Medizinische Versorgungszentren statt niedergelassene Ärzte
Protest gegen "industrialisierte Gesundheitsabfertigung" durch Privatkliniken
Es gebe nach wie vor eine "Unterfinanzierung" der niedergelassenen Haus- und Fachärzte. Die Behandlung in Versorgungszentren gehe vor allem zu Lasten älterer und gebrechlicher Patienten. Die Bundesregierung müsse sich klar für eine wohnortnahe und "bürokratiebereinigte" Versorgung durch Haus- und Fachärzte einsetzen, forderte Grauduszus.
Mit der Einführung fachübergreifender medizinischer Versorgungszentren soll nach Angaben der Bundesärztekammer mehr Wettbewerb im Gesundheitswesen ermöglicht werden. Unter dem Dach dieser Zentren sind in der Regel mehrere Ärzte unterschiedlicher Fachrichtungen tätig. Träger solcher Einrichtungen können auch Kapitalgesellschaften sein.
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Am 19. Sep. 2008 unter:
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