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umwelt

B-Klasse Electric Drive reduziert CO2-Emissionen um bis zu 64 Prozent

Mercedes B-Klasse: Electric Drive erhält Umweltzertifikat

Mercedes ist umweltfreudlich und erhält ein Zertifikat dafürStuttgart. Lokal emissionsfrei, im Lebenszyklus mit bis zu 64 Prozent weniger CO2-Emissionen als der vergleichbare Benziner B 180 deutlich klimafreundlicher, großzügig bei Platzangebot und Reichweite (200 km), dabei dynamisch auf der Straße (132 kW Leistung): Die B-Klasse Electric Drive überzeugt auf vielen Feldern. Die hohe Umweltverträglichkeit bestätigten jetzt auch die neutralen Prüfer des TÜV Süd: Der elektrisch angetriebene Sports Tourer von Mercedes-Benz erhielt das Umweltzertifikat nach ISO-Richtlinie TR 14062. Die Auszeichnung basiert auf einer umfassenden Öko-Bilanz der B-Klasse Electric Drive, bei der jedes umweltrelevante Detail dokumentiert wird.

Pressemitteilung Germanwatch zum Abschluss der Weltklimakonferenz

Klimagipfel in Lima ist eine verpasste Gelegenheit

Lima (14. Dez. 2014). Die heute zu Ende gegangene Weltklimakonferenz in Lima (Peru) bewertet die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch als verpasste Gelegenheit, einige entscheidende Fragen zur Zukunft des internationalen Klimaschutzes schon jetzt zu klären. "Das Ergebnis sorgt nicht für die notwendige Dynamik auf dem Weg zu einem neuen Klimaabkommen, das in einem Jahr in Paris verabschiedet werden soll", sagt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. „In Lima wurden zwar einige Fragen auf dem Weg nach Paris geklärt. Doch die Regierungen haben die Gelegenheit verpasst, hier schon die Weichen zu einem ehrgeizigen Abkommen in Paris zu stellen, das den Klimawandel wirksam begrenzt und die Verletzlichsten schützt." Bals ergänzt: "Es ist nicht gelungen, den klimapolitischen Schwung der vergangenen Monate für Entscheidungen zu nutzen. Ein Jahr vor der entscheidenden Konferenz in Paris waren die meisten Regierungen nicht bereit, ihre Trümpfe auf den Tisch zu legen und sind in altbekannten Verhandlungspositionen verharrt.“

Coordination gegen BAYER-Gefahren (CBG)

Neue TDI-Anlage: Umweltverbände bekräftigen Kritik

Coordination gegen BAYER-Gefahren (CBG) über die Neue TDI-Anlage: Umweltverbände bekräftigen Kritik Der Bund für Umwelt und Naturschutz NRW und die Coordination gegen BAYER-Gefahren erneuern ihre Kritik an der TDI-Produktion in Dormagen. Die Anlage wird heute im Beisein von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und BAYER-Chef Marijn Dekkers eröffnet. In Dormagen wird heute eine Anlage zur Produktion von Toluylen-Diisocyanat (TDI) mit einer Jahreskapazität von 300.000 Tonnen eröffnet. Die Chemikalie dient als Vorprodukt für Polyurethan-Weichschäume, die zum Beispiel in Autositzen und Matratzen verwendet werden.

BUND gibt Stellungnahme ab

EU erwartet Antwort wegen zu hoher Stickoxid-Werte

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Landesverband Rheinland-Pfalz e.V. mahnt die Umsetzung wirksamer Maßnahmen zur Minderung der Stickstoffdioxidbelastungen (NO2) in den Städten in Rheinland-Pfalz an. Die EU erwartet diese Woche eine Antwort auf die Frage mit welchen Maßnahmen der Grenzwert zukünftig eingehalten werden soll. Da die Schadstoffe in erster Linie aus dem motorisierten Verkehr stammen, müssen sie dort in auch verstärkt gemindert werden.

Germanwatch: Gipfel von New York hat Klimaschutz weltweit wieder auf die Tagesordnung gesetzt

Neues Klimaabkommen ist in Sicht - Lackmustest für Hendricks Ankündigungen

Germanwatch: Gipfel von New York hat Klimaschutz weltweit wieder auf die Tagesordnung gesetzt. 2015 neues Klimaabkommen weltweitBeim UN-Klimagipfel in New York haben sich die 120 anwesenden Staats- und Regierungschefs zu dem Ziel bekannt, Ende nächsten Jahres ein Klimaabkommen mit Verpflichtungen für alle Staaten abzuschließen. „Dieser Gipfel hat die Weichen gestellt: Ein neues Klimaabkommen im Dezember 2015 in Paris ist nun sehr wahrscheinlich", sagt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch. "Besonders wichtig ist, dass China und die USA nicht nur zusagten, die 2009 in Kopenhagen angekündigten Klimaziele zu erreichen, sondern auch auf ein neues Abkommen drängten. China will Anfang nächsten Jahres ankündigen, wann das Land mit dem höchsten CO2-Ausstoß den Scheitelpunkt der Emissionen erreichen wird. Zudem wollen auch die USA neue Klimaziele vorlegen."

Commerzbank stellt Firmenfahrräder zur Verfügung

Commerzbank Mobilität: Fahrradangebot für Mitarbeiter ausgebaut

Commerzbank Mobilität: Fahrradangebot Seit Anfang September dieses Jahres stehen Commerzbank-Mitarbeitern an fünf Frankfurter Standorten 50 Firmenfahrräder kostenlos zur Verfügung, die für dienstliche Fahrten zu anderen Standorten oder Kundenterminen genutzt werden können. Frank Annuscheit, im Vorstand der Commerzbank für Personal und Services zuständig: "Die Firmenfahrräder sind nach unserem Fahrradleasing ein weiterer Baustein im innovativen Fahrradangebot für Mitarbeiter. Damit setzt die Commerzbank ein deutliches Zeichen in Sachen Umweltschutz und Mobilität. Unser Ziel ist es, die Umwelt durch eine niedrigere CO2-Bilanz zu entlasten und gleichzeitig die Gesundheit unserer Mitarbeiter zu fördern."

Zusammenarbeit in Landschaftspflegeverbänden

Umweltminister Dr. Marcel Huber zieht positive Bilanz

Das vor über 25 Jahren in Kelheim und Mittelfranken gegründete Modell der Landschaftspflegeverbände, eines gleichberechtigten Zusammen­schlusses von Naturschützern, Landwirten und Kommunalpolitikern, hat sich bei der Entwicklung unserer Landschaften bewährt. Dies war die Bilanz, die der Bayerische Umweltminister Dr. Marcel Huber und Vertreter aller drei in den Landschaftspflege­verbänden eingebundenen Interessengruppierungen anlässlich des Bayerischen Landschaftspflegetags im Kloster Weltenburg über ihre Zusammenarbeit in Landschafts­pflege­verbänden zogen.

Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt erklärt

Über Bad Bank und Hinterlassenschaften der Atomwirtschaft

Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt erklärt zu bisherigen Erfahrungen mit der Finanzierung von Hinterlassenschaften der Atomwirtschaft: „Wenn jetzt über eine ‚Bad Bank‘ mit beschränkter Haftung der Stromkonzerne diskutiert wird, dann ist es hilfreich, sich einmal die bisherigen Erfahrungen mit der Abwicklung von Atomprojekten anzusehen. Wir stellen fest: Üblich ist, dass die Kosten explodieren. Üblich ist auch, dass die Atomwirtschaft nur sehr begrenzt oder gar nicht haftet und die Abrisskosten auf den Staat abgewälzt werden. Deshalb warnen wir davor, jetzt eine Rechtskonstruktion zu wählen, die die Haftung der AKW-Betreiber begrenzt und am Ende für die Steuerzahler teuer wird.“

Endlich den Klimaschutz ernst nehmen in Rheinland-Pfalz und den Kommunen!

Weltklimarat IPCC in Berlin | Empfehlungen zur Bekämpfung des Klimawandels

Gestern hat der Weltklimarat IPCC in Berlin seine Empfehlungen zur Bekämpfung des Klimawandels abgegeben mit klaren Signalen an die Politik. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) Landesverband Rheinland-Pfalz nimmt dies zum Anlass, auf Bundes- wie auf Landes- und kommunaler Ebene an die Entscheidungsträger zu appellieren, den Klimaschutz endlich ernst zu nehmen. „Wir sind in der Pflicht, die viel zu hohen Pro-Kopf-Emissionen an Treibhausgasen bei uns zu verringern", so BUND-Landesvorsitzender Harry Neumann. "Wenn wir in den reichen Staaten beim Klimaschutz versagen, wird sich die Erdatmosphäre um deutlich mehr als zwei Grad erwärmen. Der Weg in eine CO2-arme Wirtschaft und die Veränderung unseres verschwenderischen Lebensstiles sind ohne Alternative. Sonst werden Überschwemmungen, Dürren, Hurrikans und andere Wetterextreme mit all ihren katastrophalen Folgen weiter zunehmen. Leider haben das viele Regierungsmitglieder und auch kommunale Entscheidungsträger noch nicht hinreichend in ihr Handeln einbezogen, die z.B. weiterhin auf neue Bau- und Gewerbegebiete sowie den Neubau von Straßen setzen. Auch der Entwurf des rheinland-pfälzischen Klimaschutzgesetzes ist zu wenig ambitioniert und muss deutlich nachgebessert werden", betont Harry Neumann.

Alter Elbtunnel - Sanierung strecken und freie Fahrt für den Radverkehr

Radfahren in Hamburg | Freie Fahrt fürs Rad

Der Elbtunnels wird nicht fertig. Radfairen in der Hansestadt Hamburg nur eingeschränkt möglich.Der Senat bekommt die Kosten bei der Sanierung des Alten Elbtunnels nicht in den Griff. Die Grünen fordern, die Sanierung zu strecken, damit die Kosten nicht wichtige Infrastrukturmaßnahmen im Hafen gefährden. Die Überlegungen für eine Fahrradfahrer-Maut lehnen die Grünen ab. Da diese Elbquerung als Teil der Veloroute 11 vor allem für den Radverkehr wichtig ist, könnte die befahrbare Röhre für den Autoverkehr gesperrt werden.

Akiko Yoshida sprach über die Lage in Fukushima

Freiburg: AntiAtomGruppe und U-AStA hatten eingeladen

Aus eigener Anschauung berichtete die Japanerin Akiko Yoshida am Montag Abend über die aktuelle Lage in der Präfektur Fukushima und den angrenzenden radioaktiv kontaminierten Gebieten. Wegen der unzureichenden Nachrichtenlage, die wegen der intransparenten Informationspolitik der japanischen Regierung und des Betreiberkonzerns TEPCO auch drei Jahre nach Beginn des Super-GAU im Atomkraftwerk Fukushima Daiichi noch in Europa herrscht, war der Vortrag von Frau Yoshida in einem Hörsaal der Albert-Ludwigs-Universität gut besucht. Veranstalter waren neben U-AStA und Anti-Atom-Gruppe Freiburg auch der Deutsch-Japanische Kulturverein, BUND, ECOtrinova, attac und das Friedensforum Freiburg.

Essen, Trinken und Genuss – hätten Sie‘s gewusst?

Woran kann man Bärlauch sicher erkennen?

Wer im Frühjahr selbst Bärlauch sammelt, sollte die Blätter genau kennen. Diese können nämlich leicht mit Herbstzeitlosen- oder Maiglöckchenblättern verwechselt werden. Beide Pflanzen gelten als hochgiftig. Das wichtigste Unterscheidungsmerkmal ist der Geruch. Bärlauchblätter riechen intensiv nach Knoblauch, besonders wenn man sie zwischen den Fingern reibt. Die Blätter der Herbstzeitlosen und Maiglöckchen sind dagegen geruchlos. „Wer sich nicht wirklich gut auskennt, sollte keinesfalls ein Risiko eingehen und auf das Sammeln von wildem Bärlauch verzichten“, rät Heidrun Schubert, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale Bayern.

ECA Watch Österreich/ECA Watch Austria

Andritz AG erhält Publikumspreis Schandfleck 2013

Gestern Abend wurde der Andritz AG der Publikumspreis des „Schandfleck 2013“ wegen ihrer Beteiligung am ökologisch und sozial problematischen Staudamm-Projekt Xayaburi in Laos, sowie den Staudämmen Belo Monte in Brasilien und Ilisu in der Türkei, verliehen. Anfang der Woche hat das Unternehmen bereits einen weiteren Vertrag für die Teilnahme an einem zerstörerischen Mega-Projekt gezeichnet: einer gigantische Zellstofffabrik im Regenwaldgebiet der indonesischen Insel Sumatra. Diese neue Projektbeteiligung unterstreicht, dass Andritz den Negativ-Preis völlig zurecht bekommen hat, denn das Unternehmen beteiligt sich fortlaufend an ökologisch und menschenrechtlich verheerenden Projekten weltweit.*

BUND begrüßt Gesetzesentwurf zur Westwallstiftung

Naturschutz und Mahnmal am „Grünen Wall im Westen“ in neuer Dimension

Umweltministerin Ulrike Höfken stellte heute Mittag gemeinsam mit Finanzstaatssekretär Salvatore Barbaro den Entwurf eines Landesgesetzes zur Einrichtung einer Westwall-Stiftung vor. Der Landesvorsitzende des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Landesverband Rheinland-Pfalz Harry Neumann berichtet über die langjährigen Erfahrungen des BUND zum Erhalt der Natur sowie zur Verkehrssicherungspflicht am „Grüner Wall im Westen“. Die Wanderausstellung zum BUND-Projekt „Grüner Wall im Westen“ kann bis zum 5. März 2014 im Foyer des Umweltministeriums besucht werden.

Reform EEG: „Subvention von Klimakillern stoppen!“

CO2-Ausstoß von BAYER stagniert auf hohem Niveau

Die Chemie-Konzerne BASF und BAYER kritisierten gestern die von der Regierung geplante Abschaffung der Steuervergünstigungen für selbst produzierten Strom. Dieser war bislang von der Ökostrom-Umlage ausgenommen. Die Pläne sehen vor, dass die Industrie für neue Anlagen künftig 90 Prozent der Umlage zahlen muss. Hierzu erklärt Jan Pehrke von der Coordination gegen BAYER-Gefahren: „Die Abschaffung dieses Steuer-Privilegs ist absolut richtig. Dem Klima ist es egal, ob die emittierten Treibhausgase aus eigener Produktion oder von Zulieferern stammen. Im nächsten Schritt muss die weitgehende Befreiung großer Energieverbraucher von der Ökosteuer beseitigt werden. Klimakiller dürfen nicht weiter subventioniert werden!“.

Die Dongria Kondh feiern ihren Sieg über den britischen Rohstoffriesen Vedanta Resources

Sieg: Indien rettet “Avatar-Volk” vor Vedantas Tagebau

Mit einem sensationellen Erfolg geht das Kräftemessen zwischen Indiens “echtem Avatar-Volk” und dem britischen Rohstoffriesen Vedanta Resources zu Ende, nachdem Indiens Behörden den Plänen des Konzerns für einen Tagebau auf den heiligen Bergen des Dongria Kondh-Volkes eine Absage erteilten, wie es weitgehend berichtet wurde. Der Entscheidung gegen den Bergbau waren erstmals Konsultationen mit Dongria Kondh-Dörfern vorausgegangen, die das Gebiet um den geplanten Tagebau säumen. Die Beratungen waren von Indiens Oberstem Gericht angeordnet worden und als das erste “Umweltreferendum” Indiens bekannt geworden. Alle zwölf Dörfer, die an den Konsultationen teilnahmen, lehnten Vedantas Projekt mutig ab, obwohl sie eingeschüchtert und bedroht wurden. Die endgültige Entscheidung oblag jedoch dem Ministerium für Wälder und Umwelt. Die dramatische Niederlage Vedantas wird weltweit Auswirkungen auf Unternehmen haben, die auf dem Land indigener Völker arbeiten wollen. Es sollte auch als Warnung gelten, immer zuerst die Zustimmung der indigenen Gemeinden zu suchen.

200 Jugendliche pflanzen 4000 heimische Bäume

Waldschule für die biologische Vielfalt

Bei praktischen Arbeiten im Wald die Zusammenhänge in der Natur zu erfahren und sich über die eigenen Bezüge zur Natur klar zu werden, das ist Ziel der sogenannten Waldschule. Bereits 200 Jugendliche und junge Erwachsene haben sie seit Juni besucht und sich theoretisch und praktisch mit den Fragen des Waldnaturschutzes beschäftigt. Bisher engagierten sich die „Waldschüler“ in rund 7.000 Stunden und haben gelernt, aktiv anzupacken. Dabei wurden über 4.000 standortgerechte Bäume gepflanzt. Das Projekt „Waldschule für die biologische Vielfalt“ hat eine Förderlaufzeit von vier Jahren. Es wird vom Bundesumweltministerium (BMUB) mit fast 377.000 € Euro gefördert und vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) fachlich betreut.

Ministerpräsident Kretschmann: Emissionsfreie Autos müssen auf den Straßen präsenter werden

Ministerpräsident Kretschmann fährt Mercedes-Benz B-Klasse mit Brennstoffzellenantrieb

Der umweltbewußte MP Kretschmann fährt Mercedes mit Brennstoffzellenantrieb„Baden-Württemberg ist die Heimat des Automobils. Mit dem bewussten Einsatz emissionsfreier Technik setzen wir ein Zeichen für die Zukunft. Diese alternativen Antriebe werden schon bald aus dem Straßenbild nicht mehr wegzudenken sein“, sagte der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann bei der offiziellen Übergabe seines neuen Berliner Dienstfahrzeuges am Donnerstag (12. Dezember 2013) vor der Berliner Landesvertretung. Künftig fährt er in der Hauptstadt eine Mercedes-Benz B-Klasse F-CELL mit Brennstoffzellenantrieb. „Mit Fahrzeugen wie diesem sowie der Nutzung von erneuerbarem Strom zeigt Baden-Württemberg Umweltbewusstsein. Wir reden nicht nur von der Energiewende, sondern wir setzen sie auch praktisch um“, betonte der Ministerpräsident.

Langzeitversuch in Indien zeigt:

Biobaumwolle ist konkurrenzfähig mit Gentech-Anbau

Biobaumwolle liefert zwar weniger Ertrag als gentechnisch veränderte Baumwolle, aber die tieferen Produktionskosten machen die biologische Baumwollproduktion dennoch rentabel. Das Ergebnis hängt jedoch stark von den Umweltbedingungen ab, namentlich vom Wetter. Dies geht aus einem Langzeitversuch in Indien hervor, der von einem Expertenteam des Forschungsinstituts für biologischen Landbau (FiBL) und der lokalen Bauernvereinigung bioRe Association durchgeführt wurde. Die Ergebnisse dieser Studie sind jetzt in der Online-Fachzeitschrift PLOS ONE veröffentlicht worden.

Langzeitversuch: Grünland kann mehrfache Fläche Soja ersetzen

Veredlungsproduktion ohne Gentechnik

Unsere Fleischproduktion ist von Sojaprotein-Erzeugung aus dem Amazonas-Gebiet abhängig. Immer wieder werden neue Regenwaldgebiete zerstört, da viele Böden keinen nachhaltigen Ackerbau zulassen. Doch Regenwaldzerstörung durch unseren Fleischkonsum muss nicht sein. Grünland, eine völlig unterbewertete Ressource, kann Gensoja und andere Proteinträger restlos ersetzen. In Deutschland werden jährlich rund 3,3 Millionen Tonnen Gensoja verfüttert, das ergibt einschließlich Sojaöl einen Flächenbedarf von 1,7 Millionen Hektar. Um diese Gensojamenge zu ersetzen, ist nur ein Grünlandflächenanteil von 330.000 Hektar nötig, das entspricht der in den Jahren 2003 bis 2010 verlorengegangenen Grünlandfläche oder sieben Prozent der heutigen Grünlandfläche.