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Jugendunruhen in Europa von Jürgen Meyer

Soziale Unruhen und andauernde Randale in London

Soziale Unruhen und andauernde Randale in London. Nachdem soziale Unruhen die arabische Welt erschütterten und den Arabischen Frühling auslösten, fanden dann auch massive Jugendproteste in Israel und jetzt auch in Europa statt. In London ebbt die Gewalt seit Tagen nicht ab, nachdem ein 29 jähriger Familienvater am Donnerstag von der Polizei erschossen wurde.

Atombomben für alle?

Londoner Institut warnt vor Konsequenzen aus Scholz' Atomwaffen-Vorstoß

Die Vorstoß des CDU-Politikers Rupert Scholz nach atomarer Bewaffnung der Bundeswehr stößt beim Internationalen Institut für Strategische Studien (IISS) in London auf massive Kritik. "Wer vorschlägt, noch mehr Atombomben zu bauen, fährt genau in die falsche Richtung", sagte IISS-Atomwaffenexperte Mark Fitzpatrick der "Rheinischen Post". Als Konsequenz könnte das Wettrüsten angeheizt werden nach dem Motto: "Na, wenn jetzt sogar die Deutschen Atombomben bauen, dann wollen wir auch welche haben."

Bedeutung der Rüstungsexporte

Internationale Messe für Verteidigungssysteme in London

Am Freitag ging die weltgrößte Internationale Messe für Verteidigungssysteme und –ausrüstung (DSEi) zu Ende. 20.000 Besucher aus aller Welt konnten sich aus nächster Nähe die neueste Militär-, Schiffs- und Luftfahrttechnologie anschauen, die etwa 1000 Unternehmen aus 30 Ländern präsentierten. Britische Friedensgruppen protestierten während der Woche in vielen Demonstrationen und gewaltfreien Aktionen gegen die Messe, da die dort gezeigte Technologie vor allem kriegerischen Zwecken diene.

Anti-Terror-Krieg

Londoner Polizei soll Menezes grundlos erschossen und gelogen haben

Der in London von der Polizei wegen Terrorverdachts erschossene Jean Charles de Menezes hat sich offenbar nicht verdächtig verhalten. Britische Medien brachten am Mittwoch Ergebnisse der Untersuchung in Umlauf, die Gegenteiliges vermuten lassen. Neue Informationen zu der irrtümlichen Erschiessung eines Brasilianers belasteten die Londoner Polizei stark, schreibt die "Neue Zürcher Zeitung" in ihrer Online-Ausgabe. Britische Zeitungen hätten bisherige Angaben der Behörden widerlegt, wonach der Brasilianer sich verdächtig verhalten hätte.

Finaler Rettungsschuss

Londoner Polizei hat offenbar unschuldigen Brasilianer erschossen

Der Mann, den die Londoner Polizei am 22. Juli erschossen hatte, war offenbar kein Terrorist. Der 27 Jahre alte Brasilianer, Jean Charles de Menezes, lebte seit drei Jahren in London und arbeitete dort als Elektriker. Am vergangenen Freitag war er aus einem polizeilich überwachten Haus gekommen und ist mit dem Bus zum U-Bahnhof Stockwell gefahren. Beim Aussteigen aus dem Bus stellten ihn Polizisten in Zivil mit gezogener Waffe. Vermutlich aufgrund seiner Erfahrungen in Brasilien rannte de Menezes daraufhin in den Bahnhof und sprang in ein offenstehendes Abteil eines Zuges. Drei Männer der Zivilstreife sind hinter ihm hergerannt, warfen de Menezes auf den Boden und schossen ihm aus nächster Entfernung fünfmal in den Kopf. Die Londoner Polizei bezeichnete die Tötung zwischenzeitlich als Tragödie. Dessen ungeachtet bezeichnete der Vizechef des Bundes Deutscher Kriminalbeamter (BDK), Wilfried Albishausen, den "finalen Rettungsschuss" auch in Deutschland als Instrument der Terrorbekämpfung.

In Zivil

Londoner Polizei erschießt Verdächtigten

Die Polizei hat am Freitag in der Londoner U-Bahn einen Verdächtigen erschossen. Der Mann sei im Zusammenhang mit einer Anti-Terroraktion verfolgt worden und habe am Vormittag die U-Bahn-Station Stockwell betreten, sagte der Londoner Polizeichef Ian Blair am Nachmittag. Der Verdächtige habe sich geweigert, den Aufforderungen der Polizei zu folgen und sei daraufhin erschossen worden.

Terroranschläge

Vier Exposionen - wenige Verletzte in London

Genau zwei Wochen nach den Londoner Terroranschlägen hat es am Donnerstag in der britischen Hauptstadt wiederum vier Explosionen in öffentlichen Verkehrsmitteln gegeben. Es gab einige wenige Verletzte.

Terroranschlag in London

Londoner Attentäter sind offenbar britische Staatsbürger

Die britische Polizei hat am Mittwoch bekannt gegeben, dass sie die Identität der Attentäter identifiziert habe. Es handele sich um vier britische Staatsangehörige pakistanischer Herkunft, die aus Leeds und Luton stammten. Vermutlich sind sie bei den Anschlägen selbst ums Leben gekommen. Die mutmaßlichen Attentäter seien bisher nicht polizeilich bekannt gewesen.

Erschütterung

Terroranschläge in London fordern mindestens 33 Menschenleben

Bei mehreren Explosionen in der Londoner U-Bahn und in einem Linienbus sind am heutigen Donnerstag mindestens 33 Menschen ums Leben gekommen und mehrere hundert verletzt worden. Der Anschlag löste in Paris, Washington und Berlin verstärkte Sicherheitsvorkehrungen aus. In einem Internetforum tauchte ein Bekennerschreiben des islamischen Terrornetzes El Kaida auf. Darin hieß es, die Anschläge sollten die "Kreuzfahrerregierung" Großbritanniens wegen ihres Truppeneinsatzes in Afghanistan und im Irak treffen. Die Echtheit des Schreibens wird noch geprüft.

Größte Friedensdemonstration in Großbritanniens Geschichte

London: 250000 protestierten gegen neuen US-Angriff auf Irak

Am Samstag nachmittag fand in London die bisher größte Friedensdemonstration in der Geschichte des Landes statt. Offizielle Zahlen sprachen von 150000, die Veranstalter dagegen von 300000 Teilnehmern. Organisiert wurde die Demonstration von einem breiten Bündnis aus Friedensinitiativen, diversen trotzkistischen Parteien und Gewerkschaften. Unterstützt wurde die Manifestation von der traditionsreichen pazifistischen Campaign for Nuclear Disarmament (CND).