holzschutzmittel
Worum es sich handelt
ADS | ADHS - Symptome durch Umweltgifte verursacht?
Beim Thema ADS bzw. ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung) entfachen sich oft sehr schnell die Diskussionen in der Öffentlichkeit. Rasch entstehen dabei hitzige Debatten über das Für und Wider der Medikation (Ritalin) oder auch über die Gründe und Ursachen für das von der Norn abweichende und störende Verhalten der betroffenen Kinder. Gleichwohl: Bei allen Problemen, die auch in den wissenschaftlichen Diskursen über ADHS herrschen, kann dieses Thema nur nüchtern und sachlich angegangen werden. Doch in der gesamten Diskussion über das Phänomen ADHS kommt zumeist eine wichtige Ursache zu kurz: Schadstoffe als Risikofaktoren der ADHS.
Ganzheitlich therapieren
ADHS kritisch betrachtet
Pippilotta Viktualia Rollgardina, Tochter des Kapitäns Ephraim Langstrumpf – ein aufmümpfiges Mädchen, individuell, eigensinnig, skeptisch gegenüber Autoritäten, manchmal zornig, manchmal weise und meistens mit einem Schalk im Nacken. Für ihr Werk über die Abenteuer des rothaarigen Mädchens bekam Astrid Lindgren den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels, den Alternativen Nobelpreis, den Internationalen Jugendbuchpreis, die Hans-Christian-Andersen-Medaille, die Große Goldmedaille der Schwedischen Akademie, den Schwedischen Staatspreis für Literatur und die Deutsche Jugendliteraturpreis-Prämie. Und neben all diesen Auszeichnungen gewann die schwedische Kinderbuchautorin unzählige Kinderherzen mit ihren Geschichten, die auch heute noch in Zeiten von Playstation und durchorganisierten Tagesabläufen gerne und oft (vor-)gelesen werden.
Weichmacher im Urin aller Kinder
Umweltbundesamt stellt Studie über Schadstoff- und Lärmbelastung bei Kindern vor
14 Prozent der 8- bis 14jährigen Kinder in Deutschland weisen eine Gehörschädigung auf. Bei 3 Prozent liegt ein erster Hörverlust vor, 6 Prozent fühlen sich nach Angaben ihrer Eltern durch Straßenlärm gestört und 5,5 Prozent von Fluglärm. Zu diesen Ergebnissen kommt eine deutschlandweite Erhebung des Umweltbundesamtes (UBA) zur Umweltbelastung von Kindern, die UBA-Präsident Andreas Troge am 28. August in Berlin zusammen mit dem Jahresbericht 2006 seines Hauses vorstellte. Weichmacher für Kunststoffe waren laut UBA im Urin aller Kinder nachweisbar.
Verordnung beschlossen
Biozide künftig meldepflichtig
Das Bundeskabinett hat am Mittwoch eine Meldepflicht für Biozid-Produkte wie Holzschutz- und Desinfektionsmittel beschlossen. Nach der sogenannten "Biozid-Meldeverordnung" dürfen nur noch Biozid-Produkte verkauft werden, deren Wirkstoffe für das entsprechende EU-Prüfprogramm gemeldet worden sind.
Bundesumweltministerium
Hintergrundbelastung der Bevölkerung mit Dioxin ist offenbar rückläufig
Das Bundesministerium für Umwelt hat sich mit einem schlichten "Info-Papier" in die aktuelle Diskussion um das Umweltgift Dioxin eingebracht. Die Bekämpfung des Umweltgiftes sei seit Jahren Ziel einer erfolgreichen Umweltpolitik. Insgesamt habe die Hintergrundbelastung der Bevölkerung mit Dioxin in den letzen Jahren um etw 60 Prozent abgenommen. Der Gehalt an Dioxinen in der Muttermilch sei seit Anfang der 90er Jahre auf unter 50 Prozent der Werte aus den 80er Jahren gesunken. Die Reduktionen wurden nach Angaben des Ministeriums mit klassischen Instrumenten der Umweltpolitik wie Grenzwerten und Verboten erreicht.
Warnhinweise
Schädliche Holzschutzmittel jetzt eindeutig gekennzeichnet
Ab Freitag müssen Holzschutz-, Desinfektions- und Schädlingsbekämpfungsmittel (so genannten Bioziden) eindeutig mit Warnhinweisen versehen sein. Der Gesetzgeber schreibe nunmehr Warnsymbole, Hinweise zu Schutzmaßnahmen sowie zur umweltgerechten Entsorgung vor. "Käufer können nun an orange-schwarzen, quadratischen Gefahrensymbolen mit Andreaskreuz oder gar Totenkopf auf dem Etikett erkennen, dass hier Giftiges und Gesundheitsschädliches in ihre Hände gerät", stellt die Verbraucherzentrale NRW die Neuerungen vor.
Bayer
Die Gegenanträge zur Hauptversammlung
Die Coordination gegen Bayer-Gefahren wirft dem Chemie-Riesen diverse Missstände vor und hat für die Hauptversammlung des Unternehmens Gegenanträge eingereicht. ngo-online dokumentiert deren Wortlaut:
Gesundheitsgefahr
Chemikalien vergiften den Alltag
Auf die Gesundheitsgefahr durch gefährliche und ungeprüfte Chemikalien im Alltag hat der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) aufmerksam gemacht und eine neue Chemikalienpolitik gefordert, die am Schutz der Verbraucher ansetzt. Es sei ein Skandal, dass 99 Prozent der in der EU vermarkteten Chemikalienmenge aus Stoffen bestehe, die nie ein offizielles Anmeldeverfahren durchlaufen hätten. Die Politik reagiere erst dann, wenn Menschen bereits erkrankt oder Schäden eingetreten seien. Eine weit reichende Regelung zum Schutz der Verbraucher müsse über die geplante Strategie zur Registrierung, Evaluation und Autorisierung von Chemikalien (REACH) hinausgehen.
Umwelt-Survey
Belastung der Bevölkerung mit Umweltschadstoffen ist gesunken
Das Umweltbundesamt (UBA) veröffentlicht die Ergebnisse der 3. Umwelt-Studie zur Ermittlung von Schadstoffbelastungen der Bevölkerung in Deutschland. Aus dem Erhebungszeitraum 1997 bis 1999 stehen jetzt repräsentative Daten - zu durchschnittlichen Schadstoffgehalten in Blut und Urin zur Verfügung. Die Ergebnisse belegen: Die Arsen-, Blei-, Cadmium- und Quecksilberbelastung der Bevölkerung in Deutschland ist gegenüber früher erhobenen Daten weiter zurückgegangen. Zu erklären ist dies vor allem durch Rückgang der Belastung der Luft und der Nahrung mit diesen Stoffen.
Umweltgifte
Umweltgefährliche Chemikalien erhalten neues Gefahrensymbol
Ab Dienstag müssen alle Chemikalien, die mögliche Gefahren für die Umwelt bergen, mit einem eigenen Warnsymbol und dem Wort "umweltgefährlich" gekennzeichnet sein. Bei dem Zeichen handelt es sich um einen toten Fisch und einen abgestorbenen Baum auf orangem Hintergrund. Das Symbol ist EU-weit gültig. Die möglichen Umweltauswirkungen beim Umgang mit gefährlichen chemischen Produkten waren für den Konsumenten bisher nicht in Form eines Gefahrensymbols und aus eigenen Warnhinweisen ersichtlich, teilte das österreichische Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft in einer Aussendung mit.
Warnung vor hormonell wirksamen Pestiziden und Bioziden
Chemikalien in Haus und Garten gefährden die Gesundheit
Tausende Tonnen Pestizide und Biozide werden in Deutschland jährlich auf Feldern, in Gärten oder Wohnräumen eingesetzt, um Menschen, Pflanzen, Lebensmittel und Gebrauchsgegenstände vor Schädlingen zu schützen. Doch viele Stoffe sind hochgiftig, beeinträchtigen den Hormonhaushalt und können dadurch die menschliche Gesundheit und die Umwelt schädigen. Säuglinge und Kleinkinder sind besonders betroffen. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie, die der WWF und die Verbraucher-Zentrale NRW heute vorgestellt haben. Die Studie beruht auf aktuellen Daten der Europäischen Kommission und des Bundesinstituts für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin (BGVV).
Umweltgifte
Holzschutzmittel und Schwermetalle können unfruchtbar machen
Umweltgifte im Körper können Frauen unfruchtbar machen. Darauf weist die bundesweit tätige Arbeitsgemeinschaft der Umwelt-Apotheker (AAU) hin. Verdächtig sind Holzschutzmittel, aber auch Schwermetalle und andere Chemikalien. "Wir erleben immer wieder Fälle, in denen Frauen von Arzt zu Arzt gegangen sind, weil sie keine Kinder bekommen können", sagt Thomas G. Stiegler, Sprecher der AAU. "Nach einem intensiven Beratungsgespräch stellt sich dann heraus, dass die Frau in einem Haus wohnt, in dem die Decken mit Holz verkleidet sind". Das ist für die Umwelt-Apotheker ein Alarmsignal. Stiegler: "Bis in die 80er Jahre hinein wurden Holzschutzmittel verwendet, die für Menschen hoch giftig sein können. Das kann für schwere Gesundheitsprobleme sorgen und wird eben auch mit Unfruchtbarkeit in Verbindung gebracht".
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