheitsstrafen offen, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung am Montag, 22.3.2004. SPD-Abgeordneter Ulrich Kelber bestätigte entsprechende Pläne: "Wir wollen die großen Spammer treffen, die Millionen von Werbe-Mails verschicken." Von den 50 Größten der Branche würden zwei oder drei in Deutschland vermutet. Nach Kelbers Ansicht reichen zivilrechtliche Maßnahmen nicht aus. Denn trotz aller Versuche, durch Filter oder Zusatzprogramme die elektronische Werbeflut einzudämmen, sei inzwischen die Glaubwürdigkeit der elektronischen Kommunikation beeinträchtigt.

Computer & Werbung

USA versendet über die Hälfte aller Spam-Mails

Die USA sind verantwortlich für mehr als die Hälfte aller weltweit versandten Spammails. Mit 56,74 Prozent führen sie einsam die Liste der zwölf Länder mit dem größten Spamversand an, die der britische Antivirenspezialist Sophos erstellt hat. Sophos-Forscher hatten dazu innerhalb von zwei Tagen mehrere Hunderttausend E-Mails nach ihrer Herkunft untersucht. An zweiter Stelle der als "Dreckiges Dutzend" betitelten Rangliste erscheint mit großem Abstand Kanada (6,8 Prozent). Knapp dahinter befindet sich China (6,24 Prozent). Deutschland liegt mit 1,83 Prozent aller weltweit ausgesandten Werbemails auf Rang sieben der Liste. Österreich und die Schweiz tauchen nicht unter den ersten zwölf Ländern auf.

"do not e-mail"

US-Repräsentantenhaus beschließt Anti-Spam-Gesetz

Nach dem US-Senat hat nunmehr auch das Repräsentantenhaus das erste landesweit geltende Anti-Spam-Gesetz beschlossen. Es soll am 1. Januar kommenden Jahres nach der Unterschrift durch Präsident George W. Bush in Kraft treten, berichtet das Wall Street Journal. Das Gesetz sieht teilweise drakonische Strafen gegen die Versender unerwünschter Massen-Mails vor. Ihnen drohen im schlimmsten Fall bis zu fünf Jahre Haft.

Gesetz geändert

Verschärfte Bedingungen vor Spammer in den USA

Der US-Senat hat geringfügige Veränderungen am Anti-Spam-Gesetz befürwortet, das dazu beitragen soll, den Erhalt unerwünschter kommerzieller E-Mails zu stoppen. Nun muss der Senat im nächsten Monat noch einmal abstimmen, bevor der Gesetzesentwurf vom Weißen Haus abgesegnet werden kann. Der Senat reagierte damit auf kritische Stimmen, die dem Gesetz vorwarfen, zu inkonsequent zu sein.

Unerwünscht

Spam-Mails sind Übel Nummer Eins

Laut einer Studie des US-Onlinevermarkters Doubleclick lesen vier Prozent der User Spam-Mails. 65 Prozent löschen als Spam erachtete Mails sofort, ohne diese überhaupt zu öffnen. Damit führe Spam die Hitliste der Ärgernisse bei E-Mail-Empfängern an - für 89 Prozent stellten sie das Hauptübel dar, so das Ergebnis. Der durchschnittliche User habe im Untersuchungszeitraum 264 E-Mails pro Woche empfangen, eine leichte Steigerung gegenüber dem Vorjahr, als 254 elektronische Poststücke in den Accounts landeten. Der Anteil der Junk-Mails sei dabei mit 56 Prozent konstant geblieben. Die Consumer-E-Mail-Studie wurde im Sommer dieses Jahres durchgeführt.

US-Fleischhersteller klagt

Rechtsstreit um "Spam"-Begriff

Der US-Fleischhersteller Hormel, der Schweinefleisch unter dem Namen "Spam" vertreibt, hat gegen die Software-Firma Spam Arrest Beschwerde eingelegt. Dies berichtet die Washington Post. Der Grund liege im Antrag der Spam Arrests Company, den eigenen Firmennamen marktrechtlich schützen zu lassen. Hormel sehe dies als Bedrohung für seinen Markennamen, da Spam Arrest Software zur Abwehr von so genannten Spam-Mails für E- Mail-Nutzer produziert und der Begriff Spam hier negative Verwendung finde. Die eingereichte Beschwerde werde nun vor dem zuständigen Gericht für den Schutz von Markennamen vorgetragen, Anwälte glaubten jedoch nicht an Erfolg.

Internetmüll

Neues Projekt Lumos soll Identität von Spam-Versendern aufdecken

Die "E-Mail Service Provider Coalition" (ESPC) will mit einem eigenen Projekt dem Problem von Spam-Mails Herr werden. Project Lumos will verhindern, dass Aussender von Massenmails ihre Identität hinter falschen Absender-Adressen verbergen. Die Grundlage dazu ist nach den Vorstellungen von ESPC ein veränderter E-Mail-Header, der alle wichtigen Informationen über den Massenaussender enthält, sowie ein sicheres Authentifizierungssystem für dessen eindeutige Identifikation. In den Header muss auch eine URL integriert werden, die ein Abmelden von der Aussender-Liste ermöglicht. Die Marketingunternehmen, die Massenmails versenden, müssen sich zu einem korrekten Verhalten verpflichten und einer Überwachung ihrer Aussendungs-Praxis zustimmen. "Die Abwehr von Spam erfordert, dass wir die E-Mail-Architektur ändern", erklärte Hans Peter Brondmo, Vorsitzender der ESPC-Arbeitsgruppe für technische Angelegenheiten.