Kennzeichen: Neuwagen in der EU kaufen und zulassen

Alles über den Neuwagen

EU Neuwagen als Importfahrzeuge haben einen echten MehrwertNeuwagen sind meist eine recht kostspielige Angelegenheit. Doch das muss nicht sein. In der EU gibt es viele Einsparmöglichkeiten. Die Rede ist hier unter anderem von den EU-Neuwagen und EU-Reimporten. Wo aber liegt der konkrete Unterschied? EU-Neuwagen wurden innerhalb der EU auf den Markt gebracht. Der tatsächliche Verkauf findet allerdings in Deutschland statt. Beispielhaft wäre hier ein Modell, das im Ausland, zum Beispiel in Asien, für den spanischen Markt produziert, von Spanien aber nach Deutschland zum Verkauf gebracht wird.

Reimporte sind dagegen Fahrzeuge, die in Deutschland für den ausländischen Markt innerhalb der EU hergestellt wurden. Danach werden sie zum Verkauf allerdings wieder zurück nach Deutschland gebracht. Dies ist für den Käufer nicht nachteilig, denn Europa ist ein einheitlicher Wirtschaftsraum. Daher müssen weder Veränderungen am Fahrzeug vorgenommen werden, noch geht die Herstellergarantie verloren. Anders sieht das bei Importen aus den USA aus. Hier müssen sowohl zusätzliche Steuern, wie auch hohe Transportkosten einkalkuliert werden. Zudem sind Umbauten nötig, um das Fahrzeug in Deutschland zuzulassen. Diese Mehrkosten würden die Einsparungen schnell aufzehren. In allen Fällen müssen die Neuwagen in der EU aber auch zugelassen werden, dafür ist ein amtliches Kennzeichen vonnöten. Diese kann man im Kroschke Kennzeichen Shop günstig erwerben.

Warum gelten EU-Importe als so günstig?

EU-Importe von Neuwagen gelten im Allgemeinen als besonders preiswert. Grund dafür sind die Preise, die im ursprünglich geplanten Verkaufsland angesetzt werden, sowie die dort gültigen Steuern. Sie unterscheiden sich innerhalb der EU trotz des einheitlichen Wirtschaftsraums teils deutlich. Daher lohnt sich ein Import nach Deutschland fast immer, weil hier die Preise für einen Neuwagen schon seit jeher als besonders hoch gelten. Vielfach liest man beim EU-Import von Preisvorteilen bis zu 40 Prozent. Für vereinzelte Fahrzeuge ist das durchaus denkbar, allerdings lässt sich dieser Vorteil nicht bei jedem Fahrzeug realisieren. Hier sollten Käufer genau kalkulieren, denn es gibt auch Modelle, die sich selbst beim Import nach Deutschland nicht so günstig erwerben lassen, dass sich der Aufwand lohnen würde.

Besonders groß sind aktuell die Einsparmöglichkeiten bei Neuwagen und Gebrauchtwagen aus den Mittelmeerländern. Dort bricht die Konjunktur im Automobilbereich derzeit massiv ein. Die vorhandenen Kontingente an Fahrzeugen können nicht mehr verkauft werden, die Preise fallen daher ins Bodenlose. In diesen Ländern finden auch die Leasing-Rückläufer kaum noch Abnehmer, so dass diese Fahrzeuge ebenfalls günstig nach Deutschland importiert werden können.

Gibt es Unterschiede zwischen EU-Importen und für Deutschland vorgesehene Fahrzeuge?

Ja, diese Unterschiede gibt es durchaus. Sie finden sich insbesondere in den Ausstattungsmerkmalen. Während hierzulande beispielsweise

  • Sitzheizung,
  • Klimaanlage und
  • Abdichtkit

üblich sind, kann es sein, dass solche Ausstattungen bei EU-Neuwagen fehlen. So ist in Spanien eine Sitzheizung schlicht nicht gefragt. Dafür ist oft ein Reserverad mit an Bord. Und auch bei eventuell vorhandenen Systemen mit Sprachausgabe ist es nicht unbedingt selbstverständlich, dass die deutsche Sprachausgabe eingestellt werden kann.

Ein Qualitätsverlust hinsichtlich der Sicherheit der Fahrzeuge ist jedoch nicht zu befürchten. Hier gilt, dass alle Fahrzeuge vom selben Band laufen und dementsprechend die gleichen Qualitätsmerkmale erfüllen müssen.

Wie sieht es bei EU-Neuwagen mit der Garantie aus?

Für viele Käufer ist entscheidend, wie die Garantie geregelt wird. Hier muss man zwischen Garantie und Gewährleistung unterscheiden:

  • Garantie: Wird vom Hersteller geboten und ist in der EU gesetzlich festgelegt.*
  • Gewährleistung: Wird vom Verkäufer geboten und richtet sich nach dem Land, in dem das Fahrzeug gekauft wurde.
  • Bei einem EU-Import gilt allerdings die Garantie, die im jeweiligen Land angeboten wird. Wird beispielsweise in Deutschland mit einer vierjährigen Herstellergarantie geworben, muss dies für das aus Spanien importierte Fahrzeug keineswegs der Fall sein.

Wichtig beim Kauf eines EU-Neuwagens ist außerdem, dass der Importeur, von dem man den Wagen kauft, auch juristisch gesehen der Verkäufer ist. Handelt es sich um einen Vermittler, müssen Gewährleistungsansprüche womöglich mit dem tatsächlichen Verkäufer in Spanien geregelt werden.

Wo kauft man EU-Neuwagen am besten?

In der Regel ist ein Import von Fahrzeugen über den Vertragshändler kaum möglich. Daher sollte man sich an spezialisierte Firmen wenden. Allerdings gibt es nur wenige Importeure, die einen Showroom mit großer Auswahl an Fahrzeugen vorhalten. Sollte ein solcher gefunden werden, ist es aber ratsam, dessen Dienste in Anspruch zu nehmen, da die Fahrzeuge vor dem Kauf besichtigt werden können.

Bei anderen Importeuren wird das gewünschte Fahrzeugmodell bestellt. Als Sicherheit wird dabei in der Regel eine kleine Anzahlung verlangt. Diese ist durchaus in Ordnung, nur größere Summen sollten Käufer nicht vorab zahlen. Dann könnte das Geld auch ohne Wagen weg sein.

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