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Die Grauen schließen Ex-Bundesvorsitzenden Raeder aus

Verdacht auf Spendenbetrug

Die Seniorenpartei Die Grauen hat ihren ehemaligen Bundesvorsitzenden Norbert Raeder ausgeschlossen. Wie Parteivize Manfred Albrecht am Dienstag in Wuppertal mitteilte, wird Raeder "massives parteischädigendes Verhalten" vorgeworfen. Raeder habe offenbar seit Wochen eine Abspaltung von den Grauen geplant.

Am Wochenende hatten die Grauen in Wuppertal auf einem Sonderparteitag die Selbstauflösung ihrer Partei eingeleitet. Bis zum 17. März sollen die Mitglieder in einer Urabstimmung endgültig darüber entscheiden. Als Grund für die Auflösung der Partei gibt der Bundesvorstand Zahlungsunfähigkeit an. Wegen des Verdachts auf Spendenbetrug fordert die Bundestagsverwaltung 8,5 Millionen Euro zurück, die aufgrund des Parteienfinanzierungsgesetzes in den letzten Jahren an die Grauen geflossen sind.

Raeder hatte erst im Oktober 2007 den Vorsitz von Parteigründerin Trude Unruh übernommen und war Ende Januar von seinem Amt zurückgetreten. Am Wochenende reagierte Raeder auf den Auflösungsbeschluss des Wuppertaler Bundesparteitags, indem er mit Parteifreunden in Berlin eine neue Seniorenpartei gründete.

Die 1989 von der damaligen Bundestagsabgeordneten Trude Unruh gegründete Partei hat bundesweit noch rund 3500 Mitglieder.

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