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Wellness-Getränke überflüssig

Gesundheit

Wellness-Getränke sind laut einer Analyse der Verbraucherzentralen entbehrlich und manchmal sogar gesundheitsschädlich. "Gesundheit lässt sich nicht kaufen, auch wenn die Werbung anderes verspricht", lautet das Fazit der Untersuchung, die am Donnerstag in Berlin vorgestellt wurde. Um die Irreführung durch Werbeaussagen zu unterbinden und die Verbraucher vor Gesundheitsgefahren zu schützen, bestehe bei Gesetzgeber, Herstellern und Lebensmittelüberwachung dringender Handlungsbedarf.

Frühstücksdrinks, probiotische Milchgetränke oder Vitaminsäfte versprächen häufig ein Plus an Gesundheit, Vitalität oder Power. Edda Müller, Vorstand des Bundesverbands der Verbraucherzentralen (VZBV), sieht in den mit verschiedenen Wirksubstanzen angereicherten

Getränken aber lediglich ein "Bemühen um Innovation, um neue Marktanteile in einem übersättigten Markt zu erschließen".

Viele Wirksubstanzen wie Gingko, Vitamine oder Mineralstoffe brächten den Verbrauchern keinen echten Nutzen, da sie unnötig und zu gering dosiert seien. Zudem sei meist nur die Wirkung der

Zusatzstoffe erwiesen, jedoch nicht die des Produkts an sich, kritisierte Ernährungsreferentin Angela Clausen. Umgekehrt gehe von hohen Anteilen an Beta-Carotin, Koffein und Pflanzenzusätzen ein unkalkulierbares Gesundheitsrisiko aus.

Die Verbraucherzentralen beanstandeten beinahe jedes siebte der 238 bewerteten Getränke wegen Kennzeichnungsfehlern (24 Produkte) oder irreführenden Aussagen (9 Produkte). Analysiert wurden Wirksubstanzen, Wirkstoffmengen, Zusatzstoffe, Werbeaussagen, Aufmachung, Kennzeichnung, Verpackung und Preis.

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