Beschäftigungsmodell
VW und IG-Metall nähern sich in den Verhandlungen
Die Verhandlungen würden am Montagabend in „aller Ruhe fortgesetzt“, sagte Meine. Er fügte hinzu: „Wir werden sehen, wie weit wir kommen. Das kann man im Moment noch nicht abschätzen.“ Die IG Metall hatte die große Tarifkommission der sechs westdeutschen Volkswagen-Standorte nach Hannover geladen, um über die neuen Kompromissvorschläge von VW zu berichten. Die IG Metall wolle das Modell „5.000 mal 5.000“ gängig machen, aber zu „akzeptablen Bedingungen“.
Volkswagen hatte am Montag ein neues Kompromissangebot vorgelegt, nachdem die Verhandlungen vor neun Wochen gescheitert waren. Volkswagen-Verhandlungsführer Josef-Fidelis Senn hatte die neuen Vorschläge des Konzerns zu Beginn der Verhandlungen als geeignet bezeichnet, das Thema „5.000 mal 5.000“ „zur allseitigen Zufriedenheit zu beenden“. Die Vorschläge bezögen sich auf die Hauptknackpunkte Arbeitszeit, Wertschöpfungszeit und Qualifizierung. Nähere Einzelheiten wollte Senn zunächst nicht nennen.
Das Projekt sieht vor, bei VW 5.000 Mitarbeiter zu einem monatlichen Bruttolohn von 5.000 Mark einzustellen. Damit soll die Produktion von zwei Fahrzeugmodellen in Wolfsburg und Hannover völlig neu organisiert werden. Die Arbeitszeit sollte sich ursprünglich nach Nachfrage und Produktionsvolumen richten. Bei hohen Verkaufszahlen sollte bis zu 48 Stunden pro Woche gearbeitet werden, bei niedrigem Absatz entsprechend weniger.
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Am 27. Aug. 2001 unter:
politikStichworte:
« Leipzig protestiert gegen Nazi-Aufmarsch
Noch keine Einigung in Deutschland »

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