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Verbände fordern Erhalt der privaten Krankenversicherung

"Solidarische Absicherung"

In einer gemeinsamen Erklärung haben sich vier Ärzteorganisationen und sieben Bundesverbände für den Erhalt der Privaten Krankenversicherung (PKV) ausgesprochen. Das Papier wurde am Donnerstag in Berlin an Bundeskanzlerin Angela Merkel übergeben, wie der Deutsche Beamtenbund als Mitunterzeichner mitteilte. Als "Teil der solidarischen Absicherung des Krankheitsrisikos" sei die Private Krankenversicherung "unverzichtbar", heißt es in der Erklärung. Als Begründung führen die Verbände an: "Die Privatversicherten tragen in erheblichem Maße dazu bei, dass allen Bürgern eine ärztliche und zahnärztliche Versorgung in beispielhafter Weise zugänglich ist, dass die medizinischen Innovationen allen zeitnah zur Verfügung stehen, dass der Investitionsstau in zweistelliger Milliardenhöhe in den Krankenhäusern nicht zu deren baulichem und medizinisch-technischem Verfall geführt hat."

Zudem würde eine offene oder verdeckte Schwächung der Privaten Krankenversicherung kein Problem der gesetzlich Krankenversicherten lösen, sondern lediglich von der "Notwendigkeit einer grundlegenden Reform" der gesetzlichen Krankenversicherung ablenken.

Die Erklärung wurde unterzeichnet von den Chefs der Bundesärztekammer, des Bundesverbandes der Freien Berufe, des Bundesverbandes der Pharmazeutischen Industrie, der Bundeszahnärztekammer, der Deutschen Krankenhausgesellschaft, des Hauptverbandes des Deutschen Einzelhandels, der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung, des Verbandes der privaten Krankenversicherung, des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks und des Beamtenbundes.

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