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mobilität

Auto, Outo, Out

Elektromobilität soll Autoindustrie retten

Eins ist deutlich geworden in der Debatte um das Elektroauto: Auch wenn das Geld noch so knapp ist, für die Autoindustrie stehen immer noch Milliarden zur Verfügung. Vielleicht möchte die FDP ja das Elterngeld streichen, um diese Milliarden finanzieren zu können. Als wenn es der Autoindustrie schlecht gehen würde, in Wirklichkeit sprudeln die Gewinne. Audi hatte im ersten Quartal 2011 über eine Milliarde Euro Gewinn gemacht, Porsche meldet auch einen satten Gewinn, Mercedes sowieso und Volkswagen meldete für 2010 einen Rekordgewinn von 7,2 Milliarden Euro. Allein schon deshalb eigentlich kein Grund für neue Subventionen.

"CO2-Kennzeichnung begünstigt schwere Geländewagen"

Gipfel für Elektromobilität

Ein wirklicher Aufbruch sieht anders aus. Beim so genannten Elektromobilitätsgipfel der Bundesregierung mit der Industrie zur Etablierung einer "Nationalen Plattform Elektromobilität" wurde am Montag (3. Mai) in Berlin vereinbart, bereits zugesagte Forschungsmittel bis 2013 gezielt in die Entwicklung des Elektroautos stecken. Erst nach der Erarbeitung eines Elektromobilitätskonzepts soll über "den konkreten Umfang von Beiträgen zur Förderung von Forschung und Entwicklung" entschieden werden. "Wer heute nicht die Elektro-Mobilität entwickelt und zur Marktreife führt, der wird in wenigen Jahren hintendran sein. Die Welt schläft nicht", so Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Die Grünen sprachen von einem Gipfel "auf Talkshow-Niveau: eine Mega-Inszenierung ohne Substanz mit viel unverdientem Selbstlob". Es gebe keine zusätzlichen Forschungsmittel, keine Kaufprämie und keine Verpflichtung der deutschen Autoindustrie eine Million deutsche Elektroautos bis 2020 auf die Straße zu bringen", kritisierte der Verkehrspolitiker Winfried Hermann (Grüne). Die jetzt eingerichtete nationale Plattform sei bereits vor einem Jahr angekündigt worden. Schlimmer noch sei aber, dass im Windschatten des populären Themas Elektromobilität VDA-Präsident Matthias Wissmann weitgehend unbemerkt seine Lobbyinteressen für die Premiumklasse habe durchsetzen können. "Die von Frau Merkel heute verkündeten Eckpunkte für eine neue CO2-Kennzeichnung begünstigen schwere Geländewagen", so Hermann. "Audi Q 7 und Porsche Cayenne werden zu Öko-Mobilen umetikettiert."

"Nationale Plattform Elektromobilität"

Scheer für Förderung von Elektroautos

Spitzenvertreter aus Politik und Wirtschaft wollen am Montag (3. Mai) in Berlin eine "Nationale Plattform Elektromobilität" zu beschließen. Im Entwurf der Abschlusserklärung ist nach Angaben der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) zwar von einer Million Elektrofahrzeugen bis 2020 auf Deutschlands Straßen die Rede, nicht aber, dass diese "aus heimischer Produktion" stammen sollen. Zudem bestätige sich, dass die Industrie ohne weitere Subventionen, Kaufprämien oder Forschungsförderungen auskommen müsse. Der Präsident der Europäischen Vereinigung für erneuerbare Energien (EUROSOLAR), Hermann Scheer, forderte unterdessen weitaus "mehr Tempo für Elektromobiltät", in der Erwartung, dass bald Wind- und Solarstrom die Autos auf deutschen Straßen antreibt. Die bisherigen, noch auf die Große Koalition zurückgehenden Ansätze der Bundesregierung, bestehen nach Auffassung von Scheer aus zu vielen Absichtserklärungen. "Da wird noch getestet, was andernorts - von China bis Japan, den USA bis Frankreich - schon im direkten Übergang in die Serienproduktion ist", kritisiert Solar-Vorkämpfer Scheer. In seinem Konzept sind bis zum Jahr 2020 bereits 10 Millionen Elektroautos vorgesehen.

Schwerpunkt Mobilität

Ministerium und Verbraucherverbände starten Klimakampagne

Bundesregierung und Verbraucherverbände wollen die Bürger von den Kostenvorteilen klimaverträglicher Initiativen überzeugen. Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) stellte dazu am Montag in Berlin zusammen mit dem Bundesverband der Verbraucherzentralen eine bundesweite Informations- und Beratungskampagne vor. Private Haushalte hätten ein riesiges Potenzial bei der Einsparung von CO2-Emissionen, sagte Gabriel. Jeder Verbraucher solle erfahren, dass sich Klimaschutz auch auszahle. Schwerpunkt der Aktion ist der Bereich Mobilität.

Flexibilität und Mobilität

Arbeitgeber wollen nicht mehr für Wegeunfälle zahlen

Die Arbeitgeber fordern die große Koalition auf, Unfälle auf dem Weg von und zur Arbeit aus der gesetzlichen Unfallversicherung zu streichen. Auf Wegeunfälle habe der Arbeitgeber keinen Einfluss, sagte Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt am 29. Mai in Berlin zur Begründung. Durch die Ausgliederung könnte die Unfallversicherung langfristig um rund ein Fünftel der Leistungsausgaben entlastet werden.

Schreiben an BUND

Pischetsrieder verspricht statt 3-Liter-Auto eine "nachhaltige Mobilität"

VW-Chef Bernd Pischetsrieder hat zwar "eine verstärkte Ausrichtung des Volkswagen-Konzerns auf nachhaltige Mobilität und Zukunftsfähigkeit", nicht aber die Produktion eines von Umweltverbänden geforderten 3-Liter Autos angekündigt. Die Vorsitzende des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Angelika Zahrnt, hatte in einem Schreiben an Pischetsrieder "entscheidende Korrekturen der Konzern­strate­gie" und die Produktion von 3-Liter statt 15-Liter-Autos verlangt. In seinem Antwortschreiben an den BUND verspricht Pischetsrieders jetzt lediglich, den Verbrauchsdurchschnitt der VW-Fahrzeuge künftig senken zu wollen. "Wir werden in Zukunft jedes Modell im Volkswagen-Konzern so entwickeln, dass es weniger Sprit verbraucht als sein Vorgänger", so Pischetsrieder.

Mobilität

Diskussion über die Zukunft des Öffentlichen Nahverkehrs

In Koblenz ging am Freitag der 6. Deutsche Nahverkehrstag zu Ende. Im Fokus der Tagung stand die Frage, wie die Finanzierung des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) in Zukunft sichergestellt werden kann. Angesichts aktueller Verkehrsprobleme von zu hohen Feinstaubbelastungen über Gesundheitsschäden durch Verkehrslärm bis hin zu steigenden Spritpreisen fordert der Verkehrsclub Deutschland (VCD) Bund, Länder und Gemeinden auf, ausreichende Finanzmittel für den Nahverkehr zu garantieren und sich für effektivere Finanzierungsformen stark zu machen.

Europäische Woche der Mobilität

Aktionswoche will zum Verzicht aufs Auto motivieren

Zum dritten Mal findet seit Donnerstag die "Europäische Woche der Mobilität" statt. Das europaweite Projekt will bis zum Mittwoch dazu motivieren, auf umweltfreundliche Verkehrsmittel wie Fahrrad und Bahn umzusteigen. Mittlerweile lebten 80 Prozent der Europäer in Städten. Damit seien Maßnahmen zur Luftreinhaltung "dringend erforderlich". Höhepunkt wird der 22. September sein, an dem in ganz auf das Auto verzichtet werden soll und ausgewählte Straßen und Plätze auto-, lärm-, und abgasfrei bleiben.

Europäische Woche der Mobilität

2.000 Kinder sterben jährlich auf europäischen Straßen

Mehr als 2.000 Kinder und Jugendliche sterben jährlich bei Verkehrsunfällen in der EU. Viele Tausend mehr erleiden Verletzungen. Das berichtet das Städtenetzwerk "Klima-Bündnis der europäischen Städte mit indigenen Völkern der Regenwälder e.V." Dabei würde die Sicherheit und Gesundheit junger Menschen nicht nur durch schwere und tödliche Verletzungen bedroht. Eine Reihe verschiedener gesundheitlicher Risiken, wie Asthma und andere Erkrankungen der Atemwege - mit manchmal fatalen Folgen für die Betroffenen - seien auf die ständige Belastung mit verschmutzter Luft, die hauptsächlich aus den Auspüffen der Autos stamme, zurückzuführen. Die Europäische Woche der Mobilität widmet sich daher im Jahr 2004 dem Thema "Sichere Straßen für Kinder".

Neun Prozent der täglichen Wege mit dem Fahrrad zurückgelegt

Neue Broschüre "Mobilität in Deutschland - Fahrradverkehr"

Das Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen (BMVBW) hat am Donnerstag die Broschüre "Mobilität in Deutschland - Fahrradverkehr" veröffentlicht. Dies veranlasste Manfred Stolpe, Bundesminister für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen, zu der Aüßerung: "Die Förderung des Radverkehrs ist integraler Bestandteil der modernen und innovativen Verkehrspolitik der Bundesregierung.“ Das Bundesministerium hat in der Broschüre die wichtigsten Ergebnisse zur Fahrradnutzung im Alltagsverkehr zusammengestellt.

Verkehrspolitik

Neue Studie zum Mobilitätsverhalten soll auf schwachen Daten basieren

Etliche Jahre mussten Fachleute, Verwaltung und Politik auf eine aktuelle Untersuchung zum Mobilitätsverhalten der Deutschen warten. Die nun vorliegende Studie "Mobilität in Deutschland" wird in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "mobilogisch!" vorgestellt und auf die Belastbarkeit ihrer Daten untersucht. Dabei wurden Mängel festgestellt, die befürchten lassen, dass in Deutschland auf einer nicht die Wirklichkeit widerspiegelnden Grundlage geplant und Verkehrspolitik betrieben wird.

Abschluss der "Europäischen Woche der Mobilität"

In die Stadt - ohne mein Auto! - Mehr als 1.300 Städte machten mit

Der Aktionstag "In die Stadt - ohne mein Auto" bildete am Sonntag den Höhepunkt und Abschluss der "Europäischen Woche der Mobilität". Rund 1.300 Städte aus 34 Ländern beteiligten sich in diesem Jahr an den Aktionen zwischen dem 16. und 22. September. In Deutschland sind 100 Städte mit dabei. Von Aachen bis Zirndorf steht alles unter dem Zeichen "Umweltfreundliche Mobilität": Schnuppertickets vom Busunternehmen, Radtouren mit dem Bürgermeister, Mobilitätsfeste, autofreie Aktionsmeilen oder Mitmachaktionen für Schüler.

"Europäische Woche der Mobilität"

Autofreier Tag am 22. September

Am Dienstag, dem 16. September 2003, startet die "Europäische Woche der Mobilität". Höhepunkt ist der zum viertenmal stattfindende europaweite Aktionstag "In die Stadt - ohne mein Auto!" am Montag, dem 22. September 2003. Das berichtet das Klima-Bündnis der europäischen Städte mit indigenen Völkern der Regenwälder. Im letzten Jahr hätten rund 1.700 Kommunen mit Tausenden von Aktionen und verkehrspolitischen Maßnahmen in ganz Europa für nachhaltigen und stadtverträglichen Verkehr. Im Jahr 2003 rechnet das Klima-Bündnis mit einer ähnlich hohen Beteiligung. Ihr Ziel werde es sein, die Öffentlichkeit für die Vorteile einer bewussteren und nachhaltigeren Verkehrsmittelwahl zu sensibilisieren.

Umwelt- und Verkehrskongress

Konzept "MobilitätsPlus trotz HaushaltsMinus" in München vorgestellt

Auf dem 14. Bundesweiten Umwelt- und Verkehrskongresses in München. bis zum 1.6.2003 stellten die Veranstalter das Konzept "MobilitätsPlus trotz HaushaltsMinus" vor. es zeichnet einen Weg vor, wie mit weniger Ausgaben für die öffentlichen Kassen bessere und umweltfreundlichere Verkehrswege gefördert werden können.

1.200 Städte bei "In die Stadt - ohne mein Auto!"

Europaweite Aktionen für umweltfreundliche Mobilität vom 16. bis 22. September

Der europaweite Aktionstag "In die Stadt - ohne mein Auto!" geht am 22. September in die dritte Runde. Schon jetzt haben mehr als 1.200 Städte und Gemeinden ihre Teilnahme zugesagt. Neu hinzugekommen in diesem Jahr ist der Aufruf von EU-Umweltkommissarin Margot Wallström, eine ganze Woche lang für klimafreundliche Mobilität zu werben. Zentrales Anliegen der "European Mobility Week" ist es, die unterschiedlichsten Interessengruppen in den Kommunen wie den Einzelhandel, Schulen oder Vereine einzubeziehen. "Die Aktionswoche bietet den Bürgern eine einzigartige Gelegenheit, zusammenzukommen und etwas Konkretes gegen die Klimaveränderung und für die Lebensqualität in Europa zu tun", so die Umweltkommissarin. Rund ein Viertel der Teilnehmerstädte nimmt in diesem ersten Jahr diese Herausforderung an. Jeder Tag der Aktionswoche widmet sich einem bestimmten Thema. Der Aktionstag "In die Stadt - ohne mein Auto!" lässt am Sonntag, den 22. September mit Tausenden von Events die Woche der Mobilität ausklingen.