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Immer mehr US-Einzelstaaten ergreifen beim Klimaschutz die Initiative

Jürgen Trittin lobt

Bundesumweltminister Jürgen Trittin hat das vielfältige Engagement einzelner US-Staaten im Bereich des Klimaschutzes gelobt. Aufgrund der Blockade der US-Regierung beim Klimaschutz ergreifen immer mehr Bundesstaaten die Initiative. Der Westküstenstaat Washington schreibt Betreibern neuer Kraftwerke gesetzlich vor, die Emissionen um 20 Prozent zu senken. Der Nachbarstaat Oregon beschloss bereits 1996, den CO2-Ausstoß um 17 Prozent zu reduzieren. Trittin war in die US-Hauptstadt gereist, um für eine Konferenz zu erneuerbaren Energien im Juni in Bonn zu werben.

Berlin unterstützt das wachsende Bewusstsein der Bundesstaaten nicht nur mit Worten. So fördert die Bundesregierung ein solarthermisches Kraftwerk in Kalifornien mit sechs Millionen Euro. Trotzdem, so Trittin, blieben Weißes Haus und Kongress erste Ansprechpartner.

Zusammen mit Kalifornien schlossen die die beiden Staaten Oregon und Washington den "West Coast Global Warming Pact" ab. Dieser soll die untätige Bush-Regierung unter Druck setzen. Einen ähnlichen Plan verfolgen zwölf Ostküstenstaaten, die ihre CO2-Emissionen bis 2010 auf den Stand von 1990 zurückführen wollen.

In Washington können die Energieunternehmen die Senkungen auch erreichen, indem sie an anderer Stelle Treibhausgase reduzieren, zum Beispiel Wiederaufforstungen finanzieren oder Busse mit Dieselmotoren auf Erdgas umstellen.

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