Hintergrund

Was ist PISA?

PISA steht für "Programme for International Student Assessment" und bezeichnet eine im Frühjahr 2000 in 32 Ländern durchgeführte Schulleistungsstudie. Zeitgleich mit dem bislang größten internationalen Schulvergleich, an dem 180 000 Schüler im Alter von 15 Jahren teilnahmen, wurde in Deutschland eine nationale Erweiterungsstudie durchgeführt. An diesem Ergänzungstest PISA-E beteiligten sich 1466 Schulen mit mehr als 50 000 Schülern. Er sollte Aufschluss über die Unterschiede in den einzelnen Bundesländern bringen. Hamburg und Berlin sind allerdings nicht vertreten, da - bis auf den Gymnasialvergleich - nicht die erforderliche Mindestbeteiligung von 80 Prozent der Schüler erreicht wurde.

Ziel des 1998 gestarteten PISA-Programms ist, in den beteiligten Ländern die Fähigkeiten und Fertigkeiten von 15-Jährigen zu messen. Dabei ist das Projekt zunächst auf drei Zyklen festgelegt. Während bei der ersten Studie 2000 der inhaltliche Schwerpunkt auf der Erfassung von Leseverständnis lag und Mathematik sowie Naturwissenschaften nur eine Nebenrolle spielten, soll bei PISA 2003 das Verständnis für Mathematik im Zentrum des Vergleichs stehen. PISA 2006 wird schließlich den Schwerpunkt auf Naturwissenschaften setzen.

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