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NDR Dokumentation beschreibt Skandal um Bayer-Medikament

"Das Lipobay-Desaster":

Mehr als 100 Todesfälle werden mit dem Cholesterin-Senker Lipobay von Bayer in Verbindung gebracht – die meisten davon in den USA. Es gibt Schätzungen, die weit darüber hinaus gehen. Hunderte amerikanische Anwälte haben sich formiert und bereiten eine Milliarden-Klage gegen den deutschen Pharma-Konzern vor. Doch Bayer gibt sich selbstbewusst. Der Leverkusener Chemie-Gigant macht geltend, er habe sich bei Entwicklung und Vermarktung des gut verkauften Cholesterin-Senkers nichts vorzuwerfen.

Als Bayer das Medikament im August vorigen Jahres weltweit vom Markt nahm, löste das einen Schock sowohl unter Patienten und Ärzten als auch an der Börse aus. Bayers Aktienkurs rauschte in die Tiefe, denn Lipobay galt als das Erfolgsprodukt, sollte in den nächsten Jahren Milliarden-Umsätze bringen. Die NDR Reporter Christoph Lütgert und Siri Nyrop recherchierten für ihre Dokumentation "Das Lipobay-Desaster" monatelang in Deutschland und den USA. Sie sprachen mit Patienten, die sich als Lipobay-Opfer fühlen, und Hinterbliebenen, arbeiteten sich durch Tausende Seiten unveröffentlichter Unterlagen, redeten mit den Anwälten von Opfern und von Bayer, recherchierten im Bayer-Werk und bei den Behörden, die das Medikament zugelassen hatten, befragten unabhängige Experten.

Was ist schief gelaufen, wer trägt Schuld an dem Desaster, haben Einzelne oder ein ganzes System versagt? Wie konnte es zu dem Fehlschlag kommen, den manche einen der größten Arzneimittel-Skandale der letzten Jahre nennen? - Mögliche Antworten darauf sendet das NDR Fernsehen am 23. Juli um 23.00 Uhr.

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