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European Birdwatch 2003 fand auch in Deutschland regen Zuspruch

Tierschutz

Nach Auswertung der Daten des diesjährigen "Birdwatch-Wochenendes" zeigte sich der Naturschutzbund NABU zufrieden mit Ergebnis und Beteiligung an dieser europaweiten Aktion. "Das großartige Schauspiel des herbstlichen Vogelzugs begeisterte auch in diesem Jahr mehr als 2000 Vogelfreunde zwischen Flensburg und Garmisch", sagte NABU--Vogelschutzexperte Markus Nipkow. Zum siebten Mal hatte der NABU als deutscher Partner von Birdlife International zu Aktivitäten rund um den Vogelzug aufgerufen.

Teilnehmer von über einhundert Veranstaltungen meldeten ihre Vogelbeobachtungen an die NABU-Bundesgeschäftsstelle. "Leider haben Wind und Regen nicht nur so manchen Vogelfreund von einer Zählung abgehalten, auch viele Vögel haben angesichts der rauen Wetterlage eine Pause auf dem Weg nach Süden eingelegt", so Nipkow.

Dennoch könne sich die Bilanz auch in diesem Jahr sehen lassen: Die Vogelbegeisterten beobachteten insgesamt 189 Vogelarten, darunter große Seltenheiten wie Zwerggans, Zwergschnepfe oder Schneeammer. Die Auswertungen ergaben zusammen mehr als 170.000 Vögel. "Auch wenn natürlich nur ein Bruchteil aller Zugvögel erfasst werden konnte, ergibt sich doch ein interessantes Bild über das Zuggeschehen", so Nipkow.

Neben der Zählung sei es allerdings ein ebenso wichtiges Ziel, mit dem Birdwatch bei der Bevölkerung das Interesse für Beobachtungen in der freien Natur zu wecken. "Viele Menschen bekommen durch den Besuch einer Vogelzug-Veranstaltung überhaupt erst einen Draht zur Natur und engagieren sich dann auch persönlich im Vogel- und Naturschutz", so NABU-Experte Nipkow: "Der Birdwatch als persönliches Schlüsselerlebnis - das motiviert zum Weitermachen." Auch im nächsten Jahr solle deshalb das erste Oktober-Wochenende wieder ganz im Zeichen der Zugvögel stehen.

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