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energie

Energieberater geben Entscheidungshilfe

Lohnt Photovoltaik noch?

Energieberater geben Entscheidungshilfe zum Thema PhotovoltaikWer zukünftig selbst erzeugten Solarstrom auch selbst verbrauchen möchte, wird zusätzlich zur Kasse gebeten und muss auf den erzeugten Strom bis zu 40 Prozent der EEG-Umlage entrichten. Allerdings sind Photovoltaikanlagen mit einer Leistung bis maximal zehn Kilowatt – was einer typischen Solarstromanlage auf Eigenheimen entspricht – von dieser Abgabe ausgenommen.

DIE LINKE im Dortmunder Rat

Dortmund in der Atomschutzzone

Angesichts der möglichen Ausweitung der Atomschutzzone bis in den Norden von Dortmund vor dem Hintergrund des rund 100 km entfernten Atomkraftwerkes Lingen weist DIE LINKE im Dortmunder Rat darauf hin, dass Dortmund nicht nur wegen des Atomkraftwerks in Lingen Risiken trägt. Auch die Atomtransporte von radioaktivem Uranhexafluorid zur atomaren Anreicherungsanlage im münsterländischen Gronau finden direkt an der nördlichen Stadtgrenze von Dortmund statt. Dort wird die Bahnlinie von Lünen nach Gronau bedient. Im Falle eines Unfalls wäre Brechten je nach Windrichtung direkt betroffen. In Verbindung mit Wasser entstünde aus Uranhexafluorid die hochätzende Flusssäure. Auch LKW-Transporte über den Dortmunder Autobahnring, die der Atomindustrie zuzurechnen sind, finden statt.

Ihr Hans-Josef Fell Präsident der Energy Watch Group (EWG) und Autor des EEG

Sinkenden fossile Energiequellen lassen sich nicht mit Geld vermehren

Dabei zeigt sich, dass die Ignoranz der (IEA) in Paris zum Peak Oil immer wildere Blüten treibt - Die Forderungen und Analysen der IEA sind an Widersprüchlichkeit nicht mehr zu übertreffen. Nun fordert die IEA, dass in den nächsten 20 Jahren über 48 Billionen US Dollar in den Energiesektor investiert werden müssen, um die Energiesicherheit aufrecht zu erhalten. Davon alleine die Hälfte in neue Erdöl- und Erdgasfelder, neue Kohleminen und Urangruben. Gleichzeitig steuert die Welt aber sogar mit dem bisherigen viel niedrigeren Investitionstempo von 1,6 Billionen US-Dollar im Jahr 2013 im fossilen Energiesektor auf eine Erderwärmung von 4 °C zu. Dass mit neuen Erschließungen von fossilen Energiequellen aber die Erderwärmung nicht gestoppt werden kann, liegt auf der Hand.

Hans-Josef Fell Präsident der Energy Watch Group (EWG) und Autor des EEG

Billiger Ökostrom macht Druck auf die Kohle

In jüngster Zeit taucht in vielen Kommentaren die Behauptung auf, dass die Energiewende erfolglos sei, weil die Braunkohleverstromung zugenommen habe und deshalb der CO2 Ausstoß im Jahre 2013 sogar gestiegen sei. Dabei wird oftmals unterstellt, der Ausbau der Erneuerbaren Energien trage daran Schuld. Eine völlig abstruse Darstellung! Die weitgehend emissionsfreien Erneuerbaren Energien für den Missstand des verstärkten Anwerfens der Braunkohle verantwortlich zu machen, ist an Dreistigkeit nicht zu überbieten. Zudem darf nicht übersehen werden, dass die momentane Betrachtung eben nur eine Momentaufnahme, ein Zwischenergebnis auf dem Weg zu 100% Erneuerbaren Energien ist. Spätestens mit 100% Erneuerbaren Energien wird der CO2-Ausstoß aus Kohlekraft (und anderen fossilen Kraftwerken) beendet. Dass wir auf schnellstem Wege dazu sind, zeigen die neuesten Zahlen: Der Anteil der Erneuerbaren Energien im 1. Quartal 2014 stieg auf 27%.

Podiumsdiskussion zur EEG-Novelle - im Zeichen der Sonne?

Das neue EEG – Fortschritt oder Rückschritt?

Unter dem Motto „Das neue EEG – Fortschritt oder Rückschritt?“ diskutierte der wirtschaftspolitische Sprecher der grünen Bundestagsfraktion Dieter Janecek mit Fachleuten und Publikum über die Auswirkungen der Reformpläne. Die Kritiker gehen davon aus, dass das Gesetz in der jetzigen Form die Probleme nicht löst. Bietet es dennoch neue Chancen? Vom 09. bis 18. Mai 2014 veranstaltet der BSW – Bundesverband der Solarwirtschaft e.V. auch dieses Jahr wieder die „Woche der Sonne“. Grund genug für den Grünen Dieter Janecek, diesen Termin für seinen Unternehmensdialog „Energiewende“ auch in der Metropolregion Nürnberg auszuwählen. Am 14. Mai trafen sich bereits ab 15:30 Uhr Vertreter der Wirtschaft mit dem Politiker zum Unternehmergespräch in den Räumlichkeiten des Energie Campus Nürnberg. Janecek beleuchtete die unterschiedlichen Sichtweisen der Branchenvertreter auf das EEG.

Infobrief 07/14

Erneuerbare Energien stärken Wirtschaftsstandort Deutschland

Erneuerbare Energien stärken Wirtschaftsstandort DeutschlandDie FDP versucht derzeit mit irritierenden Aussagen zur Atomkraft zu punkten. Jüngst erläuterte FDP-Vize Wolfgang Kubicki, dass er Atomstrom dem Strom aus einem Kohlekraftwerk vorziehe. Auch der liberale Spitzenkandidat für die Europawahl, Alexander Graf Lambsdorff, sieht nicht ein, an der Entscheidung des schwarz-gelben Atomausstiegs „stur festhalten zu müssen“. Damit holt die FDP drei Jahre nach Fukushima die alten Atomparolen aus dem Keller hervor, um pünktlich zur EEG-Novellierung die Energiewende schlecht zu reden.

VERTUSCHUNG VON GESUNDHEITLICHEN FOLGEN DER ATOMKATASTROPHE

Fukushima - UNSCEAR-Bericht der Atomlobby zu einseitig

Dr. Alex Rosen zu dem Bericht der Verharmlosung UNSCEARDer heute vorgelegte Bericht des Komitees der Vereinten Nationen für die Folgen von Strahlung (UNSCEAR) spielt das wahre Ausmaß der gesundheitlichen Folgen der Atomkatastrophe von Fukushima systematisch herunter. UNSCEAR behauptet in seinem 300-seitigen Abschlussbericht, dass "keine signifikante Veränderungen künftiger Krebsraten zu erwarten sind, die mit der Strahlenexposition durch den Unfall in Verbindung gebracht werden können." Ärzte und Ärztinnen der IPPNW dagegen gehen in ihren Berechnungen von mehreren Zehntausend zusätzlichen Krebserkrankungen aus. Da die Zahl der Krebserkrankungen in der japanischen Bevölkerung aber ohnehin schon hoch ist, wird die Mehrzahl dieser Fälle nicht kausal mit der Strahlenexposition in Verbindung zu bringen sein.

VerbraucherService Bayern im KDFB e.V.

Strom - LEDs ziehen in Haushalte ein

Ob Lichtemittierende Leuchtdiode (LED), Energiespar- oder Halogenlampe, das Angebot an Haushaltslampen in den Geschäften ist groß. „Daher sollte man sich im Vorfeld gut überlegen, welches Leuchtmittel sich für den gewünschten Einsatzbereich am besten eignet“, so Monika Pinzel, Umweltberaterin beim VerbraucherService Bayern im KDFB e.V. (VSB). LEDs beispielsweise zahlen sich besonders bei langer Brenndauer aus. Denn die Leuchtdioden erzeugen Licht besonders effizient und sind extrem langlebig. Allerdings gibt es bei diesen Beleuchtungsmitteln auch große Qualitätsunterschiede. Die Umweltberaterin empfiehlt deshalb, sich vor dem Kauf mit Hilfe von Testberichten zu informieren: „Die lange Lebensdauer, mit der Leuchtdioden punkten, wird von manchen minderwertigen Produkten nicht erreicht“. Vergleichende Tests hat Stiftung Warentest im letzten Jahr veröffentlicht.

Hans-Josef Fell zur aktuellen Lage

China investiert erstmals mehr in Erneuerbare Energien als in Kohlekraft

China investiert erstmals mehr in Erneuerbare Energien als in KohlekraftIm letzten Jahr hat China alle Rekorde gebrochen und über 12 GW an Solarenergie-Kapazitäten zugebaut. Dies ist mehr als jemals ein Land in einem Jahr in Solarkraft investiert hat. Bloomberg New Energy Finance schätzt, dass es sogar 14 GW sein könnten. Damit hat China seine Solarkapazitäten verdoppelt und will dieses Jahr weitere 14 GW zubauen. Insgesamt wurden 2013 in China etwa 57 GW an Erneuerbare-Energien-Kapazitäten errichtet. Die Investitionen in Kohle sind somit weit abgeschlagen (39,7 GW neu installierte Leistung). China hat endlich verstanden, dass die Kohleabhängigkeit in eine Sackgasse führt und will so schnell wie möglich davon weg. In besonders smogbelasteten Regionen gibt es sogar ein Neubauverbot für Kohlekraftwerke.

Verbraucherzentrale startet neues Online-Angebot

Strom sparen - Energiecheck zum Selbermachen

Mit einem neuen online-Energiecheck der Verbraucherzentrale können Hausbesitzer und Mieter schnell ermitteln, ob ihr Energieverbrauch hoch oder niedrig ist und wie viel Kosten sie sparen können. „Die allermeisten Menschen wissen nicht auf Anhieb, wie viel Energie sie verbrauchen“, weiß Hans Weinreuter, Energiereferent der Verbraucherzentrale. „Wer aber wissen will, was er einsparen kann, muss seinen aktuellen Verbrauch kennen“. Der neue „Energiecheck zum Selbermachen“ der Verbraucherzentrale zeigt Hausbesitzern und Mietern nach der Eingabe einiger weniger Daten, wie ihr Verbrauch an Strom und Energie für Heizung und Warmwasser zu bewerten ist. Zu finden ist er unter www.energieberatung-rlp.de/energiecheck.

Hans-Josef Fell zur aktuellen Lage

Die Welt hat ein Rohstoffproblem, nicht nur bei seltenen Erden

Die Metalle der Seltenen Erden sind in der 3. Nebengruppe des PeriodensystemsJeder Staat und jeder Technologie-Konzern auf der Welt ist auf der Suche nach mineralischen Rohstoffen. Seltene-Erde-Metalle wie Platin, Coltan, Indium sind die Schlüsselrohstoffe, aus denen unsere Handys, Tablets und Computer gefertigt werden. Obwohl nur geringste Mengen für Hochtechnologiegeräte gebraucht werden, sind sie oftmals Ursache für Krisen und Auseinandersetzungen in ärmeren Ländern. Auch das rohstoffarme Deutschland ist auf diese seltenen Rohstoffe angewiesen und kämpft im internationalen Wettbewerb um Anteile. Die reine Beschaffungspolitik der letzten Bundesregierung führt letztendlich tiefer in die Probleme und wird am Ende zum Scheitern verurteilt sein.

BI sieht sich auf dem richtigen Weg

Castor 2015 wird unwahrscheinlicher

Die Gesellschaft für Nuklearservice (GNS) bekundet, es solle keine Castor-Transporte mehr nach Gorleben geben. Auf der Homepage der Atomfirma, einer Tochter der führenden Atomstromproduzenten in Deutschland, wird seit Montag (27.01.14) dargelegt, dass sowohl die 21 Behälter aus dem britischen Sellafield als auch die 5 Behälter mit mittelaktiven Abfällen aus dem französischen La Hague künftig in kraftwerksnahe Zwischenlager verbracht werden sollen.

Pressemitteilung des DIW Berlin vom 22.01.2014

Investitionen in Energieeffizienz notwendig und lohnend

Deutsches Bruttoinlandsprodukt könnte langfristig um ein Prozent höher liegen Energetische Sanierung von Wohngebäuden muss deutlich ausgebaut werden – Die eingesparten Energiekosten sind langfristig deutlich höher als die notwendigen Zusatzinvestitionen – Emissionen von Treibhausgasen sinken – Einkommen können steigen

„Die ‘Eckpunkte‘ beschreiben eine kostenintensive und marktwirtschaftlich problematische Variante der Energiewende“

Energieminister Gabriel ist noch auf dem falschen Weg

Zu den sogenannten EEG-Eckpunkten von Sigmar Gabriel hat EUROSOLAR heute ein Memorandum vorgelegt. Darin unterstreicht die gemeinnützige Europäische Vereinigung für Erneuerbare Energien, dass nicht das EEG oder die Erneuerbaren Energien die Kostentreiber sind, sondern vielmehr das überkommene Energiesystem mit seinen marktbeherrschenden Großkonzernen und der an den Interessen der Kohle- und Atomkraftswerksbetreiber ausgerichteten Struktur. „Die Vorstellung von einer „Marktintegration der erneuerbaren Energien“ ist vor dem Hintergrund der Strukturen des bestehenden Pseudomarktes völlig absurd“, so Dr. Axel Berg, Vorsitzender der Deutschen Sektion von EUROSOLAR, „zumal Kohle- und Atomenergie seit Jahrzehnten mit dreistelligen Milliardenbeträgen subventioniert worden sind.“

Infobrief 02/14

Grüne Energiewende - Agenda mit viel Musik und einigen falschen Tönen

EEG und die Grüne Energiewende sind eng verbunden.Die Grünen haben heute mit ihrer Energiewendeagenda 2020 der schwarz-roten Bundesregierung einen Maßnahmenplan präsentiert, der aufzeigt, wie ein Teil der schlimmsten Irrläufe von zwei Bundesregierungen rückgängig gemacht werden können. Es ist ein Konzept, das gute Ansätze macht, aber an manchen Stellen auch Widersprüche zu den eigenen Zielen aufweist. Wichtigstes Ziel bei diesem grünen Maßnahmenkatalog ist die Verdopplung des Ökostromanteils bis 2020. Die Minimalziele von Schwarz-Rot dagegen, die einer Ausbaubremse der Erneuerbaren Energien gleichkommen, sind ein Armutszeugnis und verdeutlichen viel mehr, dass es den Sozialdemokraten vor allem um die Beibehaltung des schmutzigen Kohlestroms geht. Die Grünen wollen weg von der Kohle und deshalb die schlimmsten Dreckschleudern schrittweise abschalten.

EEG-Umlage: Verbrauchern drohen erneut höhere Stromrechnungen

Strompreise werden steigen

Den meisten wird sie schon begegnet sein, in Nachrichten, Zeitung oder Radio: die EEG-Umlage. Doch warum treibt sie die Stromkosten nach oben, und was können Verbraucherinnen und Verbraucher tun, um die Kosten im Griff zu behalten? Antworten gibt Roland Pause, Energieexperte der Verbraucherzentrale Sachsen. „Mit der EEG-Umlage werden die Verbraucher an den Kosten für die Förderung erneuerbarer Energien beteiligt‘, erläutert Pause. Zum Jahresbeginn 2014 ist die Umlage um 0,963 Cent auf 6,240 Cent je Kilowattstunde Strom gestiegen. „Die Stromanbieter können diese Erhöhung ganz oder teilweise an ihre Kunden weitergeben. Die Strompreise werden also bei vielen Versorgern steigen“, erklärt er. Da andere Umlagen und Kosten gleichzeitig etwas sinken, ergebe sich zumindest ein gewisser Ausgleich. „Dennoch kommen auf die meisten Stromkunden wohl Mehrkosten zu“, prognostiziert Pause.

Europäische Vereinigung für Erneuerbare Energien

Große Koalition noch ohne klaren Kurs in der Energiepolitik

In einer Analyse des Koalitionsvertrags kommt EUROSOLAR zu dem Ergebnis, dass die Große Koalition noch keinen klaren Kurs in der Energiepolitik eingeschlagen hat. „Der Koalitionsvertrag beruht an vielen Stellen auf falschen Annahmen und ist widersprüchlich“, erklärt der Vorsitzende von EUROSOLAR Deutschland Dr. Axel Berg. Der wesentliche Fehler des Koalitionsvertrags bestehe in der Annahme, es wäre der Zubau dezentraler Erneuerbarer Energien gewesen, der mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) eine Kostendynamik ausgelöst hätte. „Die tatsächlichen Energiekostentreiber, Heizöl und Autokraftstoff werden jedoch im Koalitionsvertrag gar nicht als solche angesprochen", so Berg.

IPPNW-Kommentar zum Koalitionsvertrag

Anschlag auf die Energiewende und Rückschritte für den Frieden

IPPNW-Kommentar zum KoalitionsvertragRot-Schwarz will die Energiewende ausbremsen, die Bundeswehr als Interventionsarmee etablieren, Beschlüsse in der Abrüstungspolitik zunichte machen und weiter auf Abschreckung gegenüber Flüchtlingen setzen. „Mit Sorge stellen wir fest, dass wichtige Vereinbarungen zwischen CDU/CSU und SPD einen Rückschritt im Vergleich zum Koalitionsvertrag der schwarz-gelben Koalition darstellen“, erklärt die IPPNW-Vorsitzende Susanne Grabenhorst.

Infobrief 29/13

Klimakonferenz Warschau: Nicht das von allen erwartete Ergebnis

Das Ergebnis der Klimakonferenz Warschau bleibt weit hinter den Erwartungen zurück.Es ist nicht zu fassen: Tausende Menschen fliegen seit Jahren auf die weltweiten UN-Klimaverhandlungen. Sie alle wissen im Vorhinein, dass es keine Vereinbarung geben wird, die wirksamen Klimaschutz durchsetzt. So auch diesmal wieder in Warschau. Immerhin haben die Nichtregierungsorganisationen (NGOs) diesmal mit ihrem protestierenden Auszug ein richtiges und überfälliges Signal gesetzt. Sie wollen aber nächstes Jahr wieder nach Paris kommen, obwohl sie alle doch heute schon absehen können, dass es auch dort nichts Konstruktives zum Klimaschutz geben wird, genauso wie in den letzten 20 Jahren. Selbst das Kyoto-Protokoll von 1997 hatte ja keinerlei Klimaschutz gebracht. Und nun gelten alle Hoffnungen auf einer Nachfolgevereinbarung zu Kyoto in Paris. Wie soll denn so der Klimaschutz in die Welt kommen?

Infobrief 28/13

SPD Mitglieder entscheiden über Energiewende

SPD Mitglieder können wie Wiechen stellen.Das bisherige Verhandlungsergebnis der Energie AG von Union und SPD ist geprägt von vielen Verschlechterungen für die Branche der Erneuerbaren Energien. Vergütungsverschlechterungen und vor allem massive Einschränkungen der verfügbaren genehmigungsfähigen Flächen drohen, insbesondere im Süden, den Windkraftausbau fast zum Erliegen zu bringen und im Norden die Offshore-Windenergie massiv einzudämmen. Ausgerechnet im Bundesland Bayern, das wegen seiner großen Fläche das bundesweit größte Potential zur Windstromgewinnung hat, will der bayerische Ministerpräsident Seehofer mit seiner in den Koalitionsentwurf hinein verhandelten Länderöffnungsklausel den Windkraftausbau faktisch beenden: Denn seine Vorstellung von 2 000 Metern Abstand der Windkraftanlagen zur Wohnbebauung würde für die Windkraft in Bayern keine Flächen mehr zulassen. Im Entwurf des Koalitionsvertrages stehen keinerlei Vorschläge wie der Niedergang der Photovoltaik-, Biogas- und Biokraftstoffbranche aufgefangen und die Investitionen wiederbelebt werden sollen.